• Seelze Süd, Landschaf(f)t Stadt

    Seelze Süd zeichnet sich durch starke Freiraumbezüge und klar definierte urbane Räume aus. Das vor dem Hintergrund von Klimakrise und Ressourcenknappheit nachhaltig entwickelte Quartier vermittelt zwischen bestehendem Siedlungskörper, trimodaler West-Verkehrsachse und offener Landschaft. Eine der herausstechenden Besonderheiten: 80% der Baublöcke verfügen über direkte Bezüge zu Feldfluren, Wäldern oder naturschutzfachlich hochwertigen Bereichen.

    Im spannungsvollen Kontrast zum Landschaftsbezug steht die urbane Mitte als vermittelndes Element zur bestehenden Siedlungsstruktur und als Eingang zum Quartier. Im direkten Kontakt zum Gewässer befinden sich hier Quartiersplatz, Einzelhandel, Gesundheitszentrum, Kita, Spielplatz, Co-Working-Spaces, betreutes und studentisches Wohnen sowie Sonderwohnformen.

    Bebauung
    Eine eng mit der Landschaft verzahnte Siedlungsstruktur ist für das neue Quartier zentral. Die Baustruktur richtet sich konsequent zur offenen Landschaft aus und zieht diese somit tief ins Innere. Um die wertvolle Ressource Boden zu schonen sind die zu bebauenden Flächen geringgehalten und mit einer relativ hohen Dichte versehen. Eine wirtschaftliche Bebauung ist somit gewährleistet. Sofern die Dachflächen nicht als Terrassen oder Gärten genutzt werden, dienen sie der Energiegewinnung und sind zur Beförderung von Artenvielfalt, Mikroklima bzw. zur Regenwasserrückhaltung intensiv begrünt.

    Freiräume
    Drei große Landschaftstaschen sind vielfältig programmiert: Von idyllischer Schmetterlingswiese, über einen kleinen See mit Sandstrand bis hin zur BMX-Bahn, bleiben keine Wünsche offen. Am Eingang des Quartiers befindet sich zusätzlich der wichtige Quartiersplatz als Begegnungsstätte.

    Lärmschutz
    Um vor den im nordöstlichen Bereich zu erwarteten 65 dB(A) in der Nacht Schutz zu gewähren, wird auf eine weitgehend geschlossene Bebauung im Norden und Osten gesetzt. Die gewählte U-Form ermöglicht dabei die Schaffung von gut geschützten Innenhöfen, die für Außenwohnbereiche vorgesehen sind. Darüber hinaus ermöglicht die generelle Anordnung der Gebäude eine zusätzliche Geräuschabschirmung.

    Idee
    30926 Seelze
    Deutschland
  • Freiraumplanung Hefei Flughafenstadt: Fünf Landschaften - ein Park.

    Wenn aus einem Park ein Erlebnis wird.

    Aufbauend auf dem Masterplan für die Flughafenstadt in Hefei haben wir uns als nächstes mit einem der vier großen Parks beschäftigt. Das entstandene Profil soll als Musterplanung für die übrigen Zonen dienen.

    Im Zentrum des in fünf unterschiedliche Bereiche unterteilten Parks steht der Fluss, der als charakteristisches Element der Schwammstadt integriert wird und von zentraler Bedeutung ist. Er fungiert als Auffangbecken für Niederschlag und Hochwasser jeglicher Art und trägt so zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung bei.

    Je nach Wetter und Jahreszeit mutet der Park folglich anders an und scheint sich selbst immer wieder neu zu erfinden. Lässt das Wasser aus beiden Seiten der Stadt kommend den Fluss anschwellen, wird der Park beispielsweise zu einem stehenden Gewässer.

    Als zentrales Element im Park selbst sind die vielen Pflanzen und Bäume, die bereichsweise einen ganzen Stadtwald bilden, anzusehen. Teilweise wird hier sogar die bereits vorhandene Vegetation integriert und erlebbar gemacht. Neben so entstehenden schattigen Orten und einer hohen natürlichen Biodiversität, gibt es einen weiteren klimaaktiven Aspekt: Die Bäume halten das gespeicherte Wasser in der Nacht, das sie tagsüber tröpfchenweise in die Luft abgeben und tragen dadurch zur Senkung der Temperatur bei.

    Während es auf der einen Seite Flächen für Versammlungen und Veranstaltungen mit großen Sonnendächern für beispielsweise einen Markt gibt, existieren entlang der urbanen Wasserkante mit weitläufigem Boulevard mehrere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. So gibt es Bootsanlegestellen, ein Amphitheater im Wasser, eine Vielzahl an Cafés oder ein eigens geplantes Schwimmbad.

Eine ganz andere Art der Landschaftsgestaltung stellt das Wetland (Feuchtgebiet) dar. Zusätzlich zu Bereichen mit Retentionsbecken, die ähnlich fungieren, wird das Wasser hier langsam versickert und gereinigt, die Kanalisation dadurch entlastet.

    Um die Nutzung eines Fahrrades statt des Autos schmackhaft zu machen, wurde ein Radschnellweg von Nord nach Süd geplant und durch querverlaufende Wege eine Vernetzung des östlichen und des westlichen Wohnquartiers gewährleistet. 

    Die Vielfalt der entworfenen unterschiedlichen Bereiche beantwortet jeden Aspekt und jede Frage, die der öffentliche Raum erfüllen kann.

    Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen unser Video über das Projekt auf CFTV.

    in Bearbeitung
    Hefei, Hunan
    China
  • Flughafenstadt Hefei

    Wie kann nachhaltige Stadtentwicklung in China mit besonderem Fokus auf das Schwammstadtprinzip aussehen?

    Das Leuchtturmprojekt Flughafenstadt Hefei setzt vollends auf dezentrale Entwässerung, die dazu führen soll, der Hochwasserproblematik und den zukünftig immer stärker werdenden Extremwetterereignissen eine Antwort entgegenzustellen. Unser Augenmerk lag dabei auf den geplanten Parks als zentralen und profilgebenden Elementen der Stadt.

    Mit dem Ziel eine Metropole mit geringem klimatischen Footprint und kleinem Impact auf lokale Ökosysteme zu schaffen, entstehen vier große Parks mit großen unversiegelten Flächen. Das besondere Schwammstadtprinzip sieht dabei vor, mit, statt gegen das Wasser zu arbeiten und es als charaktergebendes Element Hefeis zu implementieren. Dies hilft der grün-blauen Stadt bei der Regulierung des Klimas - vor allem in den sehr heißen Sommermonaten.



    Unsere Argumentation der Integration des ansässigen Flusses, der ursprünglich an der Stadt vorbeigeführt werden sollte, lässt neben der genannten klimatischen Vorteile noch einige weitere Mehrwerte für die Stadt entstehen.

    Die vier entstehenden Parks erhalten jeweils eine ganz eigene Gestaltung abhängig vom entsprechenden Abgrenzungsgebiet. So dient beispielsweise die Anlage im Westen mit vielen angrenzenden Bürogebäuden vor allem als Erholungsort in Arbeitspausen auf der einen und als erweitertes Konferenzzimmer mit Möglichkeiten für flexibles Arbeiten auf der anderen Seite.

    Das Projekt soll nicht nur räumliche Qualitäten bieten und städtische Räume schaffen, die die soziale Interaktion im kulturellen Leben fördern, sondern auch als innovatives hydrologisches System dienen, um die Stadt bei extremeren Wetterbedingungen zu schützen und somit eine nachhaltige Stadtentwicklung sicherstellen.

    Als Ergebnis aller im Einklang stehenden Konzepte bildet Hefei eine reich vernetzte Stadt mit unterschiedlichen Biotopen und Parks, die mit der sozialen Infrastruktur zusammen funktionieren und einen qualitativ hochwertigen Lebensraum für das neue China schaffen.

    Schauen Sie sich hier gerne an, wie wir bei der Planung des ersten Parks vorgegangen sind.

    in Bearbeitung
    Hefei, Hunan
    China
  • Quartiere im Kreislauf. Zwischen Taunus und Frankfurt

    CITYFÖRSTER freut sich über die einstimmige Auswahl des Entwurfes für den geplanten „Stadtteil der Quartiere" in Frankfurt Nordwest. Gemeinsam mit urbanegestalt (Köln) hat sich das Architekturbüro gegen sechs namhafte Teams mit einem Konzept durchgesetzt, das städtisches Wachstum mit der Etablierung von Kreisläufen verbindet.

    Wie könnten auf dem bisher landwirtschaftlich geprägten Untersuchungsgebiet am Rande Frankfurts bis zu 10.000 Wohnungen und 8000 neue Arbeitsplätze entstehen?

    Das Konzept von CITYFÖRSTER und urbanegestalt gibt nicht bloß eine schlichte Antwort sondern liefert eine große Besonderheit: Das Untersuchungsgebiet bleibt zu 75 Prozent unbebaut. Die landschaftliche Weite und der Bezug zum Taunus bleiben erhalten. Der Entwurf ist nach dem Prinzip „Landschaf(f)tStadt" konsequent aus den Potentialen des Freiraums entwickelt.

    Um möglichst viel Landschaft zu schonen, wurde die Bebauung auf kompakten Flächen untergebracht Dies bedeutet beispielsweise den Verzicht auf Einfamilienhäuser und das Planen von größtenteils fünf- bis sechsgeschossigen, vereinzelt auch höheren Gebäuden. Die U- und Stadtbahnen bilden das Rückgrat der Quartiere; das Erweiterungsgebiet „Steinbach-Ost" schließt direkt an die schon vorhandene S-Bahn-Trasse an. Östlich der Autobahn wird das Netz durch die Verlängerung der Frankfurter U-Bahnlinie 7 und der Regionaltangente West ergänzt. Die Quartiere sind in Teilbereichen autofrei.

    Es sollen zirkulär organisierte Quartiere entstehen – Quartiere im Kreislauf, die einen erheblichen Beitrag zur Versorgung mit Wasser, Energie und Nahrung leisten, die eine umweltverträgliche Mobilität fördern, die das Stadtklima regulieren und die Biodiversität stärken sowie Orte für sozialen Austausch und Gemeinschaft anbieten.

    Alle Fakten im Überblick

    4 neue Quartiere
    bis zu 10.000 Wohnungen
    bis zu 8.000 neue Arbeitsplätze
    5 Schulen
    20 Kitas
    5-Minuten-Distanzen: Arbeitsstätte, Laden, ÖPNV-Haltestelle, Schule, Park sind innerhalb von 5 Minuten zu Fuß zu erreichen.
    47 ha öffentliches Grün innerhalb der Quartiere
    425 ha Untersuchungsgebiet
    75 % des Untersuchungsgebiets bleiben unbebaut

    in Bearbeitung
    2020
    Frankfurt Nordwest
    60439 Frankfurt a.M.
    Deutschland
  • Kronsberg Süd A.2

    Der Stadtblock wird durch zwei Einschnitte zum öffentlichen Straßenraum gegliedert. Auf diese Weise entsteht ein Gemeinschaftshof mit nachbarschaftlichen Wegebeziehungen. Insgesamt setzt sich die Blockrandbebauung aus sechs Wohnhauseinheiten sowie zwölf Reihenhäusern auf der Ostseite zusammen. Die straßenbegleitenden Klinkerfassaden sind repräsentativ und reagieren auf die Bedeutung des Quartierseingangs. Der großzügige Innenhof ist in eine gemeinschaftliche Grüne Mitte, umlaufende Wege und die die Erdgeschosswohnungen säumenden privaten Gärten zoniert. Alle Hauseingänge sind barrierefrei zugänglich sowie auch alle Wohnungen barrierefrei geplant sind. Jede Wohnung verfügt über einen Freisitz und einen kleinen Abstellraum. L-förmig unter den nördlichen Riegel geschoben, befindet sich die Tiefgarage, die von allen Treppenhäusern der Geschosswohnungsbauten erschlossen wird. Dort befinden sich auch 145 zum Teil mit Ladestationen versehene Fahrradstellpätze.

    Idee
    2020
    Kattenbrookstrift
    30539 Hannover
    Deutschland
  • Ecovillage - im Kreislauf entworfen

    Mit der Entwicklung des ecovillage in Hannover besteht die große Chance einen wichtigen Beitrag zu zukunftsorientierter Stadtentwicklung zu leisten. Auf diese Weise bisher einmalig in Deutschland sollen, basierend auf den genossenschaftlichen Grundwerten Gleichwertigkeit, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und Vielfalt, bis 2026 ca. 500 Wohnungen auf rund 5 Hektar Land entstehen.

    Eine der vielen Besonderheiten des ecovillages ist die Suffizienz, die es sich als Leitsatz gegeben hat: Durch Teilen mehr haben. Ein höchst flexibler Ansatz, der nicht nur gepriesen, sondern gelebt wird. So gibt es unter anderem eigens ein Gästehaus, in welchem Besuch unterkommen kann, der nicht in die eigene Wohnung passt. Neben einem Co-Working Space und Werkstätten gibt es auch Gemeinschaftsräume in den Gebäuden und Gärten, die der Allgemeinheit gehören und von allen genutzt werden können.

    Im Mittelpunkt des städtebaulichen Entwurfs steht das lebendige Zentrum mit Dorfplatz, das von der Allmende umgeben ist. Sie ist das grüne Herz des ecovillage. Hier wird Wasser versickert, Lebensmittel produziert und Gemeinschaft gelebt.

    Ausschlaggebender Faktor für die Entwicklung ist der Anspruch, eine CO2-neutrale Siedlung zu werden. So wird alles aus Holz gebaut und zusätzlich die Versiegelung der Fläche minimiert. Die Biodiversität wird gefördert und Grau- und Regenwasser mit Hilfe einer Pflanzenkläranlage aufbereitet und gereinigt. Eingeleitet in einen biotopartigen See, versickert und verdunstet es oder dient den Bewohner*innen zum Bewässern ihrer Gärten.

    Auch das Mobilitätskonzept verfolgt bezüglich Zukunftsfähigkeit hehre Ziele: Es fokussiert voll und ganz die Nahmobilität. (ÖPNV und Fuß- und Radwegeverkehr). Konkret bedeutet dies nur 0,2 Autostellplätze pro Wohneinheit. Im Gegenzug dazu stehen jedoch großzügige Flächen für (Lasten-)Fahrräder, Leihstationen, Bollerwagen, etc. bereit. Ein direkter Anschluss an die Stadtbahn rundet dieses Konzept ab.

    Das ecovillage versteht sich als Vorreiter in einer längst überfälligen Grundsatzdiskussion, in der Genügsamkeit als Philosophie verfolgt wird.

    Alle Fakten im Überblick

    500 Wohneinheiten
    900 Einwohner*innen
    5 ha Gesamtfläche
    2 ha Gartenland
    3100 m² Gewerbe
    2500 m² Gemieinschaftseinrichtungen
    Baubeginn 2021
    Fertigstellung 2026
    Mehr Informationen: ecovillage-hannover.de

    in Bearbeitung
    2020
    30539 Hannover
    Deutschland
  • circUlar Halle - grüner Ring

    Die existierende U-Halle ist das Herzstück der BUGA. Darüber schwebt als weithin sichtbares Wahrzeichen ein grüner Ring. Eine lebendige Skulptur, die für nachhaltige Kreislaufwirtschaft, Experimentierfreudigkeit und Aufbruchstimmung steht.

    Diese zirkulär gedachte und in die Vertikale gebrachte Baumhalle ist nicht nur Teil der Ausstellung, sondern auch Pause im Rundgang und Ort für beste Aussichten über das gesamte Gelände. Das aus recycelten Baumaterialien errichtete Baumhaus bietet Lebensraum für Flora und Fauna, Ausstellungsmöglichkeiten für Feldforschungen und ermöglicht Blicke auf das solare Kraftwerk auf der U-Halle. Somit ist der Ring der zentrale Ort der U-Halle. Hier starten die Rundgänge und Führungen, hier trifft man sich und finden kleinere und größere Veranstaltungen statt.

    Idee
    2020
    Spinelli-Barracks 1536
    68259 Mannheim
    Deutschland
  • Tannenberg Quartier

    Das Tannenberg-Quartier zeichnet sich durch einen markanten baulichen Rahmen aus, der eine klare Mitte formt und das Quartier vor Verkehrslärm schützt. Ein eigenständiges Ensemble. In den Bestand integrierend wirken die Eingänge und Blickbezüge in das Quartier. Das Wegenetz schafft mehrere Anknüpfungspunkte zur Kleingarten-Anlage und in die westlich gelegenen Nachbarschaften: Der Gumbinnenweg wird mit seiner markanten Baumreihe zum Hauptverbinder für Fuß- und Radverkehr. Private Gärten und umlaufende Gartenwege bilden anschlussfreudige Übergänge zu den privaten Gärten der benachbarten Wohngebäude und den Kleingärten (Klönschnack am Zaun). Die großzügigen Freiräume mit dichtem Baumbestand („Hain") und die diversen Gartenareale prägen den Charakter des Quartiers wesentlich: Hier wohnt man „gärtnerisch grün".

     

    Idee
    2020
    Bremen
  • Blankenburger Süden - Stadt der Kreisläufe

    Der Entwurf für den Blankenburger Süden in Berlin basiert auf dem Konzept einer "Circular City", eines zirkulär organisierten Quartiers, und ist durch das räumliche Prinzip „Landschaf(f)tStadt" geleitet: Die Landschaft schafft die Stadt.

    Einen strukturellen und gestalterischen Schwerpunkt bildet die blau-grüne Infrastruktur: ein 60 ha großer Landschaftspark mit Garten-, Wald- und Wasserland bietet nicht nur diverse Orte für Freizeit, Sport und Erholung, sondern übernimmt zahlreiche Ökosystemleistungen wie die Klimatisierung der Stadträume, das Regenwassermanagement, die Nahrungsmittelproduktion und die Stärkung der Biodiversität. Das Quartier ist in vier Teilbereiche gegliedert mit je spezifischer Gebäude- und Freiraumstruktur. Alle Gebäude öffnen sich zum Grünraum und bieten eine Vielfalt an bezahlbaren Wohnformen. Konstruktiv trägt das Bauen mit Holz und Recyclingmaterialien sowie die Ausbildung blau-grüner Dächer zu einer guten Klimabilanz des Quartiers bei.

    Ein neuer Gebäudetypus, der sogenannte CYC-Hub, fungiert als Kreislaufschnittstelle. Hier ist die technische Infrastruktur der zirkulär organisierten Nachbarschaften untergebracht - wie die Energiestation und die Quartiersgarage mit Mobilstation- sowie sozio-kulturelle und Bildungseinrichtungen wie Kindergarten, Jugendclub, Nachbarschaftstreff und Quartiersmanagement.

    in Bearbeitung
    Berlin
    Deutschland
  • New Istropolis

    CITYFÖRSTER und KCAP entwerfen ein neues Kulturviertel für Bratislava in der Slowakei. In Trnavské mýto wird es ein hochmodernes Konzert- und Kongresszentrum geben eingebettet in ein modernes offenes Viertel mit einer Vielzahl von Grünflächen und Plätzen.

    Immocap, der Eigentümer von Istropolis und der angrenzenden Liegenschaften, hat seine Vision von New Istropolis vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit den internationalen Architekturbüros KCAP und CITYFÖRSTER entwickelt wurde. Das Ziel des Projekts ist es, in Bratislava ein multifunktionales kulturellesund soziales Zentrum mit einer Architektur auf höchstem Niveau zu entwickeln und so ein seit langem verdientes kulturelles Wahrzeichen für die slowakische Hauptstadt zu schaffen.

    Die neue multifunktionale Halle ermöglicht es Istropolis, die tatsächlichen Bedürfnisse von Bratislava zu erfüllen und das Potenzial von Trnavské mýto zu nutzen, und wird den Kultur- und Kongresstourismus fördern. New Istropolis bietet die Möglichkeit, bis zu drei verschiedene Veranstaltungen gleichzeitig durchzuführen, darunter Akustik-, Rock-, Jazz-, Popkonzerte, Kulturereignisse sowie Konferenzen und Kongresse verschiedener Größenordnungen. Die Halle bietet eine maximale Kapazität von 3000 Sitzplätzen und 5000 kombinierten Plätze zum Sitzen und Stehen. Die besondere Sitzkonfiguration im Oval bringt das Publikum nahe an die Bühne und schafft ein Gefühl der Intimität und Verbundenheit mit den Darstellern.

    Trnavské mýto ist ein wichtiger Mobilitätsknotenpunkt in Bratislava und hat großes Potential für die Stadtentwicklung. Das Projekt zielt darauf ab, diesen wichtigen, aber lange vernachlässigten Teil der Stadt, neu zu beleben. Neben dem kulturellen Veranstaltungsort von Weltklasse wird es einen Park mit Promenade, Springbrunnen und Radwegen geben. Öffentliche Bereiche sind den Besuchern den ganzen Tag über zugänglich, während der Platz Aktivitäten der Gemeinschaft, wie saisonale Märkte unterstützt und entwickelt.

    in Bearbeitung
    Trnavské mýto 1
    831 04 Bratislava
    Slowakei
  • Recyclinghaus

    Das Recyclinghaus ist ein experimentelles Wohnhaus im hannoverschen Stadtteil Kronsberg. Es handelt sich um einen Prototyp, der die Möglichkeiten und Potenziale verschiedenster Arten von Recycling im Reallabor austestet und einen kreislauforientierten und ressourcenschonenden Planungsansatz aufzeigt.

    Das Recyclinghaus setzt einerseits auf recyclingfähige Bauprodukte wie beispielsweise dem Rohbau aus leimfrei zusammengesetzten Massivholzelementen. Andererseits werden recycelte Materialien wie die Gründung aus Recyclingbeton oder einer Fassadendämmung aus recycelten Jutesäcken eingesetzt. Es kommen aber auch in großem Umfang gebrauchte Bauteile im Ganzen zum Einsatz, die nach Möglichkeit aus eigenen Gebäudebeständen der Bauherrin GUNDLACH stammen, beziehungsweise lokal gewonnen wurden. Besonders entscheidend ist dabei eine recyclinggerechte Bauweise, die eine Nutzung und Demontierbarkeit der Bauteile ohne Qualitätsverlust beziehungsweise ein sortenreines Trennen der Baustoffe nach dem Ende der Lebensdauer ermöglicht.

    Die Bauindustrie ist einer der größten Abfallproduzenten und Verbraucher von Ressourcen und in erheblichem Umfang für die weltweiten CO2 Emmissionen verantwortlich. Bei der Planung von Gebäuden wird heute hauptsächlich der Energieverbrauch im Betrieb eines Gebäudes betrachtet. Die erheblichen Mengen an „grauer Energie", die in der Herstellung von Gebäuden steckt bleibt weitgehend unberücksichtigt. Dabei kann der vorhandene Gebäudebestand auch als riesiges Rohstofflager begriffen werden. Dem Recycling von Baustoffen und Materialien sowie recyclinggerechten Bauweisen wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle zukommen.

    Bundespreis Umwelt & Bauen. Film

    abgeschlossen
    2019
    30539 Hannover
    Deutschland
  • Küstengebiet Jale

    Der ländliche Süden Albaniens bietet eine spektakuläre Küste, unberührte Naturgebiete und ein reiches kulturelles Erbe. Reisen sind ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entfaltung Albaniens. Die Entwicklungen der letzten 20 Jahre waren jedoch kaum geplant und entsprechen noch heute nicht dem touristischen Potenzial der Region. Als Teil der Initiative der albanischen Regierung zur „Urban Rebirth (dt. Wiedergeburt der Städte)", war das Hauptziel dieses Projekts die Sanierung der Uferpromenaden der Dörfer Jalë und Dhërmi. Ausgehend von der außergewöhnlichen natürlichen Schönheit beider Standorte war es unser Ziel, die Küste zu strukturieren, zu stärken und sie sowohl physisch als auch im ideellen Sinne mit ihrer Umgebung zu verbinden.

    In Jale bedeutete dies, die Hauptpromenade vom Autoverkehr zu befreien, grundlegende Infrastrukturen wie Bänke, Mülleimer, Duschen und Springbrunnen bereitzustellen, die Promenade jedoch unauffällig zu halten und sie als eine Fortsetzung des Strandes zu inszenieren. Da der Strand sehr tief liegt und die Bucht hauptsächlich die jüngeren Generationen anzieht, haben wir uns von einigen der vorhandenen Strandbars inspirieren lassen, die in üppige Blumengärten eingebettet waren. Zwischen dem Strand und der Promenade haben wir einen Gartenstreifen mit 6-7 Strandbars eingerichtet, die jeweils eine stabile Struktur aufweisen, um die harten Stürme im Winter zu überstehen. Diese wurden in drei verschiedenen Größen gebaut und ermöglichen die Aufbewahrung aller Möbel in der kalten Jahreszeit.

    Fotografie: Lucas Hardonk

    im Bau
    2016
    Jalë, Albania
    Himarë
    Albanien
  • Lune Delta°...im Kreislauf konzipiert

    In Anlehnung an die Cradle to Cradle Philosophie bildet das Lune Delta eine Wirtschaftsstruktur, die auch nach Ablauf der Nutzungsdauer einen gestalterischen, ökologischen und sozialen Mehrwert bringt. Das nachhaltige Gewerbegebiet basiert auf folgenden Prinzipien: 1. integral: Die Struktur fügt sich in vorhandene übergeordnete Strukturen ein, entwickelt sich aus ihnen und nutzt sie. 2. bedarfsgerecht: Unterschiedlichste Bedarfe werden über das Initialcluster gedeckt. Das Grabensystem bildet Ökosysteme aus und Flächen für Commons werden zur Verfügung gestellt 3. divers: Freiraumsysteme und Branchenmix lösen den Widerspruch von gewerblicher Nutzung und Landschaftsraum auf und fördern kreative und soziale Vielfalt. 4.zirkulär: Gebäude, Freiraum und Infrastrukturen funktionieren in Stoffkreisläufen, unterstützen technische oder biosphäre Prinzipien und passen sich gestalterisch und funktional an. 5. erneuerbar: Die Nutzung erneuerbarer Energien erfolgt im Mix. Die Anlagen sind lokal, formal sowie infrastrukturell angeschlossen. 6. orchestriert: Die kooperative Entwicklungsgesellschaft Lune-Delta steuert Prozesse, stellt Synergien her und fördert die Kommunikation.

    in Bearbeitung
    2017
    Luneplate
    27572 Bremerhaven
    Deutschland
  • Küstengebiet Dhërmi

    The rural south of Albania is characterized by a spectacular coastline, untouched natural areas and a rich cultural heritage. Travel is an important engine for Albania's economic development. However, the developments of the past 20 years have been rather accidental and do not correspond to the tourist potential of the region. As part of the initiative of the Albanian government "Urban Rebirth", the main goal of this project was to revitalize the coastal areas of the villages of Jalë and Dhërmi. Based on the outstanding natural beauty of both places, our aim was to structure and strengthen the coastline and to connect it with its surroundings. In Dhërmi, this included clearing the main promenade from traffic and providing basic infrastructure, but to keep the promenade discreet. A water place was developed as a landmark for the place. A breakwater is used for water sports as well as a lookout point and artificial cliff. The water square connects inland through the "valley of freshness" and invites you to mountaineering and cultural activities.

    im Bau
    2016
    Dhermi, Albania
    Himarë
    Albania
  • Düsseldorfer Mosaik

    Wie kann Düsseldorf auf den demographischen Wandel reagieren? Wer spielt bei aktuellen Stadtentwicklungsprozessen welche Rolle? Wo kann bezahlbarer Wohnraum entstehen? Wie weit ist die freie Landschaft, der nächste Spielplatz entfernt? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen die Bürgerschaft Düsseldorfs. Das „Raumwerk D", das sich parallel zu dem „Mobilitätsplan D" entwickelt, soll für solche Fragen gemeinsam erarbeitete Antworten liefern. Das in diesem Rahmen ermittelte Raumbild ist kein Plan im herkömmlichen Sinne. Es orientiert sich am heutigen Zustand der Stadt- und Landschaftsräume und hebt strukturgebende Elemente hervor. Es markiert identitätsbildende Orte, sowie stadtgliedernde Strukturen, die wichtige Funktionen für die Orientierung übernehmen. Darüber hinaus markiert es räumlich bildhaft die Qualifizierung und Profilierung der Stadträume und die Schwerpunkte der Stadtentwicklung. Die Teilnehmer*Innen des Dialogprozesses haben das Raumbild mit inhaltlichen und darstellungsbezogenen Vorschlägen angereichert und präzisiert.

     

    https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/raumwerkd.html

    in Bearbeitung
    2019
    Düsseldorf
    Deutschland
  • Campus als Quartier

    Der neue Quartierscampus bildet eine wertvolle innerstädtische Schnittstelle zwischen der West- und Südstadt aus, die durch eine gezielte Revitalisierung und Nachverdichtung die Bildungslandschaft Heidelbergs nachhaltig ergänzt und bereichert. Ziel ist die Verknüpfung der Freizeit- und Bildungseinrichtungen und eine sinnvolle programmatische Erweiterung durch Wohnen, Arbeiten und Versorgung für ein diversifiziertes und lebendiges Quartier. Das grüne Freiraumband mit seinen wertvollen Biotopstrukturen und eine auf die Nahmobilität ausgerichtete Nord-Süd-Verbindung verknüpfen das Quartier mit der Umgebung. Übergeordnete Entwicklungsprinzipien fokussieren die nachhaltige Sicherung der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen und sorgen für die Entstehung integrierter und lebendiger Lern- und Lebensräume.

    „Bildung geschieht überall – in der Familie, mit Gleichaltrigen, in der Freizeit und in der Schule. Eltern, Schule, Tagesstrukturen, Vereine – sie tragen alle zu einer ganzheitlichen Bildung bei." (Bildungslandschaft Schweiz)

    Idee
    2019
    Heidelberg
    Deutschland
  • Bergviertel Krampnitz, durchgrünt I belebt I bewegt

    Ausgehend von einer starken Landschaft und wertvollen historischen Strukturen entsteht mit dem neuen Bergviertel ein zukunftsweisendes und Identität stiftendes Quartier. Ein Quartier, das vor dem Hintergrund von Klimakrise und Ressourcenknappheit nachhaltig entwickelt wird und einem breiten Bevölkerungsquerschnitt als Lebensmittelpunkt dient. Eine kleinteilige und vielfältige Dichte schafft einen lebendigen Ort, geht schonend mit Ressourcen um, nutzt Infrastrukturen effizient und setzt voll und ganz auf die Mobilität der Zukunft– den Umweltverbund. Kleine und große Wohnungen im selben Haus sorgen für soziale Vielfalt, Generationenwohnen verbindet Jung und Alt, Baugruppen und gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte ermöglichen selbstbestimmtes Wohnen und die Kombination von Wohnen und Arbeiten reagiert auf den Trend, Freizeit und Arbeit sowie Beruf und Familie stärker zu verschränken. Starke und vielfältige Freiräume, die im differenzierten Kontakt zur Bebauung stehen, binden all das zusammen und ermöglichen Nutzungen von gemeinschaftlichem Gärtnern über Sport- und Freizeitbetätigung bis hin zu großzügigen Landschaftserfahrungen.

    in Bearbeitung
    2019
    14476 Potsdam
    Deutschland
  • Münchner Nordosten

    Ein Dorf und seine Kirche. Hybride Mehrgeschosser im Mosaik aus Plätzen, Gärten und Feldern. Eine Wasserlandschaft mit Alpenblick. Wechselseitige Bezüge und weiche Übergänge erleichtern das Zustandekommen von Diversität und einer gemischten Stadt mit vielfältigen Akteuren. Ein Spannungsfeld zwischen Anonymität und Gemeinschaft, zwischen zentraler S-Bahn und historischen Dorfplatz, zwischen Arbeitswelt und Acker.
    München Nordost verbindet die Sehnsüchte nach Stadt, nach Ländlichkeit und Wasser. Entlang der vorhandenen und kommenden Infrastrukturen (S-Bahn+U-Bahn) entstehen dichte, urbane und nutzungsdurchmischte Quartiere, welche als Herzen des Entwurfes den Raum gliedern. Sie sind der kraftvolle, aber reaktionsbereite Partner im spannungsvollen Wechselspiel von Stadt und Land.

    Wie kann starkes städtisches Wachstum mit dörflichen Strukturen in Einklang gebracht werden? Eine Frage, die heutzutage immer wichtiger wird.

    Im Nordosten Münchens haben wir unseren Plan auf die bestehenden Dörfer ausgerichtet, was bedeutet, dass entlang der vorhandenen und zukünftigen Infrastruktur (S-Bahn + U-Bahn) neue dichte, städtische und gemischt genutzte Viertel wachsen, die den Raum strukturieren. Auf diese Weise fügt sich ein Bezirk mit 30.000 Einwohnern nahtlos in die Umgebung ein.

    Ein Dorf und seine Kirche. Hybride mehrstöckige Gebäude in einem Mosaik aus Plätzen, Gärten und Feldern. Eine Wasserlandschaft mit alpiner Aussicht. Gegenseitige Referenzen und sanfte Übergänge fördern die Entstehung von Vielfalt und einer gemischten Stadt verschiedener Akteure. Ein Spannungsfeld zwischen Anonymität und Gemeinschaft, zwischen zentraler S-Bahn und historischem Dorfplatz, zwischen Urbanität und Dörflichkeit.

    Idee
    2019
    81929 München
    Deutschland
  • Von Bergedorf zu BergeDörfern

    Bergedorf West ist mit den typischen Herausforderungen einer 1950er / 1960er Jahre Wohnsiedlung konfrontiert: Wenig genutzte Freiflächen, monotone Gebäudestrukturen ohne Mitten und Orientierungspunkte sowie unzureichende Ausrichtung auf Fuß- und Radwegeverkehr.

    Um Bergedorf zukunftsfähig zu machen wird die Siedlung neu strukturiert und programmatisch aufgemischt. Zwei Freiraumbänder – 1x „Bachband", 1x „Baumband" – gliedern die Siedlungsstruktur in Ost-West-Richtung: „Aus Bergedorf werden Bergedörfer." Neue innovative Gebäudetypen reichern die drei entstehenden Teilräume an. Sie erhöhen den Nutzungs- und Wohnungsmix, stärken durch öffentliche und gemeinschaftlich genutzte Erdgeschosse das Quartiersleben und bilden lebendige Treffpunkte innerhalb der drei Nachbarschaften aus. Die gliedernden Freiraumbänder verbinden die drei Bergedörfer, bieten Sport- und Erholungsorte und sorgen gleichzeitig für die Klimatisierung, das Regenwassermanagement und die Stärkung der Biodiversität.

    Idee
    2019
    21033 Hamburg
    Deutschland
  • Raum.Perspektive.Würzburg

    Die „Raum.Perspektive.Würzburg." bildet die Grundlage für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans. Der Fokus liegt dabei auf dem konkreten Raum, denn nur hier lassen sich konkurrierende Raumansprüche überprüfen, abwägen und priorisieren. Basierend auf vielfältige Fachanalysen, Ortserkundungen und facettenreichen Beteiligungsformaten entsteht ein planerischer Instrumentenkoffer aus Raumbild, Gebietstypologie, Raumbezügen, Entwicklungsschwerpunkten und synthetischen Zukunftsperspektiven. In der Summe ergibt das ein strategisches Raumbild für die Gesamtstadt, das einerseits ein starkes Gerüst bildet und andererseits flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren kann. Aus diesen Rauminformationen leiten sich sehr konkrete strategische Entwicklungsziele für den FNP ab, die bereits Flächenkonkurrenzen und widersprüchliche Anforderungen in Einklang gebracht haben.

    abgeschlossen
    2019
    97070 Würzburg
    Deutschland
  • Cape Square Durrës

    Das Design für 'Cape Square' orientiert sich an der Küstenlinie Albanies, die als eine Abfolge von Buchten und natürlichen Kaps beschrieben werden kann. Dieser geographischen Vorgegebenheit folgend, kann 'Cape Square' schon von weitem gesehen werden und ist zum Wahrzeichen Durres geworden. Die Platzgestaltung, der Park und die künstlichen Landzunge fangen die Charakteristiken Durrës und gliedern das Ufer in drei Bereiche. Durch die Nutzung einheimischer Vegetation, wird der Park zu einem identitätsstiftenden öffentlichen Raum, der einfach zu pflegen ist.

    Der Platz verbindet die Promenade mit dem Cape und zeichnet sich unter Verwendung lokaler Materialien durch sein großflächiges Muster aus, das Besucher zum Verweilen einlädt. 'Cape Square' ermöglicht es sowohl den Sonnenaufgang als auch den Sonnenuntergang zu geniessen und lädt zum Klettern und Erforschen ein.

    abgeschlossen
    2015
    Vollga Durres, Rruga Taulantia
    Durrës
    Albanien
  • Quartierslandschaft Dietenbach

    Die neue „Quartierslandschaft Dietenbach" setzt einen hohen Anspruch an seine stadträumliche Vollständigkeit. Sie versteht sich nicht als bloße Siedlung am Stadtrand, sondern als Verdichtung vielfältiger stadträumlicher Elemente: Quartiere, Ring-Boulevard, Zentrum, Quartiersplätze, Knotenpunkt, Landschaftsraum sowie Bebauungsstrukturen und Programme - verdichtet und überlagert - fügen sie sich zu einem lebendigen Stadtteil, der in seiner Struktur eigenständig ist und sich gleichzeitig bewusst in den großräumlichen Stadt- und Landschaftsraum integriert. Vier individuelle Quartiere orientieren sich zu zwei großen Freiräumen, die die neue Quartierslandschaft durchfließen sowie zu der großen Landschaftsszenerie Freiburgs. Neben dem kleinteiligen Wegenetz verbindet der Ring-Boulevard die Quartiere. Hier befinden sich vielfältig nutzbare Quartiersplätze, die für urbane Aufgeschlossenheit stehen und Orientierung bieten. Eine Stadt-teilmitte dient als verklammerndes Versorgungszentrum und gemeinschaftlicher Bezugspunkt mit symbolischer Zentralität.

    in Bearbeitung
    2018
    79114 Freiburg im Breisgau
    Deutschland
  • Embassy Residences

    Wie kann man attraktives Familienleben und energiesparendes Wohnen in einem Stadtzentrum mit hoher Dichte gestalten?

    Unser preisgekröntes Design für die Embassy Residences in Albanien bietet hochwertige, familienfreundliche und energiesparende Wohneinheiten im Stadtzentrum von Tirana, einer der am schnellsten wachsenden Städte Europas.

    Das Projekt entspricht dem Bestreben des Bürgermeisters, das Wachstum der Stadt zu begrenzen und vorstädtischen Entwicklungen mit einer breiteren Palette von Wohnungstypologien entgegenzuwirken. Auf einem kommerziellen Sockel und zwei Parkebenen erhebt sich eine Reihe gestapelter Villen, die durch eine halböffentliche Treppe verbunden sind. Dies dient als alternative Zirkulation und als zusätzlicher informeller Außenraum zu den Wohnungen.

    Die Grundrisse schützen auf der einen Seite die Privatsphäre der Apartments, ermöglichen es den Bewohnern jedoch auch, auf ihrer Veranda zu sitzen oder über die Treppe in das Apartment zu gelangen, wenn sie Lust auf ein Gespräch oder einen Drink am Freitagnachmittag haben. Forschungen haben zu einem kompakten Aufbau von bewässerten Substratschichten geführt, die eine reichhaltige Vegetation auf Treppen, Balkonen und Dachterrassen unterstützen.

    Die Fassade besteht aus zwei Schichten, die entsprechend der Sonneneinstrahlung angeordnet sind. Eine grundlegende Glasschicht wird durch eine sekundäre Beschattungsschicht aus eloxiertem Aluminium geschützt, wo sie nicht durch umgebende Gebäude oder freitragende Volumen geschützt ist. Dies führt einerseits zu hoher Transparenz und andererseits zu niedrigen Energiekosten und verhindert gleichzeitig, dass das Gebäude der heißen mediterranen Sonne ausgesetzt ist. Außerdem garantiert das Design gleichzeitig ein elegantes Aussehen.

    im Bau
    2018
    Rr.Asim Zeneli, Tirana, Albania
    8303 Tirana
    Albanien
  • Pelikan Mix⁴

    Das Projekt Pelikan Mix4 bietet ein vielfältiges Angebot an Wohnformen als Antwort auf verschiedene urbane Lebensstile. Die vorgegebene städtebauliche Struktur sieht einen zentralen Hof vor, der von zwei Wohnriegeln und sechs Punkthäusern gerahmt wird. Ein Landschaftstableau dient als verbindendes Element, als Entree zu den Wohngebäuden und als privat und halböffentlich genutzter Freiraum. Die Gebäude erhalten eine großzügige, individuell gestaltete Lobby, die als Adresse und Treffpunkte dient. Die große Flexibilität der Grundrisse ermöglicht einen vielfältigen Wohnungsmix. Das betrifft die Wohnungsgrößen ebenso wie die Wohnungstypen: Entsprechend gesellschaftlicher Ansprüche wurden die Typen „Wellness", „Nachhaltig", „Extravagant" und „Komfortabel" entwickelt, die sich hinsichtlich der Raumkonstellation, Materialien, dem Freiraumangebot und der Ausstattung unterscheiden. Die Gebäude werden durch gezielt platzierte Hochpunkte - sogenannte „Glorietten" – gekrönt, die räumliche Besonderheiten ermöglichen, die Belichtung optimieren und Blickbeziehungen herstellen.

    abgeschlossen
    2016
    Günther-Wagner-Allee
    30177 Hannover
    Deutschland
  • Fassadenerneuerung Hochhaus der Leibniz Universität Hannover

    Die Leibniz Universität Hannover (LUH) plant die Fassade des Hochhauses an der Appelstraße 9A zu sanieren. Mit einer Höhe von knapp 70m ist es eine Landmarke im Stadtraum Hannovers. Vergleichbar mit dem Hauptgebäude Welfenschloss und dem Conti-Hochhaus bildet es eine der Hauptadressen der LUH. Beide Gebäude zeichnen sich durch eine hohe Plastizität und eine warme, sandig-goldene Farbigkeit aus. Der Fassadenentwurf für das Hochhaus Appelstraße greift diese Charakteristika auf und formuliert davon ausgehend eine eigenständige, zukunftsgerichtete Gestalt. Durch eine Schichtung der Bauteile erfährt die neue Fassade des Hochhauses eine hohe Plastizität und Tiefe. Alle Bauteile erhalten eine warme, sandig-goldene Materialität – von den Aluminiumlisenen und -gesimsen über das matte Glas der Brüstungen bis hin zu den gepixelten PV-Modulen und dem Sonnenschutz. Eine umlaufende Holzbank im Innen- und Außenraum bietet Platz für informelles Lernen, Dialog, Warten, Ausruhen und belebt die gesamte Erdgeschosszone. Das über die Attika hinausgezogene „Mediengeschoss" strahlt Botschaften, wie bspw. den leibniz-typischen Binärcode, weithin sichtbar als Lichtinstallation aus.

    Idee
    2019
    Appelstraße 9A
    30159 Hannover
    Deutschland
  • CLG Training Institute

    Ein ganz besonderes Projekt in unserem Portfolio ist das Chalimbana Local Government (CLG) Training Institute in Chalimbana, Sambia, da es als gutes Beispiel für eine passive und autarke Stadt angesehen werden kann. Ziel des Masterplans war es, die Lebensqualität von Studierenden und akademischen Mitarbeitern des Instituts zu verbessern, den Campus langfristig zu strukturieren und dem Gelände eine klare, erkennbare Identität zu verleihen.

Wir haben einen Plan erstellt, der alles enthält, was für ein autarkes Projekt benötigt wird. Auf sehr nachhaltige Weise haben wir den ausgegrabenen Boden verwendet, um ihn zu Ziegeln zu pressen, was dazu beitrug, dass die Gebäude passiv gekühlt und beheizt wurden. Um dies zu erreichen, haben wir hauptsächlich die Sonnenenergie genutzt. Von einem speziellen Winkel und Material der Dächer über die Ausrichtung aller Gebäude Richtung Ost-West, wobei die Hauptfassaden (Nord und Süd) die niedrigen Sonnenwinkel meiden, ist das CLG Training Institute von einer umweltfreundlichen Vision zur Wirklichkeit geworden. Außerdem haben wir dafür gesorgt, dass das Regenwasser und das gereinigte Abwasser lokal ins Grundwasser abfließen können, wodurch ein präziser Wasserkreislauf gewährleistet wird.

    Die bestehende Straße bietet Zugang zum Campus mit dem Auto. Gleichzeitig wurde eine neue Hauptroute für Fußgängerverbindungen als neues „Herz" des Campus eingerichtet. Es verläuft zwischen dem Wohngebiet im Norden und dem Bildungsprogramm auf der Südseite des Geländes. Diese beiden Cluster - Wohnen und Bildung - an den beiden gegenüberliegenden Enden des Campus sind von Dozentenhäusern und Freizeitaktivitäten umgeben. Durch die Schließung einiger Studentenwohnblöcke entstehen kleine Stadtteile mit Innengärten und Innenhöfen, die stimmungsvolle Wohnräume bieten.

    abgeschlossen
    2021
    Lusaka
    10101 Chalimbana
    Zambia
  • Nivica – Modellprojekt für ländliche Entwicklung in Süd-Albanien

    Im Mai 2018 machten sich Studenten und Fachleute aus Albanien und den Niederlanden auf den Weg nach Nivica, um das Dorf und die Region zu erkunden und erste Ideen für die Zukunft Nivica's zu entwickeln. Das Team bestand aus Architekten, Stadtplanern, Archäologen, Landschaftsarchitekten und Architekturhistorikern. Die Ergebnisse dieses Workshops bildeten die Grundlage für die Weiterentwicklung eines Masterplans.

    Ziel dieses Masterplans ist es, ein Modell für eine nachhaltige und prosperierende ländliche Wirtschaft mit touristischem Potenzial innerhalb Albaniens, aber auch international zu entwickeln. Nivica bietet als „Living Lab" die Möglichkeit, mit alternativen Tourismus-Konzepten, kleinen Investitionen, erneuerbarer Energieerzeugung und lokalen Lebensmittel- und Abfallkreisläufen zu experimentieren. Der Masterplan verbindet den Erhalt von Gebäuden und Strukturen – aufbauend auf der reichen Geschichte der Region - mit einer nachhaltigen und vielfältigen Ausweitung des touristischen Potenzials.
    Nivica soll der Prototyp für Albaniens „100 Dörfer" Plan sein, der eine grundlegende Überarbeitung der ländlichen Entwicklung des Landes zum Ziel hat.

    Idee
    2017
    6VPV+GP Distretto di Tepelenë, Albania
    Nivica
    Albanien
  • Wohnkrone Parkhaus Windmühlenstraße

    Die Wohnkrone ist ein Prototyp der Siedlungsebene 2.0. Dachflächen von Einzelhandels-, Büro-, und Parkgebäuden werden belebt, attraktive Toplagen erschlossen, vorhandene Infrastrukturen besser ausgelastet und die Nutzungsmischung in der Innenstadt verbessert. Das vorhandene Parkhaus wird im Zuge der Sanierung von Fassade und Eingangsbereich mit Penthäusern aufgestockt. Diese setzen sich formal selbstbewusst - gleich einer „Krone" - von der vorhandenen Gebäudestruktur ab und geben dem Bestand zugleich einen harmonischen Abschluss. Eingänge und Erschließung des Gebäudes wurden neu organisiert, sodass eigenständige Adressen für das Parkhaus und die Wohnbebauung klar erkennbar sind. Barrierefrei erschlossen wird die Wohnbebauung über eine repräsentative Lobby im EG mit einem exklusiven Aufzug, der direkt zum zentralen, landschaftlich gestalteten Wohnhof führt. Von diesem gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsbereich sind die Wohneinheiten erreichbar. Jede Wohnung (50 bis 120m²) verfügt über eine großzügige, private Terrasse mit Blick über die Dächer der Stadt.

    abgeschlossen
    2016
    Windmühlenstraße 3
    30159 Hannover
    Deutschland
  • Neue Schule Wolfsburg

    Wir bei CITYFÖRSTER wollen Räume für soziale Interaktion und Austausch schaffen - Orte, an denen Menschen zusammenkommen, aber - gerade in Schulen - auch ein Gefühl der Sicherheit finden.

    Für unser Schulprojekt in Wolfsburg wurden die bestehenden Gebäude der ehemaligen Hermann-Löns-Schule um ein neues Gebäude für die Sekundarschule erweitert. Ziel des Entwurfs war nicht nur ein respektvoller Umgang mit der bestehenden Architektur, sondern auch deren logische und konsequente Fortsetzung. Die kammartige Struktur des bestehenden Schulgebäudes wurde im Erdgeschoss fortgesetzt. Der Raum dazwischen kann als das "Herz" der Schule angesehen werden: ein dreistöckiger offener Raum, der alle Stockwerke vertikal verbindet und als Hauptversammlungsort dient. Gleichzeitig öffnet sich das Gebäude horizontal: Großzügige Glasflächen und Eingänge öffnen das Erdgeschoss zur Stadt, zum Schulhof und zu einem angrenzenden Park - und schaffen so fließende Übergänge zwischen Innen und Außen.

    Mit der Neuen Schule Wolfsburg haben wir versucht, ein weltoffenes Schulgebäude zu schaffen, das die Schüler zu Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Erschaffen ermutigt und gleichzeitig als sicherer Lernhafen fungiert.

    abgeschlossen
    2016
    Heinrich-Heine-Straße 36
    38440 Wolfsburg
    Deutschland
  • Treetop Trail in Lagodechi

    Der Lagodechi Nationalpark im äußersten nordosten Georgiens an den Südhängen des Kaukasus mit Höhen von 590 bis 3500 m ist eines der am besten erhaltenen Gebiete der Welt für vielfältige Naturlandschaften. Das Projekt zur Entwicklung eines Baumwipfelpfades als neues touristische Attraktion soll mehr Besucher anziehen und den Nationalpark zu einem attraktiven Ziel für den Ökotourismus machen.

    Das Konzept betont den Wald als Protagonisten und schlägt ein minimalistisches Design vor, welches aus einem kreisförmigen Pfad besteht, der allmählich die Baumkronen hinaufführt. Zusätzliche Programme werden hinzugefügt um das Erlebnis im Wald zu verbessern. Dazu gehören ein Wachturm, eine Kuppel, ein großes Netz, eine Höhle und mehrere Plattformen.

    in Bearbeitung
    building permission 2019
    15 კოსტავა ქ., Lagodekhi, Georgië
    Lagodechi
    Georgien
  • Revitalisierung Guitanghe

    Der Fluss Guitanghe birgt in seinem Ist-Zustand komplexe Problematiken für die städtebauliche Entwicklung Changshas. Zukünftig soll er als zentrale und lebendige Lebensader in der Stadt herausgearbeitet werden und in seiner ökologischen, stadträumlichen sowie sozialen und kulturellen Bedeutung erheblich gesteigert werden.
    Ausgehend von der Hochwasserproblematik und unterschiedlichen Pegelständen des Guitanghe ergibt sich ein darauf dynamisch reagierender Städtebau, der das Wasser als Variable in der Dimensionierung und Programmierung von Räumen mitdenkt. Ein städtebauliches Experimentierfeld entsteht, wo innovative was-serwirtschaftliche und städtebauliche Konzepte ineinandergreifen und der wachsenden Stadt eine ambitionierte, positive und zukunftsgerichtete Perspektive geben.
    Dem Fluss soll somit als zentrales und lineares Zentrum der Stadt eine große Bedeutung zukommen und bietet die Chance, neben wasserwirtschaftlichen Maßnahmen gleichzeitig städtebauliche Verbesserungen vorzunehmen und Changsha über vom Fluss ausgehende grüne und blaue Adern sowohl innerstädtisch als auch in die Außenbereiche zu vernetzen. Somit wird gesichert, dass der Guitanghe als grüne Lunge das städtische Ökosystem stärkt und der Stadt Changsha durch Naherholungsorte sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur eine neue Identität verschafft.

    abgeschlossen
    2019
    Changsha
    China
  • Perspektivplan Freiburg

    Freiburg ist eine wachsende Stadt, in der immer mehr Menschen leben wollen. Wie kann die Stadt sich nachhaltig weiterentwickeln? Der Perspektivplan Freiburg zeigt Wege für die räumliche Entwicklung der Stadt Freiburg in den nächsten 10-15 Jahren auf. Dabei wird Bebauung und Freiraum immer zusammen gedacht und entwickelt. Basierend auf einer differenzierten (GIS)-Strukturanalyse werden bisher unentdeckte Potenziale sichtbargemacht, Entwicklungsstrategien aufgezeigt und mithilfe von Szenarien ein zukünftiges Raumbild mit Strukturplan entwickelt. Entstanden ist der Perspektivplan in einem kooperativen Prozess, an dem unterschiedliche Gruppen der Stadtgesellschaft, die Verwaltung, die Politik und die Öffentlichkeit gemeinsam intensiv gearbeitet haben.

    www.perspektivplan-freiburg.de

    in Bearbeitung
    seit 2014
    Berliner Allee 1
    79114 Freiburg im Breisgau
    Deutschland
  • Hochhausensemble Kurfürstenstraße | An der Urania

    Die Stadt Berlin zeichnet sich durch isolierte Hochhausspitzen aus, die zwar in die Höhe ragen aber wenig Verbindung zueinander aufbauen. Das unstrukturierte Wolkenkratzerkonfetti bildet somit die entgegengesetzte Position zur klar definierten Perimeterblockentwicklung. Das Tor zum Verdichtungsraum der City West ist heute von groß dimensionierten Verkehrsräumen gepägt. Das Werkstattverfahren hatte zum Ziel, ein Gesamtkonzept für vier in Beziehung stehende Grundstücke am Kreuzungsbereich Kurfürstenstraße / An der Urania zu entwickeln.

    Unser Entwurf sieht auf den Grundstücken je zwei bis drei Hochpunkte vor. Inspiriert und abgeleitet aus der vielfältigen Bebauung in der Umgebung werden die Baumassen auf mehrere Volumina aufgeteilt und in ihrer Höhe und Breite variiert. Die Konzeption setzt auf die Fortführung der vielfältigen und anspruchsvollen Stadtstruktur bei gleichzeitig hoher Grundstücksauslastung. Dabei vermittelt er vielfältig zwischen den großen und kleinen Maßstäben und den inneren und äußeren Räumen. Die Verteilung der Baumasse auf abwechslungsreiche Hochpunkte macht die Gebäude resilient und leistungsfähig. Dabei schafft die Verteilung der Nutzungen über unterschiedliche Zielgruppen und Tageszeiten einen lebendigen Ort und macht ihn für verschiedene Bewohner der Stadt relevant.

    Durch die Betonung der Kreuzung als urbanem Hotspot mit hoher Dichte wird ein neuer Standort mit besonderer Zentralität und ausgeprägter städtischer Prägnanz geschaffen.

    Idee
    2018
    Berlin
    Deutschland
  • Buchholzer Grün

    Mit der Entwicklung des Buchholzer Grüns entsteht ein Wohngebiet in attraktiver Lage. Dabei formulieren ein fünf- und ein viergeschossiger Geschosswohnungsbau im Zusammenspiel mit zehn dreigeschossigen Reihenhäusern den nördlichen Auftakt des neuen Quatiers. Die drei Baukörper entwickeln eine kraftvolle eigene Identität, die den urbanen Bezug zu den umliegenden Stadtquartieren und der angrenzenden Podbielskistraße aufnimmt. Die Rhythmisierung in der Höhenentwicklung als auch die Vertikalität durch die übereinander liegenden Fenster und Balkone in den Klinkerfassaden sind zentrale Entwurfsprinzipien. Der Materialwechsel machet den Eingangsbereich deutlich erkennbar und fügen sich gleichzeitig in die Gesamtstruktur der Fassaden ein. Es entsteht eine robuste, unprätentiöse und solide Gestalt. Die Geschosswohnungsbauten bestechen durch einen spannenden Wohnungsmix aus Miet- und Eigentumswohnungen in unterschiedlichen Größen während die Reihenhäuser einen kleinen Gebäudetypus als auch einen großen anbieten und das Parken im Haus ermöglichen.

    im Bau
    2019
    30659 Hannover
    Deutschland
  • Wasserstadt Limmer

    Das Programm des neuen Quartierseingangs beschreibt einen modernen mixed-used Block, in dem unterschiedliche Funktionen zusammenfinden und kompakt zueinander angeordnet sind. Die Eingänge der Hauptfunktionen sind den öffentlichen Räumen zugewandt und betonen die vorrangigen Platz- und Ecksituationen im städtebaulichen Kontext. Der 7-geschossigen Wohnturm nimmt 60 Microapartments auf mit einem Café im Erdgeschoss entlang der gesamten Fassade. Der östliche Block beherbergt das Betreute Wohnen, der westliche Block die Pflegeeinrichtung, darunter der Supermarkt mit Parkdecks und einer südlichen und nördlichen Ladenzeile. Alle Erdgeschossfassaden mit öffentlichen Nutzungen öffnen sich mit großzügigen Fensterflächen zum öffentlichen Raum. Der Entwurf sieht eine Massivbauweise in Stahlbeton und Mauerwerk vor, der die verschiedenen Gebäudeteile, Funktionen und Raumgrößen entsprechend ihren Anforderungen optimiert abbildet.

    Idee
    2019
    Wunstorfer Landstraße
    30453 Hannover
    Deutschland
  • Dhermi Plaza Hotel

    Das Dhermi Plaza Hotel wurde als 5-Sterne Hotel an der Promenade von Dhermi entworfen. Das Projekt, das die vorhandenen Quadratmeter maximiert und gleichzeitig mir der Umgebung verschmilzt, bietet zusätzlich Einrichtungen für die Öffentlichkeit. Das längliche Volumen ist zwischen der Küste im Süden und den Bergen im Norden situiert und erhält seinen Charakter durch eine dynamische Fassade. Das Sonnenschutzsystem, bestehend aus zweiteiligen verschiebbaren Fensterläden, spielt mit den Schatten der dünnen Wände. Dadurch entsteht Bewegung auf der langen Fassade und enthüllt das Leben im Gebäude, wodurch die Hotelgäste zu Komplizen der Architektur werden. Im Hotel sind verschiedene Funktionen untergebracht, welche potenziell abgetrennt werden können, wie zum Beispiel Restaurant, Spa und Beauty Salon im ersten Untergeschoss; Läden, Bar, Schwimmbad und Hotel Lobby im Erdgeschoss und unterschiedlich große Hotelzimmer im ersten bis dritten Stock. Die oberste Etage hat die Funktion eines aktiven Dorfes. Diese Etage hebt sich von dem Rythmus der Fassade ab und der offene Grundriss gibt einen Panoramablick frei. Auf der Dachterrasse gibt es Freizeiteinrichtungen für Kinder und Erwachsene. Die Umgebung bietet verschiedene Sportaktivitäten wie schwimmen oder Basketball.

    in Bearbeitung
    2018
    Dhermi Beach, 1001, Dhërmi, Albania
    Dhërmi
    Albanien
  • Grün, grüner, Pelikan

    Der Entwurf setzt den städtebaulichen Schlussstein für das Pelikanviertel. Das ursprüngliche Werksgelände, die Neikes-Bauten, das VIER und „Grün, grüner PELIKAN"– stehen jeweils für sich und nehmen gleichzeitig aufeinander Bezug. Durch die Selbstähnlichkeit der fünf Gebäude entsteht eine starke charaktervolle Einheit, die individuell auf ihre Nachbarschaft reagiert. Jedes der fünf L-förmigen Gebäude besteht aus einem zweiteiligen „Riegel" und einem „Kopf", der über die Akzentuierung der Hochpunkte mittels pyramidenähnlichen Dächern gebildet wird und den Auftakt zum Quartier darstellt. Die Dächer ermöglichen dabei die maximale Auslastung der Grundstücke und steigern den Wiedererkennungswert. Das Nutzungsangebot bietet Vielfalt - vom grünen Wohnen, oder Mansardwohnungen mit Dachgärten, über hybride Atelierwohnungen, hin zu unterschiedlichsten Nutzungformen im Erdgeschoss, die den Straßencharakter individuell prägen. Die Grünen Oasen in den Wohnhöfen bieten Rückzugsorte und sind das Herzstück des Entwurfs. Intensive Begrünungen der Balkone und Fassaden bilden vertikale Gärten und gewährleisten neben Sicht-, Sonnen- und Schallschutz, hochwertigen Freiraum mit Privatsphäre trotz relativ dichter Bebauung.

    abgeschlossen
    2018
    30177 Hannover
    Deutschland
  • Campus Nümbrecht

    In mehreren Bauabschnitten soll das Schulzentrum Nümbrecht neu strukturiert werden und somit von einer klassischen Flurschule mit innenliegenden, anonymen und ungenutzten Fluren zu einem neuen räumlich-pädagogische Konzept, der Cluster Schule, umgebaut werden.
    Die Flure werden aktiviert und zu Kommunikationszonen umgestaltet und durch Gruppen- / EVA-Räume und Teamstationen, sowie durch Nischen und Selbstlernbereiche ergänzt und zu den Kommunikationszone hin geöffnet.

    Um nach der Zusammenlegung der Haupt- und Realschule zur Sekundarschule trotzdem eine klare Verortung von Gymnasium und Sekundarschule zu erhalten wird die ehemalige Hauptschule abgebrochen und das Schulzentrum durch den Neubau der Sekundarschule ergänzt. Der geplante Neubau beinhaltet 18 Klassen, 3 Teamräumen und 12 Sonderlernräumen, welche in Jahrgangscluster zusammen gefasst sind.
    Zentrale Schnittstelle zwischen Bestand und Neubau ist die „gemeinsame Mitte", die die Anbindung der Neubauflächen an das Schulzentrum sicherstellt.

    im Bau
    2019
    Mateh-Yehuda Str. 5
    51588 Nümbrecht
    Deutschland
  • Monheimer Band

    Die Stadt Monheim am Rhein suchte im Rahmen des Gutachterverfahrens nach Konzepten für die Transformation des Einkaufszentrums Monheimer Tor und seiner Umgebung, die die Monheimer Innenstadt mit dem südlich angrenzenden Berliner Viertel verbinen.

    Der Grundgedanke des Entwurfs ist eine neue urbane Achse, die die zwei ungleichen Hälften Monheims verbindet und neue urbane Räume, in Form von zwei Plätzen mit unterschiedlichen Charakteren, hinzufügt. Neue Baukörper bilden gemischte Stadtbausteine, bei denen flexibel nutzbare Sockelgeschosse mit Wohn- und Büroflächen kombiniert werden. Das Einkaufszentrum wird teilweise korrigiert und an der Südseite überbaut, sodass neue Ein- und Durchgänge geschaffen werden.

    Der Entwurf unterstreicht die städtischen Ambitionen Monheims. Dem drohenden weiteren Flächenverbrauch und damit wachsendem Mobilitätsbedarf wird ein Konzept entgegengesetzt, dass auf innerstädtische Verdichtung und Nutzungsmischung zielt.

    Idee
    2018
    Rathausplatz 20
    40789 Monheim
    Deutschland
  • Rosenstein entfalten

    Der Entwurf vervollständigt die Stuttgarter Innenstadt. Wie in einem Mosaik fügen sich drei neue Quartiere in die bestehende Situation ein. Sie bilden eine Erweiterung des Stadtteils mit starkem und eigenem Charakter. Die drei neuen Quartiere nehmen strukturell Bezug auf ihre Nachbarn und bilden mit jeweils eigenen „Mitten" starke Identitäten aus. Das gemeinsame „Urbangrüne Band" vermittelt das Innere des Stadtteils mit der Umgebung und bildet einen gemeinsamen Begegnungsort. So wird die Barriere des Gleisbogens abgebaut und in einen neuen zentralen Freiraum mit innerer grüner Lunge überführt. Im neuen östlichen Stadtteil-Saum trifft der historische Park auf vermittelnde Landschaften sowie vielfältige Freizeitangebote und schließlich auf den neuen Stadtteil. Einen zentralen Baustein im Mosaik Rosenstein bilden die großen Schulcampi, welche als Gelenke zwischen den neuen Quartieren vermitteln und den freiräumlichen „Saum" mit dem „Urbangrünen Band" verknüpfen. Der Entwurf wird so in das großräumliche Grünsystem von Stuttgart einbezogen. Dabei wird gleichzeitig die Verbindung zum Neckar und nach Bad Cannstatt sowie die Vernetzung in die Gesamtstadt wesentlich gestärkt.

    Idee
    2018
    Stuttgart
    Deutschland
  • Gartenstadt 21. grün–urban–vernetzt.

    Im Stadtrand steckt das Versprechen nach Wohnen mit Landschaftsbezug, von „viel Platz" und offenen, informellen Nutzungsstrukturen wie auch die Kritik an Nutzungsarmut und Langeweile. Wie kann eine „Urbanität im Grünen" real werden, die sich vielfältiger, dichter, sozial gemischter, produktiver geriert und dabei die besondere Situation des Stadtrands aufgreift? Realisierbare Optionen entstehen dann, wenn räumliche Prinzipien, spezifische Raumqualitäten mit Prozessen, Strukturen und Akteure, die Stadt produzieren, zusammengebracht und -gedacht werden. Der Planungsansatz für die Gartenstadt21 bezieht seine Themen, Konzepte und Strategien stets aus dem Kontext. Anhand von vier Beispielräumen wird illustriert, wie durch kontextuelle und strategische Vernetzung von Räumen
    und deren Qualitäten, von lokalen Kompetenzen, Programmen und Förderstrukturen sich Entwicklungsperspektiven einer Gartenstadt21 aufbauen lassen. Szenarische Entwürfe bilden zusammen mit den strategischen Stories die Basis um städtebaulich-freiräumliche Qualitäten und Prozessebenen zu veranschaulichen und mit den Akteuren diskutieren zu können.

    Am Report 'Gartenstadt 21', Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 

    abgeschlossen
    2017
    Am Markt 21, 28195 Bremen, Duitsland
    Bremen
    Deutschland
  • Cross-over

    Zwischen Medienhafen und Wirtschaftshafen entsteht ein Quartier, das die Verschränkung von Raum, Atmosphären und Programm zum Prinzip erklärt. Ein Ort zum Arbeiten, Forschen, Erfinden und Erholen mit starkem Bezug zum Wasser entsteht. 2 differenzierte Loops bilden das freiräumliche Grundgerüst. Zentral ist der Loop des Freizeithafens mit Stadtstrand, grünen Terrassen, Ruderclub, Yachthafen und dem Kesselplatz an der Spitze der Halbinsel. Zukunftsfähig ist auch der Industriehafen, welcher sich als zweiter Kreislauf in das System einfügt. Beide „Häfen" erhalten ihren neuen Kopf durch den Pier-One, der sie miteinander und mit der Umgebung verzahnt. Verbunden werden die Loops über 6 öffentliche Räume, sogenannte Klammern, die an städtebaulichen Schlüsselpositionen die 3 Plätze - Kesselplatz, Hafenplatz und Stadtstrand schaffen - Orte für Besucher und Anrainer gleichermaßen. Auch der Städtebau ist geprägt vom Ineinandergreifen der Typologien und befördert so Innovationen, kreatives Arbeiten und Lebendigkeit. Dieser „markante Hafenmix" mit Türmen, Hallen und Riegeln bildet die Identität stiftende und hoch flexible Struktur für ein lebendiges Quartier mit Ausstrahlungscharakter.

    abgeschlossen
    2019
    40221 Düsseldorf
    Deutschland
  • Gymnasium Lutherschule

    Der Entwurf sieht eine Erweiterung der Lutherschule durch einen kraftvollen und eigenständigen Baukörper vor, der sich in die bestehende Blockrandsstruktur einfügt und selbstbewusst zum Engelbosteler Damm positioniert. Der fünfgeschossige Neubau bildet dabei eine deutlich wahrnehmbare Adresse, die eine moderne und zeitgenössische Architektursprache spricht und dabei Offenheit und Transparenz ausstrahlt.Gleichzeitig schafft die eingeschobene Erdgeschossfassade mit ihren markanten Mauerwerksbögen einen großzügigen und überdachten Eingangsbereich. Der zentrale Organisationsgedanke ist die Clusterung und sinnfällige Stapelung der verschiedenen Nutzungsbereiche:
    Im Erdgeschoss befinden sich die Gemeinschaftsbereiche, im 1.Obergeschoss die kreativen Bereiche, im 2.Obergeschoss Naturwissenschaften und in den beiden obersten Geschosse die Jahrgangscluster. Wie auch in den darunter liegenden Geschossen gruppieren sich die Unterrichtsräume um eine zentrale Kommunikationszone, die mit Nischen und offenen Bereichen zusätzliche Lernorte schafft.

    Idee
    2018
    30167 Hannover
    Deutschland
  • Rinia Complex

    Rinia Complex befindet sich in einem ehemaligen Jugendpark im Centrum von Fier. Das Grundstück ist zu drei Seiten geöffnet und ist umgeben von verschiedenen Kontexten. Der Entwurf eines mischgenutzten Gebäudes zielt darauf ab mit seinen Kontexten zu verschmelzen, welche die Vielseitigkeit von Bedarfen des Gebietes wiederspiegeln. Das Gebäude ist ein Symbol für die Ambitionen eines neuen Gesichts für die Stadt Fier, die kontinurierlich dynamischer wird und wächst.
    Bar Rinia ist ein multifunktionales Gebäude mit einer Vielzahl von Funktionen, zum Beispiel ein 5 Sterne Hotel, Parkgarage, Wohnungen, Bank, Bar, Restaurant, Casino, Kino, Einkaufsmöglichkeiten, Fitnessstudio und einem Schwimmbad. Von der Straße ist das Gebäude gut erschlossen und über verschiedene Erschließungsstraßen in die Stadt eingebettet. Der Gebäudeentwurf ermöglicht verschiedene Nutzungen zu verschiedenen Tageszeiten mit sowohl öffentlich zugänglichen als auch privaten Funktionen und Bereichen. Die räumlichen Bedarfe des komplexen Nutzungsprogramms sind in einem einzigartig geformten Volumen untergebracht, dessen Innenraum fragmentiert ist um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden.

    im Bau
    2018
    Rr. Dervish Hekali, Fier, Albania
    Fier
    Albanien
  • Student City 2

    Unser Konzept für "Student City 2" zielt darauf ab, Potenziale energetisch effizienter Rekonstruktion, modernes Studentwohnen und die Vorteile privater und öffentlicher Zusammenarbeit aufzuzeigen. Da die Gebäude vor allem an Baufälligkeit und Feuchtigkeit leiden, liegt der Fokus des Energiekonzepts auf dem Austausch der Basisinfrastruktur, beruhend auf einem angemessenen Ventilations- und Heizungssystem einschließlich verschattbarer Fenster. In Reaktion auf die Bedürfnisse der Studenten, sieht das Designkonzept eine gäenderte Aufteilung der Studentenräume mit daranangeschlossenen Bädern und eine zusätzliche Nutzungsmodifikation der Aufenthaltsräume vor. Dies schafft mehr Wohnraum und erlaubt die dringend bedurfte Privatsphäre.

    Durch das Anwenden eines farblich komplementären Material- und Orientierungssystem werden die einzelnen Gebäude, Geschossebenen und Wohnräume intuitiv erkennbar und verleihen "Student City 2" eine einmalige Identität. Der zusätzlich geschaffene Aussenraum auf den Dächern, ermöglicht verschiedene gemeinschaftliche Nutzungen im Bereich ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit je nach den Bedürfnissen und Vorstellungen der Nutzer und verhilft "Student City 2" zu Albanias Pilotprojekt im Bereich energieeffizientes Bauen zu werden.

    im Bau
    Fusha e aviacionit, Rruga Artan Lenja, Tiranë, Albania
    Tirana
    Albanien
  • Dürres Beach Hotel

    Beim Entwurf für das Durres Beach Hotel in Golem, Albanien, stand CITYFÖRSTER vor der Herausforderung, Qualität in einem wenig vielversprechend erscheinenden Kontext zu schaffen. Das Dorf Golem, ein beliebter Badeort, genießt zwar eine erstklassige Lage am Meer und liegt in einer bergigen Landschaft, litt jedoch unter unkontrollierter Stadtentwicklung, die zu einer zersiedelten urbanen Struktur führte. Der Standort für das neue Hotel befindet sich in der dritten Reihe hinter der Strandpromenade und liegt gegenüber einer Autobahn.
    Auf der anderen Seite grenzt der Standort an einen wunderschönen Wald aus alten mediterranen Kiefern und bildet einen Ansatzpunkt für einen potenziellen städtischen Platz im Süden. Um diesen Herausforderungen und Chancen zu begegnen, haben wir ein Gebäude entworfen, das in der Tradition der Moderne verwurzelt ist. Ein kompakter Baustein, der von viel Grün umgeben ist. Diese Anordnung versorgt das gesamte Gebäude mit Licht, Luft und Freiraum und separiert gleichzeitig die Räume in den unteren Etagen von ihrer direkten Umgebung. Ein Dachgarten gleicht den Fußabdruck des Gebäudes aus und trägt zur Gesamtqualität des neuen Hotels bei.
    Alle Zimmer verfügen über ein hochwertiges Interieur sowie Balkone mit unterschiedlichen Ausblicken - entweder auf das Meer, die Berge oder die Bäume. Jeder Balkon ist mit Naturstein aus verschiedenen Regionen Albaniens verkleidet, was einen bestimmten Rhythmus in der Fassade erzeugt. Die Westfassade entspricht den angrenzenden Gebäuden, während die Ostfassade den Baummustern folgt. Das Endergebnis ist ein positiver Blickfang, der von der Autobahn und vom Meer aus gut sichtbar ist.

     

    im Bau
    2017
    Shkembi i Kavajes, Rashbull, 2021, Albania
    Golem
    Albanien
  • Meyer Forum

    An der Hettlicher Masch soll das neue Herz des Firmengeländes Meyer&Meyer entstehen. Offen, einladend und präsent ist das Bürogebäude als "Forum" geplant. Der Entwurf gliedert sich selbstverständlich in die Höhenentwicklung der Umgebung ein, bildet eine markante und einladende Adresse zur Straße, ist aber durch seine Dreigeschossigkeit auch zur Autobahn präsent und sichtbar. Die Räume des Bürogebäudes sind um einen zweigeschossigen Galerieraum organisiert und bieten neben flexiblen Arbeits- und Lernräumen eine große Programmvielfalt mit Cafe, Showroom und Fitnessbereich. Besonders das Erdgeschoss zeichnet sich durch seine Grundrissflexibilität aus, indem sich das Atrium für Firmenfeste oder große Kongresse erweitern lässt. Darüber hinaus bilden großzügige Terassen und Loggien Begegnungs- und Pausenräume. Eine Photovoltaikanlage, die extensive Dachbegrünung sowie ein intelligentes Selbstversorgungskonzept, machen diesen Entwurf in Holz-Stahlbeton-Hybridbauweise zukunftsfähig. Damit ist dieser Entwurf auch ein Prototyp neuer Arbeitswelten, die sich durch Atmosphäre, vielfältige Begegnungsräumen und Nutzungsoffenheit auszeichnen.

    Idee
    2016
    49084 Osnabrück
    Deutschland
  • Kurt-Schumacher-Quartier "Open Wild Tegel"

    Mit der Inbetriebnahme des „BER" wird der Flughafen Berlin-Tegel geschlossen. Das Kurt-Schumacher-Quartier ist der erste Baustein einer städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Flughafengeländes. Hier sollen in Zukunft 5.000 Wohnungen für 10.000 Bewohner entstehen. Ziel des Wettbewerbes war es, ein integriertes Stadtquartier zu entwerfen mit einer kleinteiligen funktionalen Mischung, bautypologischer Vielfalt, einem breit gefächerten Wohnungsangebot und großzügigen Frei- und Landschaftsräumen. Der Entwurf von Cityförster und Man Made Land macht die beeindruckende Offenlandschaft der Tegeler Heide zum Identität stiftenden Herz des neuen Quartiers. Hier ist es „weit, offen, wild und frei". Geformt wird diese Heidelandschaft von einem lebendigen Saum, der die Kontaktfläche zur Landschaft maximiert. Schulen, Kitas, Plätze etc. aktivieren diesen Raum. Hier wird gespielt, gelernt, geruht, Freizeit verbracht und Gemeinschaft genossen. Die Baublöcke werden durch eine Kombination verschiedener Gebäudetypen - Riegel, Punkt, Reihe, Turm - gebildet, um eine Vielfalt an Wohn- und Arbeitsformen anzubieten. Wohnen nimmt zum Saum hin zu, wohingegen Arbeiten und Einzelhandel eher an den gut erschlossenen Rändern verortet sind. Es gibt große und kleinere Gebäude mit Weitblick oder Gartenbezug, Intimität oder Offenheit.

    Idee
    2016
    Kurt-Schumacher-Damm 38
    13405 Berlin
    Deutschland
  • The Rubber House

    Der Entwurf für das Rubberhouse wurde 2006 in dem Wettbewerb „Simplicity" prämiert und als eines von 12 Wohnhäusern für die experimentelle Wohnsiedlung „De Eeenvoud" (die Einfachheit) in Almere ausgewählt. In seiner Kubatur lehnt sich das Rubberhouse an die archetypischen, einfachen Gebäude niederländischer Scheunenarchitektur an: Ein zweigeschossiger Gebäudeteil mit asymmetrischem Satteldach verbindet sich mit einem eingeschossigen Gebäudeteil mit Pultdach. Die Konstruktion ist als ressourcenschonende Massivholzbauweise ausgeführt. Fassade und Dach sind mit Ausnahme der terrassenzugewandten Fassaden vollständig mit schwarzem EPDM bekleidet. Die innere Erscheinung wird gegensätzlich hierzu durch die warmen Sichtoberflächen des Massivholzes bestimmt. Das Nutzungskonzept sieht kleine Privaträume zugunsten eines großzügigen, offenen Wohnbereiches vor. Klare Sichtachsen durch das gesamte Gebäude unterstützen die robuste, offene Raumabfolge und ermöglichen Blickbeziehungen in den angrenzenden Wald. Der Wohnraum kann über die großen Glasschiebetüren bis auf die Terrasse erweitert werden. Der hohe Vorfertigungsgrad ermöglichte eine Bauzeit von nur drei Monaten.

    abgeschlossen
    2011
    De Eenvoud 15
    1319 Almere
    Niederlande
  • House 1

    Das Wohn- und Geschäftshaus markiert den südwestlichen Auftakt des neuen Stadtquartiers „Mirror Twins" nördlich der
    Innenstadt Tiranas. Das Volumen des Baukörpers wird durch großzügige, gemeinschaftlich genutzte Freiräumen ausformuliert. Sie verbinden das innere Atrium mit dem Außenraum, so dass eine gute natürliche Belüftung und Belichtung gewährleistet ist. Im Sockelgeschoss befinden sich Läden, darauf ist ein Hof für die Bewohner angelegt. Jede Wohnung ist mit einem Balkon ausgestattet. Auf dem Dach können zudem Gartenparzellen als private Außenräume gemietet werden. Das weiße Fassadenrelief ist angelehnt an die typischen vor- und zurückspringenden Fassaden im Stadtbild von Tirana.

    abgeschlossen
    2009
    Rruga Jordan Misja 20
    8303 Tirana
    Albanien
  • Die albanische Riviera

    Unser Entwurf zielt darauf ab, die versteckten Potenziale und Qualitäten der albanischen Riviera aufzudecken und nimmt Vorhandenes als Basis fur eine Strategie der Wiederherstellung, Verbindung und Aktivierung der Region. Die Wiederherstellung dient der Revitalisierung der Landschaft insbesonderen neben touristisch und ökologisch sensiblen Bereichen. Neue und ausgebaute Wege, eine verbesserte Verbindung zum EuroVelo- und Fähren-Netzwerk und thematische Routen entlang der Küste sollen die Riviera mit dem Hinterland verbinden und die Landschaft erreichbar und erlebbar machen. Ausgebaute Raumbeziehungen können somit helfen, unterschiedliche touristische Gruppen und diverse Gebiete zu erreichen und die Region zu aktivieren. Mithilfe lokale Attraktionen und und der guten klimatischen Bedingungen, kann Tourismus zu einer ganzjährigen Einnahmequelle werden. Unsere Strategie strebt an, die Bewohner der Riviera miteinander und mit ihrer Heimat erneut in Kontakt zu bringen und der Region zu internationaler Aufmerksamkeit zu verhelfen.

    im Bau
    Sarandë, Albania
    Saranda - Konispol Region
    Albanien
  • Yueyang. Besseres Wasser - Bessere Stadt

    Yueyang ist eine wachsende Großstadt in der chinesischen Provinz Hunan. Ziel des in Zusammenarbeit mit Experten der Hydrologie, Wasserbewirtschaftung und Gewässerökologie, sowie Landschaftsplanern entwickelte Masterplan ist es, im Zuge der Verbesserung der Wasserqualität die stadträumliche Entwicklung neu zu justieren.

    Der Masterplan analysiert die räumlichen und programmatischen Potenziale des Nanhu (Sees) und der umgebenden Stadt- und Freiraumstrukturen und entwickelt sie als blau-grüne Infrastruktur, die die Anbindung und Vernetzung verbessert und das Freiraumangebot der bisher stark versiegelten Stadt erweitert. Ein Katalog aus Schwammstadtstrategien gibt stadttypenbezogene Vorschläge für die städtebauliche Integration der Schwammstadtprinzipien. Ein Strukturplan führt die Strategien zusammen und zeigt für unterschiedliche Stadtteilprofile und Ufersituationen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.

    abgeschlossen
    2016
    602 Dongting S Rd, Yueyanglou Qu, Yueyang Shi, Hunan Sheng, China
    414000 Yueyang, Hunan
    China
  • Wohnkomplex ANA

    The residential complex is located on a beautifully situated hillside plot near the student housing area of ​​the University of Tirana. To the street is the narrow side of the property, which widens on the slope and falls 15 meters. The overall structure is segmented, kinked and stepped in order to correspond to the topography, to design appropriate proportions of the building dimensions and to maintain the required clearance areas. Incisions in the volume provide natural lighting and ventilation. The attic is partially recessed, so that spacious terraces with a wide view are created. The distinctive shape appears as a recognizable landmark in the heterogeneous environment. A public path is built into the buildingto enable a connection between the student housing area and the areas to the north. This passage also enlivens the commercially used ground floors and small spaces in the complex. The clear white of the facade summarizes the complex as a unit. At the same time, the individual parts of the building structure are differentiated in terms of material and texture: the base floor is made of exposed concrete with exemplary textures, the upper floors in plaster. The attic is clad with shimmering relief tiles. The base floor is made of exposed concrete with exemplary textures, the upper floors in plaster. The attic is clad with shimmering relief tiles. The base floor is made of exposed concrete with exemplary textures, the upper floors in plaster.The attic is clad with shimmering relief tiles.

    abgeschlossen
    2013
    Rruga Pjeter Budi, Tiranë, Albania
    1000 Tirana
    Albanien
  • Stadtteilschule Mitte Altona

    Statt eines reinen Funktionsbaus soll ein Gebäude mit innovativem Raumangebot in einer besonderen Atmosphäre für zeitgemäße Lehr- und Lernmethoden und ein Ort für nachbarschaftliche Begegnung entstehen. Der Entwurf setzt sich in seiner Kubatur bewusst von der umgebenden Bebauung ab. Die Nutzungen werden lesbar, die Differenzierung zwischen Wohnbebauung und dem öffentlichen Baukörper der Schule erkennbar. So trägt der Neubau zu einer Strukturierung des städtischen Umfelds bei. Die Kubatur spiegelt die inneren Organisation des Baukörpers wieder: der öffentliche, von den Anwohnern mitbenutzte Sockel verbindet Quartier und Schulgebäude. Die transparene horizontale 'Fuge' der Sporthallen gliedert den Baukörper in einen Sockel mit den gemeinschaftlichen Nutzungen und die rein schulischen Bereiche, die als in sich geschlossenes Volumen über der Fuge 'schweben'. Eine zentrale, lichtdurchflutete Halle bildet dabei die „gemeinsame Mitte" der Schule, über die alle Geschosse verbunden werden. Ein sichtbarer und lesbarer Ort der Bildung entsteht und bildet das Herz des neuen Stadtteils.

    Idee
    2015
    22765 Hamburg
    Deutschland
  • Wohnquartier Hilligenwöhren

    Das neue Wohnquartier Hilligenwöhren entsteht an der Schwelle von städtischer zu landschaftlicher Prägung in Bothfeld. Eine Komposition aus sechs drei- und viergeschossigen Baukörpern bildet zwei Höfe mit unterschiedlichen räumlichen Qualitäten aus. Der nördliche grüne Hof ist die intime Mitte der neuen Nachbarschaft, wohingegen sich der südlich gelegene Hof zur Straße und somit dem Quartier öffnet. Eine die Gebäude verbindende Laubengangerschließung aktiviert die Höfe und bietet die Grundlage für eine lebendige Gemeinschaft. Der zentrale Gemeinschaftraum für alle BewohnerInnen verbindet diese zwei grünen Mittelpunkte im Erdgeschoss. Er ist das Wohnzimmer der Nachbarschaft. Durch Öffnung und Aufweitung der Räume werden informelle Treffpunkte und soziale Kontaktflächen angeboten. Die Struktur des Hauses ermöglicht eine flexible Verteilung verschiedener Wohnungstypen und somit eine gesunde soziale Durchmischung.

    abgeschlossen
    2016
    30657 Hannover
    Deutschland
  • Vocational College of Machinery and Irrigation - VCMI (Vietnam)

    Das Design für den VCMI Campus basiert auf Prinzipien der Nachhaltigkeit, um den besonderen klimatischen und räumlichen Herausforderungen zu begegnen. Unser Masterplan zielt auf eine klare funktionale Zonierung ab, die weiteres Wachstum zulässt. Der für Sport und Bewegung vorgesehene Raum ermöglicht unterschiedlichste Nutzungen, als eine pädagogische Ergänzung zu dem Ausbildungsprogramm. Zusätzlich trägt dieser Bereich zur wirtschaftlichen Nachhaltigkeit bei, indem er an Dritte vermietet werden kann. Großzügigere dem Lernen und dem Traning gewidmete Innen- und Aussenflächen sowie Gebäudezonierungen, erlauben VCMI sein Ausbildungsangebot zu vervierfachen. Der Campus ist um einen Kühlbecken organisiert, das im Mittelpunkt des Wasserkonzepts liegt: Das vom Becken aufgefangene Regenwasser kann als Grauwasser in den Gebäuden Wiederverwendung finden. Die geplante Expansion wird ein Kompetenzzentrum für Green TVET ergänzen, mit dem Ziel der Förderung vietnamnesisch-deutscher Finanzkooperationen. Durch Synergieeffekte kann so das wahre Potenzial des VCMI hervorgehoben werden, um einen Beitrag zu einem resilienten Klimawandel in Vietnam leisten.

    in Bearbeitung
    2015
    Hiep Hoa, Bien Hoa, Dong Nai, Vietnam
    Dong Nai
    Vietnam
  • Park City

    Das Gebiet des früheren Militärflughafens befindet sich am westlichen Stadtrand von Tirana – ein Bereich, der aufgrund seiner erstklassigen Lage nahe der Haupterschließungsachse der Innenstadt in den letzten Jahren stark entwickelt wurde. Der Entwurf umfasst ein Kernentwicklungsgebiet von 9ha sowie Entwürfe für zwei Parks: ‚Runway Park' auf der Fläche der alten Landebahn und das Auengebiet des Flusses Lana in Verlängerung des stadtprägenden Lana-Parks. Der vorgeschlagene städtebauliche Grundriss dient als Vermittler zwischen den beiden Grünräumen, macht diese zugänglich und verbindet sie, verstärkt sie aber gleichzeitig in ihren Besonderheiten. Die bauliche Struktur setzt sich aus drei Typologien zusammen: 4-geschossigen Riegeln, 12-geschossigen Türmen und 8-geschossigen ‚Urban Rocks'. Diese Mischung ermöglicht ein breites Spektrum an Lebensstilen und setzt der in Tirana vorherrschenden Typologie des offenen 9-geschossigen Blocks zukunftsfähige Alternativen entgegen.

    abgeschlossen
    2009
    rruga Abedin Rexha nr 167, Tirana 1033, Albania
    1000 Tirana
    Albanien
  • Grund- und Gesamtschule Helios

    Auf dem ehemaligen Gelände der Helios AG in Köln-Ehrenfeld soll mit einer neuen Grund- und Gesamtschule (IUS) ein zukunftsweisender Schulbau entstehen, der als Universitätsschule vorbildhaft die Anforderungen der Inklusion baulich-räumlich umsetzt. Mit dem Profil, den Schulbetrieb vom 1. bis zum 13. Jahrgang eng mit der Lehrendenausbildung der Universität Köln zu verzahnen, beschreitet die Stadt Köln neue Wege, die architektonisch in dem Konzept der offenen Lernlandschaft für alle Jahrgangsstufen berücksichtigt werden. Als Teil eines neuen hochwertigen und verdichteten Stadtbausteins soll die Schule integraler Bestandteil und Akteur des Stadtteils werden: Räume der Schule können öffentlich genutzt werden und die Schule bietet Angebote für die Nachbarschaften.
    Der Entwurf sieht einen kompakten Baukörper vor, der sich an den städtebaulich vorgegebenen Raumkanten orientiert und durch seine klare Kubatur selbstbewusst im Stadtraum platziert. Es wird eine klare Adressbildung der IUS an der Vogelsanger Straße geschaffen, indem das verglaste Foyer im EG zurücksetzt wird und eine trichterförmige, überdachte Eingangssituation entsteht. Ein einladendes Foyer und die Verortung der öffentlichkeitswirksamen Funktionen im Erdgeschoss - wie Aula bzw. pädagogisches Zentrum, Mensa, Werkstatt- und Atelierbereiche - schaffen die gewünschte Verzahnung von Schule und Stadtteil und ermöglichen wichtige Synergieeffekte der unterschiedlichen Nutzungen.
    Die gemeinsame Mitte, „das Herz der Schule", ist über zwei Geschosse erlebbar und bildet mit einer großzügigen Sitzstufenanlage einen Kommunikations- und Aufenthaltsort aller Funktionsbereiche.

    Auszug aus dem Jurybericht: „ Das Preisgericht würdigt besonders die optimale Umsetzung der pädagogischen Zielsetzung, die in besonderer Weise den Intentionen der Nutzer entspricht. Die Lernlandschaften sind sehr gut konzipiert und lassen eine klar strukturierte und effektive Nutzung zu. Der Primarbereich ist als eigene Einheit im ersten Obergeschoss über kurze Wege erreichbar. Die Sekundarstufen I und II sind auf jeweils einem Geschoss zusammengefasst und verfügen über eine großzügige zentrale Kommunikationszone, die eine hohe Aufenthaltsqualität und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten erwarten lässt..."

    Idee
    2015
    Heliosstraße
    50825 Köln
    Deutschland
  • Quartier unter den Linden

    Der städtebauliche Entwurf generiert ein attraktives Wohnumfeld für junge Familien und Paare und setzt damit neue Impulse in einer 60er Jahre Siedlung. Hierzu wird die bestehende offene Blockstruktur aufgegriffen und mit vielfältigen  Wohntypologien, beispielsweise grundgebundenen Typologien oder freien Grundrissen in Punkthäusern, angereichert. Im Inneren der Blöcke befinden sich erhöhte Innenhöfe, die trotz ihrer Offenheit nach Außen eine deutliche visuelle und funktionale Abgrenzung zwischen öffentlichem und privatem Raum schaffen. Gleichzeitig entstehen hier sichere Begegnungsräume für junge Familien. Zwischen den Blöcken befindet sich eine Abfolge von Plätzen. Diese Ergänzung des vorhandenen Stadtraums, sowie der weitestgehende Verzicht auf Autos im Gebiet, tragen zu einer Belebung des öffentlichen
    Raumes bei. Das Parken der Bewohner ist hauptsächlich in Tiefgaragen organisiert, welche vom Rande des Gebiets
    erreichbar sind. Die Weiterentwicklung der vorhandenen Bebauungsstruktur, sowie der Weiterführung des Nord-Süd
    Grünzugs und der vorhandenen Baumreihen tragen zu einer starken Verzahnung mit der Umgebung bei.

    abgeschlossen
    2016
    Erich-Klausener-Straße 1
    40789 Monheim am Rhein
    Deutschland
  • Cradle-to-Cradle Gewerbepark

    Das Konzept Cradle-to-Cradle (C2C, Michael Braungart et al.) basiert auf der Idee einer Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen nicht verbraucht, sondern kontinuierlich weiterverwendet werden. Wie sich dieses Konzept auf die Gewerbegebietsentwicklung übertragen lässt, erforscht die Machbarkeitsstudie im Rahmen des EU-Projektes C2C-BIZZ. Fokussiert werden die Formulierung von C2C-Planungsleitlinien für die Bereiche Gebäude, Freiraum und Infrastruktur sowie der Entwurf eines Strukturplanes für ein Testgebiet in Bielefeld. Vertiefend werden ein Energiesystem für das Gesamtgebiet entworfen und C2C-Prototypen für Gebäude und Freiraumsituationen. Es wird ein ganzheitlicher, interdisziplinärer Planungsansatz erarbeitet, der für die Planung neuer und die Transformation bestehender Gewerbegebiete eingesetzt werden kann. Die Studie ist Teil des INTERREG-IVB-Projektes „Cradle to Cradle Business Innovation & Improvement Zones. C2C-BIZZ". Gern stellen wir auf Anfrage die gesamte Machbarkeitsstudie zur Verfügung.

    abgeschlossen
    2014
    Am Niedermeyers Feld
    33719 Bielefeld
    Deutschland
  • Villa Wohnen mit Kind und Kegel

    Eine denkmalgeschützte Villa der 1850er Jahre wurde zu einem Wohnhaus für zwei Familien umgebaut. Der große Garten wird gemeinsam genutzt. Die beiden oberen Geschosse wurden den Vorstellungen eines Paares mit fünf Kindern entsprechend neu gestaltet. Es wurden „alltagstaugliche" Räume geschaffen und gleichzeitig der besondere Charakter des historischen Gebäudes mit seinen ornamentalen Elementen und hochwertigen Holzfußböden hervorgehoben.

    Um die ursprüngliche Großzügigkeit der Räume wiederherzustellen, wurden zahlreiche Einbauten entfernt. Das Dach wurde energetisch saniert. Im 1.OG befinden sich der Eingangsbereich und ein großzügiger Flur, der bis zur Küche und dem Balkon führt. Zum Garten liegen das Schlaf- und ein Kinderzimmer. Im ehemaligen Tanzsaal, dem Herzen des Gebäudes, befindet sich der Ess- und Wohnbereich. Der Saal beeindruckt durch seine Dimensionen (55m2, 6m lichte Höhe) und eine ornamentale Deckenmalerei, die konserviert und stellenweise restauriert wurde. In den Saal wurde eine Galerie als schlanke Stahl-Glas-Konstruktion eingebaut. Das 2.OG wurde als Kinderbereich neu organisiert und umfasst nun vier Zimmer mit Spielflur und ein Bad. Alle Baumaßnahmen entstanden in detaillierter Abstimmung mit der Denkmalpflege.

    abgeschlossen
    2012
    Von-Alten-Allee
    30449 Hannover
    Deutschland
  • Vaubanschleife

    Im Westen von Vauban entsteht ein bisher unzulänglich vorhandener Quartiersauftakt. Hier wird nicht nur städtebaulich ein Akzent gesetzt, sondern mit ca. 100 Wohneinheiten, einem Jugendtreff und in Kombination mit einem möglichen zukünftigen S-Bahnstopp ein lebendiger Ort geschaffen.
    Die Form des Gebäudes wird geprägt durch die Wendeschleife der Straßenbahn. Das Terrassenhaus fügt sich in die Wendeschleife ein, sodass der bestehende Schienenverlauf unverändert bleibt. Der dazugehörige Wohnturm greift die Grundform des Terrassenhauses auf, setzt durch seine Höhe einen städtebaulichen Akzent und vervollständigt das Ensemble. Die beiden Baukörper sind durch eine Gemeinschaftsebene verbunden, die den Gebäuden einen halbprivaten Gartenhof mit Pflanzen und Orten zum Verweilen bietet. Außerdem schirmt die verbindende Ebene den Lärm der Straßenbahn ab. Gleichzeitig erfolgt hierüber die Haupterschließung des Terassenhauses. Es müssen also nicht die Schienen überquert werden um in die Wohnung zu gelangen.

    Idee
    2017
    79111 Freiburg im Breisgau
    Deutschland
  • SAVI Guggenheim Helsinki

    Der Entwurf basiert auf einem Sockel, der die städtebauliche Grundlage für den Baukörper schafft. Er schließt den Observatoriebergets Park, über eine Fußgängerbrücke an die Uferzone an und hebt dadurch den urbanen Vorplatz vom Straßenraum der Laivasillankatu ab. Richtung Eteläesplanadie wird der Sockel über eine großzügige Rampe auf das Straßenniveau herabgesetzt, wodurch ein weiterer städtischer Freiraum entsteht. Durch diese Maßnahme können auch die von der Eteläesplana kommenden Fußgänger den Sockel direkt erschließen. Hier entsteht ein neuer Treffpunkt für Touristen und Einwohner, an dem Kontakte geknüpft und Freunde getroffen werden. Der Übergang vom dem öffentlichen Raum erfolgt fließend in das offene multifunktionale Forum. Über ihm "schwebt" eine horizontal ausgerichtete Holzbox, die die Hauptausstellung beinhaltet und die Uferzone durch einen subtilen aber stadtbildprägenden Baukörper betont. Das Forum und der hölzernde Baukörper sind über den sogennanten "Project Space", einer als Doppelhelix ausgebauten Rampe verbunden. Hierdurch entstehen zwei Erschließungsmöglichkeiten, wovon eine in die Ausstellungsebene führt und die weitere, öffentlich zugängliche die Besucher über die Café-Bar zu einem Skulpturengarten auf der Dachzone leitet.

    Idee
    Makasiiniterminaali
    00140 Helsinki
    Finnland
  • Neue Energie. Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler

    Der Tagebau Garzweiler wandert innerhalb von Jahrzehnten in der Region Köln/Mönchengladbach/Düsseldorf. Autobahnen werden verlegt, Ortschaften abgebaggert, knapp 8.000 Menschen umgesiedelt. Eine ausgeräumte Landschaft ohne Geschichte(n) kennzeichnet die ehemaligen Abbaugebiete. ‚Neue Energie' ist Landschaft in Bewegung und setzt bewusst auf einen Entwicklungsprozess, der im Hier und Jetzt beginnt. Der fortschreitende Tagebau soll nicht länger monofunktional den Raum bestimmen, sondern durch räumlich und zeitlich vorgelagerte Projekte die Landschaft in jeder Phase attraktiv entwickeln. „Das Loch kapern" prägt die erste Entwicklungsphase: Dabei geht es nicht nur um die Erschließung des Abbaugebietes und seine Inszenierung als Faszinosum, sondern auch um einen Imagewechsel der Region. Im Weiteren wird eine grün-blaue Infrastruktur entwickelt, die als größter Park Europas das Tagebaugebiet umwebt. Eine Seilbahn „überfliegt" das Loch, macht es erlebbar und bindet abgehängte Ortschaften neu an. Nach Ende des Braunkohleabbaus werden große Flächen für Siedlungs-, Landschaft- und Gewerbeentwicklung frei: Ein Raum, der durch eine spannungsreiche Topografie mit neuartigen Bau-Freiraum-Strukturen geprägt sein wird.

    Idee
    2016
    41363 Garzweiler
    Deutschlamd
  • ISEK Holzwickede

    Die Gemeinde Holzwickede hat in den letzten Jahren einige nutzungs- und infrastrukturelle Veränderungen erlebt, besonders die wirtschaftlichen Potenziale der Gemeinde dienen als Motor für zukünftige Entwicklungen. Dabei werden durch aktuelle Themen wie demografischer Wandel, neue Mobilitätskonzepte und die Nachfrage nach Bildungs- und Kulturangeboten weitere Kräfte und Handlungsfelder erkennbar, die einen weitergehenden Wandlungsprozess in Gang setzen werden. Diese Veränderungen sind eine Chance und erfordern zugleich eine strategische Steuerung des Prozesses. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept dient hierzu als zentrales Instrument. Es wurden ein Leitbild und Entwicklungsziele für den Gesamtort definiert und konkrete Handlungsoptionen aufgezeigt. Schwerpunktbereiche wie die Gemeindemitte und das nördliche Gewerbegebiet ECO PORT wurden identifiziert und ihre Entwicklungsoptionen skizziert. Ein Projektkatalog zeigt konkrete Maßnahmen und ihre Umsetzung auf. Durch die Partizipation der Bürgerschaft und die Beteiligung der Politik wurde die Voraussetzung für ein konsensfähiges Entwicklungskonzept geschaffen.

    abgeschlossen
    2016
    59439 Holzwickede
    Deutschland
  • Updating Nordweststadt

    Die Nordweststadt nördlich von Frankfurt braucht - wie viele Wohnsiedlungen der 1960er Jahre - ein Update der realbaulichen Substanz. Eine Umgestaltung, die heutige und zukünftige Ansprüche an urbanes Wohnen erfüllen kann. Unter dem Titel „Aufräumen. Nachbarschaften bilden. Identität stärken." werden integrative, transferfähige Gestaltungsmaßnahmen entwickelt, die mit dem Bestand arbeiten und schrittweise umgesetzt werden können. Dazu gehört das gezielte Lichten des Strauch- und Baumbestandes, die Neuordnung der Parkflächen, das Einrichten von Fuß- und Radwegen, die Gestaltung neuer öffentlicher Plätze, die Markierung von Nachbarschaftsclustern durch attraktive Grünflächen, das Einrichten von Mietergärten und ein Lichtkonzept. Die Wohnhöfe werden durch sogenannte „Lichtlauben" aufgewertet: Diese Kleinstarchitekturen verbinden Wohnhof und Tiefgarage über eine großzügige Treppe, die auf Hofebene in ein Podest mit Sitzstufen übergeht. Die „Lichtlauben" enthalten zudem einen kleinen Aufenthaltsraum, einen Außengrill, Wasser- und Stromanschluss und eine Fahrradwerkstatt. In der Dämmerung belichten die Lauben den Hof, tagsüber sorgen sie für eine einfache Bespielung der Wohnhöfe und stärken lebendige Nachbarschaften. Die Arrondierungsfläche wird durch grüne Finger strukturiert, an denen offen bebaute Wohnhöfe liegen. Ensembles aus Riegel, Punkthaus und Reihenhäusern bieten eine Vielfalt an Wohnformen an, die das bestehende Angebot der Nordweststadt zeitgemäß ergänzen.

    abgeschlossen
    2010-2014
    Gerhart-Hauptmann-Ring
    60439 Frankfurt a.M.
    Deutschland
  • Grand Standing. Urbane Mitte Berlin

    Die Gebäudestruktur orientiert sich an den statischen Elementen Stütze, Rähm und Tor, sowie den im Minutentakt einfahrenden Bahnen. Die Fassaden der Viadukte der Linien U2 und S21 bilden eine natürliche Passage von der Luckenwalder Str. Richtung Stellwerk und dem Parkanschluss Süd. Dadurch lassen sich durch zeitgemäße Gewerbenutzungen für das Verkehrszentrum „Heart of the Stations" leicht aktivieren. In der Summe entsteht ein Unikat, mit einer besonderen Atmosphäre und Raumqualität für die Gleiszwischenräume und die Parkanlage. In Nord-Süd Richtung erstreckt sich die schmale, 17 geschossige Superstruktur über das gesamte Grundstück, schmiegt sich als Tribüne und Bühne an den Park und fügt sich in die heterogene Grundstücksstruktur zwischen ICE-Trasse und Stationen. Im Sockelbereich ermöglichen vier Tore die Durchfahrt der Bahnen und wesentliche Sichtbezüge in Nord-Süd sowie in Ost-West Richtung.

    abgeschlossen
    Berlin
    Deutschland
  • Greater Helsinki Vision. Eight profiles, one unity

    Der Entwurf formuliert eine Vision und ein robustes Entwick­lungskonzept für den Großraum Helsinki, Finnland. Die Region wird global als Interface zwischen der EU und Russland positio­niert. Hochgeschwindigkeitszüge verbinden Helsinki mit den Baltischen Zentren, Stockholm, Tallinn und St. Petersburg, um transnationale Verbindungen zu stärken. Der Großraum Helsinki wird in acht Kernbereiche mit jeweils charakteristischen programmatischen und räumlichen Profilen unterteilt. Diese beziehen wesentliche globale Entwicklungen (wie demografischer Wandel, Energieknappheit etc.) sowie beste­hende lokale Potentiale ein und fungieren als Leitmotive einer nachhaltigen Entwicklung: Globale Kompetenz und lokale Iden­tität werden gleichermaßen gesichert und gestärkt. Die spezifis­che urbane Form und Struktur jedes Kerngebietes unterstützen den programmatischen Fokus und generieren verschiedene Beziehungen zwischen urbanen und Landschaftsgebieten. Jedes Teilgebiet dieser Metropolregion bietet etwas Einzigartiges – so entsteht eine vielfältige Einheit nicht nur durch ein differenzi­ertes Transportsystem, sondern vor allem durch gegenseitiges Ergänzen.

    Idee
    2007
    Pohjoisesplanadi 11–13
    00170 Helsinki
    Finnland
  • Zhuhai Floating City

    Die Stadt Zhuhai wächst. Dieses Wachstum gilt es vor dem Hintergrund des Klimawandels mit Landschaft und Gewässern in Einklang zu bringen. Ziel ist es, den Eingriff in die Natur aus ökologischen und ökonomischen Gründen möglichst gering zu halten und dabei die Chance zu nutzen, eine hohe Lebensqualität in der Stadt zu schaffen. Das Schwammstadt-Prinzip bietet sich hierfür als geeignete Strategie an: Vielfältige Gewässersysteme zur Regulierung von Tiden, über die Ufer tretenden Flüssen und Starkregenereignissen werden nicht nur in die Stadtstruktur integriert, sondern bieten gleichzeitig vielfältige Freizeit-und Erholungsangebote. Die Schwammstadt-Prinzipien in Kombination mit lokalen Landschafts- und Gewässerprägungen, bestehenden Bebauungen und vorhandenen Planungen lassen eine unverwechselbare Stadtlandschaft entstehen. Um dies zu erreichen, entwickelt das Projekt eine Stadttypologie und unterschiedliche Uferstrategien als vielfältig einsetzbare und übertragbare Werkzeuge für die zukünftige stadträumliche Planungen.

    abgeschlossen
    2016
    32 Weiji Rd, Xiangzhou Qu, Zhuhai Shi, Guangdong Sheng
    519020 Zhuhai, Guangdong
    China
  • Langfristige Siedlungsentwicklung München

    Die Aufgabe des Gutachtens Stadtrand | Landschaft ist es, die Möglichkeiten von Siedlungsentwicklungen am Stadtrand aufzuzeigen und konkret für den Münchner Nordosten eine Entwicklungsstrategie zu erarbeiten. Diese wird anhand von Entwürfen für ein Vertiefungsgebiet veranschaulicht, differenziert und getestet. Aus dieser Reflexion wird eine Strategie für die Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf andere Stadtrandgebiete entwickelt und Handlungsempfehlungen für Quantität und Qualitäten zukünftiger Wohnraumentwicklung im Münchner Nordosten abgeleitet. Das Vorgehen gliedert sich in folgende Bearbeitungsschritte: Die Besonderheiten des Gebiets werden in Potentialkarten aufgezeigt und in einer Synthesekarte für die Entwurfsarbeit aufbereitet (A). Übergeordnete Strategien formulieren Regeln für die Siedlungsentwicklung am Stadtrand (B). Das Raumstrukturbild zeigt einen Rahmen für die räumliche Entwicklung von Siedlungsbereichen und Freiräumen auf und definiert unterschiedliche Stadtrandtypen. Diese Stadtrandtypen verfügen über unterschiedliche Qualitäten und werden in Entwicklungsstrategien, Stories und Referenzprojekten (D) sowie beispielhaft an einem Testgebiet differenziert (E).

    abgeschlossen
    2011
    Marienplatz 8
    80331 München
    Deutschland
  • Urban Living. Baulücken über den Dächern von Berlin

    Immer mehr Menschen möchten in zentralen Lagen leben. Hier gibt es eine Vielzahl von Funktionsgebäuden (Parkhäuser, Gleichrichterwerke, Supermärkte etc.), die nur geringe Bebauungshöhen aufweisen. Die Freiräume darüber bleiben unbelegt und stehen oft in keiner Relation zum baurechtlichen Potential. Da herkömmliche Baulücken mittlerweile weitgehend bebaut sind und der Preisspiegel für das Wohnen in guten Lagen steigt, werden die „besonderen Baulücken" interessant. Die Bestandsbebauung Parkhaus Briesestraße weist eine Höhendifferenz zur baurechtlich zulässigen Bebauung von drei Vollgeschossen aus. Statisch ist hier eine 1- bis 2-geschossige Aufstockung problemlos realisierbar. Heterotope Räume haben Konjunktur, neuralgische Orte werden wiederentdeckt und mit zeitgemäßen Nutzungsprogrammen reformiert. Bei einer Umnutzung von Bestandsgebäuden entsteht immer ein Unikat, die Boni sind eine besondere Atmosphäre und Raumqualität. Für viele Nutzergruppen sind gerade die verhandelbaren Realitäten so eines Gebäudes interessant. Dadurch ist auch die Akzeptanz für einen guten Remix in der Nachbarschaft weit höher als für Abriss und Neuanfang.

    Idee
    2013-2014
    Briesestraße 19
    12053 Berlin
    Deutschland
  • Die multimodale Stadt / Ausbau Südschnellweg

    Anstatt einer trennenden Fuge mit hoher infrastruktureller Bedeutung kann entlang des Südschnellwegs eine durchgehende lebenswerte Stadt entstehen, die mit all ihren Funktionen, Räumen und Atmosphären multimodal ausbalanciert ist. Dazu gehört die Integration von Transiträumen, sowie das Zusammendenken von Freiraum und Bebauung und eine programmatische Diversität, die Synergien ermöglicht und flexibel auf Veränderungen reagieren kann. So gilt es, den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten, Barrierewirkungen und Lärm- und Abgasbelastungen abzubauen und innerstädtische Flächen zurückzugewinnen. Der gewählte Straßenquerschnitt in der Leinemasch minimiert die Eingriffe in den Landschaftsraum. Die Willmerstraße wird zur querbaren lebendigen Stadtstraße mit hohen Wohn- und Aufenthaltsqualitäten durch die Tunnellage des Südschnellweges ab der Schützenstraße. Östlich der Hildesheimer Straße entsteht mit dem "Tunnelpark" ein wertvoller Freiraum für die angrenzenden Stadtgebiete und dringend erforderliche, neue Wohnbebauung. Parallel werden nachhaltige Fortbewegungsmittel stark aufgewertet: Ricklingen und Döhren werden mittels Radschnellweg und tangentialer Bustrasse deutlich besser verbunden.

    abgeschlossen
    2015
    30519 Hannover
    Deutschland
  • TXL Neustart. Integrale Systeme

    Der Flughafen Berlin Tegel wird geschlossen. In Zukunft wird TXL als hochwertiger Forschungs-, Gewerbe- und Industriepark mit dem Profil ‚Urbane Technologien' entwickelt werden. Ein strategischer Masterplan stellt die Grundlage für einen robusten, da flexiblen Planungsprozess. Entwicklungsleitlinien und ein umfangreiches Regelwerk sorgen für strukturelle, programmatische und gestalterische Qualität an strategisch wichtigen Teilräumen im Gebiet. Gleichzeitig werden für andere Bereiche freiere Entwicklungsoptionen gesichert. Quartiersprofile stellen vorhandene Potentiale der Teilräume heraus und stärken die spezifische Adressbildung und Identität. Ein ganzheitliches Energie- und Wasserkonzept unterstützt die zukunftsfähige Entwicklung: Biomasse, Geothermie, Windkraft und Photovoltaik liefern lokal generierte Energie. Grau- und Regenwasser werden lokal gesammelt, aufbereitet und wiederverwertet. Eine urbane Luftseilbahn verbindet den Standort mit dem Hauptbahnhof sowie der S-Bahnringlinie. Dabei stellt die Seilbahn nicht nur ein effizientes, nachhaltiges Transportmittel dar, sondern fungiert auch als Zeichen für zukunftsfähige Mobilität im Sinne des Standortprofils.

    abgeschlossen
    2012
    Saatwinkler Damm 62
    13627 Berlin Tegel
    Deutschland
  • Traveller and the Olive Grove

    Albanien verdient mit seiner unberührten Natur, seiner reichen Geschichte und dem hervorragenden Essen ein sehr viel breiteres Publikum als nur die Individualtouristen, die Orte abseits der großen Touristenströme suchen. Der Sektor des internationalen Tourismus befindet sich unter ständiger Entwicklung: Immer mehr Reisende sind auf der Suche nach authentischen Erlebnissen, die sie selbst als Person bereichern und ebenfalls dem Reiseland zugute kommen. Nachhaltiger Tourismus bietet diese Erlebnisse mit direkter Verbindung zu den Einheimischen und ihrer Kultur. In Anbetracht dessen unterstützte die Niederländische Regierung eine Kooperation mit MVO Nederland, Cityförster und anderen Partnern, um ein impulsgebendes Konzept für nachhaltigen Tourismus in Kombination mit der Landwirtschaft in Albanien zu erarbeiten. Ziel ist es, ein bestimmtes Reiseziel in Albanien durch einen Multi-Stakeholder-Ansatz zu stärken und auf diese Weise einen besseren Ort zum Leben und ebenso für den Tourismus zu schaffen.

    Nach einer umfangreichen Analyse wurde Qeparo, ein altes Dorf an der Küste Albaniens, als Pilotprojekt ausgewählt. Anschließend wurde im März 2016 ein einwöchiger Workshop in Qeparo organisiert. Diese Woche setzte sich aus Exkursionen, Interviews mit Unternehmern vor Ort und Workshops mit Akteuren aus Landwirtschaft, Hotel- und Gastgewerbe, Tourismusdienstleistungen, Stadtplanung und Produktdesign zusammen. Hieraus wurden mögliche Projekte, Business Cases und Zukunftsszenarien für Qeparo entwickelt. Anschließend traf sich das Team von „The Traveller and The Olive Grove" mit Unternehmern, Regierungsvertretern, internationalen Geldgebern und NGOs, um Handlungsempfehlungen und mögliche Folgeschritte zu diskutieren. So gilt das Projekt als Startpunkt für die Entwicklung eines nachhaltigen (Agro-)Tourismus in Albanien.

    in Bearbeitung
    2016
    Qeparo
    Albanien
  • Beteiligungsprozess Quartier Scheelen- + Osterstraße

    Unter Beteiligung von Anwohnern, Eigentümern und Geschäftsleuten sollte das innerstädtische Quartier ‚Scheelen- und Osterstraße' in Hildesheim an Profil gewinnen. In einem partizipativen Prozess hat CITYFÖRSTER ein Entwicklungsleitbild erstellt und ein Gestaltungskonzept für den öffentlichen Raum entwickelt, das phasenweise umsetzbar ist. Das Projekt beruht maßgeblich auf der effektiven Zusammenarbeit der Stadt Hildesheim, der Marketinggesellschaft, dem Verein HBA sowie der Quartierinitiative: In regelmäßigen Lenkungsgruppentreffen wurden Planungsstände vorgestellt, diskutiert und Realisierungsmaßnahmen bestimmt. Essentiell für den langfristigen Erfolg des Projektes ist die Akzeptanz und finanzielle Unterstützung der Maßnahmen durch die Anlieger. Durch Beteiligungsveranstaltungen wurden Anliegerwünsche gezielt in die Planungen integriert. Darüber hinaus konnten über öffentlichkeitswirksame Aktionen und Pressearbeit eine hohe Akzeptanz ebenso wie ein finanzielles Engagement der Anlieger erreicht werden.

    abgeschlossen
    2011
    Osterstraße 40
    31134 Hildesheim
    Deutschland
  • Steinway Museum

    In einer 14-monatigen Planungs- und Realisierungs-phase wurde das barocke Jagdschloss mit Fokus auf Einfachheit und Klarheit kostengünstig saniert und die neu konzipierte Dauerausstellung umgesetzt. Zentrales Augenmerk bei den Umbauarbeiten war die Wiederherstellung räumlicher Bezüge und Strukturen sowie die Gestaltung eines hochwertigen, modernen und zugleich zeitlosen Ausstellungsraumes, der die vielseitigen Ausstellung­sobjekte und speziell entwickelte Exponate - wie die Experimen­tierstation der ‚Längsten Klaviersaite der Welt' - aufzunehmen vermag. Das Ausstellungskonzept basiert auf einem modernen muse­umpädagogischen Ansatz, der für alle Altersgruppen Anreize und Informationen bietet. Verstärkt wurde hierbei Wert auf die Kinderebene, Experimentier- und Hörstationen gelegt. So entstand ein Museum zum Sehen, Hören und Anfassen.

    abgeschlossen
    Wilhelmsplatz 4
    38723 Seesen
    Deutschland
  • Wolkenbügel Europacity Berlin

    „...Vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße..." Im Europaquartier kann man diesem Ideal näher kommen. Der Entwurf kombiniert eine Blockrandbebauung mit einem markant geformten Riegel - „dem Wolkenbügel" -, dessen Gestalt durch einen großen, außermittigen Unterschnitt geprägt ist. Dieser große Durchgang verbindet die stadtseitige Blockrandbebauung über den Quartiers-platz hinweg mit dem Wasser und gleichzeitig die Uferpromenade mit der Stadt. Es entsteht eine teilweise überdachte Quartiersbühne für öffentliche Nutzungen wie Wochenmarkt, Spiel oder Sport und damit ein lebendiger Ort entlang der Promenade. Der Stadtblock orientiert sich zu einem zentralen Gartenhof, der über eine Durchfahrt mit dem Quartiersplatz verbunden ist. Gegliedert wird die Blockrandbebauung in zehn ablesbare Häuser, deren Geschossigkeit von sieben auf fünf stufenartig abnimmt. Alle Dachflächen werden als Terrassen genutzt. Gemäß der unterschiedlichen Wohnungstypologien und -größen variieren die Hausbreiten. Die Häuser werden zusätzlich hinsichtlich Fassadenrhythmus und Materialität unterschieden.

    Idee
    2013
    Heidestraße 19
    10557 Berlin
    Deutschland
  • Entwicklungsstrategie Vreden

    Das Vitalquartier zeigt nicht nur eine Perspektive für das Plangebiet auf, sondern auch für den gesamten Innenstadtbereich. Grundsätzliche Aussagen zum Verhältnis der Innenstadt zur Flusslandschaft, zu Nutzungsformen, zur Hierarchisierung und Bedeutung von Plätzen und Straßen und zum Verkehr ermöglichen eine langfristige fokussierte Entwicklung der Innenstadt. Dabei ist die vorhandene Kleinteiligkeit der Bau- und Freiraumstruktur der Ausgangspunkt einer lebendigen urbanen Vielfalt mit deutlichem Lokal- bzw. Regionalbezug.
    Die Profilierung von innerstädtischen Teilräumen zeigt Entwicklungsperspektiven für einzelne Bereiche und die gesamte Innenstadt auf. Eine Stärkung der räumlichen und programmatischen Verknüpfung des Planungsgebietes mit der Flusslandschaft lässt das „Vitalquartier" entstehen.
    Im „Vitalquartier" ergänzen sich der gesellschaftliche Megatrend „Gesundheit" (Erholung, Sport, Work-Life-Balance, gesunde Ernährung, Transparenz etc.) und in der Flusslandschaft vorhandene Qualitäten und Potenziale (Kleingärten, Wanderwege, Flusslauf, Naturerlebnis etc.) zu einem lebendigen und grünen Quartier.

    abgeschlossen
    2017
    48691 Vreden
    Deutschland
  • Quartier am Anger

    Im Sinne der produktiven Stadt bietet das „Quartier am Anger" eine lebendige Mischung aus Wohnen, nicht störendem Gewerbe, einer Kita und großzügigen Freiräumen. Das neue Quartier für mehr als 500 Menschen basiert auf drei Leitgedanken: 1. Grüner Anger: Sechs Gebäudecluster und eine KiTa liegen an einer vielfältig nutzbaren Quartiersmitte. 2. Durchmischte Cluster: Unterschiedliche Wohn- und Eigentumsformen gruppieren sich zu Clustern und befördern so die soziale Durchmischung. 3. Einfaches Bauen: Die Typologie der Zeile ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Umsetzung des dringend benötigten „bezahlbaren" Wohnraumes. Bei der Umsetzung dieser Leitgedanken liegt der Fokus auf den Erhalt des beeindruckenden Baumbestandes und der Ermöglichung einer offenen Stadtstruktur, die gut mit der Umgebung vernetzt ist.

    Idee
    2017
    Hermann-Ehlers-Allee
    30455 Hannover
    Deutschland
  • Bürogebäude. New Lands Commission

    Das neue Hauptgebäude der NLC ist ein klimagerechtes Gebäude, das 5.000m2 Bürofläche für das Ministerium für das "Ministry of Lands and Natural Resources" in einem flexiblem Gebäude mit repräsentativem Charakter vereint. Seine besondere Typologie, Ausrichtung und kompakte Form, der Einsatz von lokalen Materialien, als auch sein smartes Lüftungs- und Belichtungskonzept zeigen, wie der Nachhaltigkeitsansatz auf allen Ebenen des Entwurfes und in allen Bauteilen verfolgt wird. Mithilfe eines parametrischen Entwurfsansatzes wird eine Fassade aus diamantförmigen Panelen entwickelt, deren Geometrie eine optimale Verschattung ermöglicht, aber gleichzeitig aus Modulen besteht, die einfach und lokal gefertigt werden können. Ein ausgeklügeltes Erschließungssystem führt auf einem einzigen Flur die Bewegungen aller Büros zusammen und schafft, sich spiralförmig hinaufbewegend, im 
Inneren eine Vielfalt an Raumeindrücken und Blickbeziehungen zwischen den einzelnen Einheiten.

    in Bearbeitung
    2010-2015
    Ghana Survey School, Achimota Rd
    1757 Accra
    Ghana
  • Stadtteilzentrum Mastbrook

    Das städtebauliche Konzept des Entwurfs zeichnet sich durch die Positionierung eines kompakten Baukörpers auf dem Baufeld aus, der zugleich ein differenziertes Platz- und Freiraumangebot für verschiedenste Nutzungen ermöglicht. Die Kompaktheit des Gebäudes wird über eine Stapelung der Funktionen erreicht: Die Sporthalle mit ihren der Funktion nach geschlossenen Fassaden ist in das Obergeschoss verlagert. Das Jugend- und Freizeitzentrum mit seinen den Freiraum aktivierenden offenen Fassaden befindet sich im Erdgeschoss. Aus den Funktionen heraus ergeben sich Abstufungen und Differenzierungen des Gebäudevolumens. Die Zugänge zu den verschiedenen Nutzungen werden durch Einschnitte in das Gebäudevolumen markiert. Durch Überlagerung, Mehrfachnutzung und Schaltbarkeit der Funktionen ergeben sich vielfältige, effiziente Betriebsmodi. Für die Konstruktion ist eine Mischbauweise aus Stahlbeton und Holzbauweise aus vorgefertigten, großformatigen Brettsperrholzelementen geplant. In der Erdgeschosszone sind große Glasflächen und mit Faserzementplatten verkleidete Fassaden vorgesehen, die farbig gestaltet werden können. Die Fassade des Hallengeschosses ist als hinterlüftete Fassade mit schwarzen, großmaßstäblichen Trapezblechpaneelen verleidet.

    Idee
    2014
    Ostlandstr.44
    24768 Rendsburg
    Deutschland
  • Neugestaltung Quartier Scheelen- + Osterstraße

    Die Scheelen- und Osterstraße gehören zu den ältesten Handelsstraßen Hildesheims und bilden das Rückgrat des Quartiers S'O - das größte der sechs Innenstadtquartiere. Eine hohe Anzahl inhabergeführter Fachgeschäfte und Familienunternehmen verleihen dem Quartier einen besonderen Charakter, der im Außenraum bisher nicht wahrnehmbar wird. In einem Beteiligungsprozess wurden ein Leitbild für das Quartier und ein Gestaltungskonzept für den Straßenraum entworfen. Kurz-, mittel- und langfristig umsetzbare Gestaltungsbausteine ermöglichen eine prozesshafte Entwicklung mit den Hauptzielen: ‚Aufräumen! Vernetzen! Identität stiften!' In der ersten Realisierungsphase wurde der Straßenraum durch den Abbruch von über 170 Betonpollern aufgeräumt. Die existierenden Pflanzkübel wurden durch eine Hochdruckheißwasserstrahlreinigung gesäubert und neu bepflanzt. Als Identität stiftende Elemente wurden Sitzauflagen und Fahrradbügel gesetzt, die durch das Quartierslogo gekennzeichnet sind.

    abgeschlossen
    2011
    Osterstraße 40
    31134 Hildesheim
    Deutschland
  • Perspektiven Gütersloh

    In den vergangenen zehn Jahren sind in der Innenstadt von Gütersloh viele Lücken geschlossen und Bereiche städtebaulich aufgewertet oder durch Umstrukturierungen neu ausgerichtet worden. Mit dem Integrierten   Handlungskonzept soll nicht nur die städtebauliche Figur der Stadt weiter geschärft werden. Unter Beteiligung vielfältiger Akteure werden neue Perspektiven für eine langfristige Entwicklung der Innenstadt aufgezeigt und strategische Weichenstellungen vorbereitet, um die Innenstadt fit für sich wandelnde räumliche Anforderungen zu machen. Das integrierte Handlungskonzept definiert Leitziele für die Entwicklung und gibt konkrete konzeptionelle und gestalterische Vorgaben zu u.a. Nutzungsmischungen sowie freiraumplanerischen, verkehrlichen Aspekten. Diese Handlungsempfehlungen werden in einem strategischen Masterplan räumlich umgesetzt und verortet. Auf dieser Basis können in Zukunft Entwicklungen und Projektvorschläge geprüft und beurteilt sowie Einzelmaßnahmen abgeleitet werden.

    abgeschlossen
    2013
    Berliner Straße 70
    33330 Gütersloh
    Deutschland
  • Øresund Region 2040

    Das Projekt geht von drei Aspekten aus: 1. zukünftigen Megatrends, 2. der Stärkung einer nachhaltigen Gesellschaft durch soziale Gleichberechtigung, gesunde Lebensumwelt und qualitatives Wirtschaftswachstum, 3. zivilem Engagement und reflexiver, visionärer Führung als Basis für effektive und flexible Entwicklungen. Hochgeschwindigkeitszüge und –fähren sollen die Position der Øresund Region als Verbindung von Zentral-, Nord- und Osteuropa verbessern. Das Konzept für die Øresund Region selbst kombiniert zwei Strukturen: den Metrosund, ein Zusammenschluss von neun Städten am Sund, und die Ørezones, neun Subregionen. Für jede Metrosund-Stadt und Ørezone wird ein spezifisches Profil auf Grundlage existierender Potentiale und zukünftig erforderlicher Qualitäten definiert, um globale Kompetenz und lokale Identität zu generieren. Netzwerke von SMESTOs (Small and Medium sized TOwns) im interland bündeln lokale Stärken wie kulturelle oder landschaftliche Eigenarten. Der Entwicklungsprozess wird von einer Agentur geleitet: Øresund Visionary Guidance – eine multidisziplinäre, unabhängige, transnationale Task Force, die eng mit den Menschen der Øresund Region zusammenarbeitet.

    Idee
    2007-2008
    Lufthavnsboulevarden 6
    2770
    Dänemark + Schweden
  • Martin-Luther-Schule

    Die Martin-Luther-Schule ist ein Gymnasium mit Schwerpunkt Musik für etwa 1600 Schüler. Die Planungsaufgabe war ein Erweiterungsbau, um zeitgemäßen Unterricht sowie Ganztag­esbetreuung zu ermöglichen. Das Raumprogramm des Neubaus beinhaltet neben Klassenräumen den naturwissenschaftlichen Bereich, Musikräume, eine Mensa und eine Zweifeld-Sporthalle. Der Entwurf vermittelt Ansprüche an eine energieeffiziente und ressourcenschonende Architektur sinnlich und sinnhaft und arbeitet mit einem einfachen Wechselwirkungsprinzip von Baukörperform und bauphysikalischen Eigenschaften: ‚So­larkamine' ermöglichen eine natürliche Belüftung des Schulge­bäudes und wirken gleichzeitig als wesentliche gestaltprägende Merkmale. Die äußere Erscheinung des Gebäudes wird von der auffälligen Dachform dominiert, aber auch im Inneren entstehen durch die Solarkamine besondere Orte: Die großen Öffnungen erweitern den Raum nach oben und erzeugen besondere Licht-situationen. Programmatisch werden sie im Schulbetrieb als offene Selbstlernbereiche der Jahrgänge genutzt. Der Bau ist als Holzskelettbau mit einer Lärchenholzfassade konzipiert.

    Idee
    2009
    Staatsstraße 2
    64668 Rimbach im Odenwald
    Deutschland
  • Bildungslandschaft Altstadt Nord

    Ziel der Bildungslandschaft Altstadt Nord ist die Entwicklung und Gestaltung des Quartiers rund um den Kölner Stadtteilpark Klingelpütz zu einem zukunftsfähigen Raum im pädagogischen und baulichen Sinne. Zentrales Anliegen ist die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die bestehende Grundschule soll saniert und erweitert werden. Des Weiteren sollen mehrere Neubauten entstehen: eine Realschule, eine Kindertagesstätte, ein Studienhaus sowie eine Mensa und ein Werkstatthaus. Die vielfältigen Funktionen orientieren sich um ein gemeinsames Zentrum - das Herzstück des Campus. Entsprechend der spezifischen Anforderungen werden differenzierte Lernlandschaften mit einem großen Angebot an Verweilsituationen angeboten. Besonderer Wert wird auf die Durchlässigkeit des Campus gelegt, der sich selbstverständlich in die Stadtstruktur einfügt und differenzierte Wegeverbindungen anbietet. Zum Park wird eine eindeutige Kante ausgebildet.

    Idee
    2013
    Gereonswall 75
    50670 Köln
    Deutschland
  • Expo Park Hannover

    Auf dem ehemaligen Gelände der Weltaustellung entsteht der EXPO PARK HANNOVER: ein hochwertiger Gewerbe-und Technologiepark in direkter Nähe zum weltgrößten Messegelände mit erstklassiger Infrastruktur. Rund 85% der Fläche sind bereits wieder bebaut und werden von Unternehmen, Dienstleistern, Hochschuleinrichtungen und Event-Locations genutzt. Für die verbleibenden Grundstücke wurde eine Bebauungsstudie zur Gestaltung und Volumenentwicklung der Gebäude erstellt. Besonderes Augenmerk wird auf eine hohe Angebotsvielfalt gelegt: Die Parzellierung bietet Grundstücke von 2.000m2 bis 20.000m2 und mögliche Geschossflächen von 4.000m2 bis zu 30.000m2. Ebenso wurden unterschiedliche Gebäudetypen visualisiert, die verschiedenen Ansprüchen an Adressbildung, Erschließung oder interne Raumorganisation gerecht werden können. Beispielhaft für diese Typologien stehen der OfficeTower, der ShowSPACE, die OfficeCUBES oder das Start-upLAB.

    abgeschlossen
    2006
    Straße der Nationen 10
    30539 Hannover
    Deutschland
  • West African Science Center - WASCAL

    Das Design für den Neubau des Kompetenzzentrums des westafrikanischen Wissenschaftszentrums für Klimawandel und angepasste Landnutzung ist anhand natürlich vorherrschender Bedingungen sowie landestypischen Formen der Raumorganisation- und konstruktion entwickelt. Das Gebäude reflektiert die Idee eines Forschungsszentrum, indem es ansässige Partner miteinander wie mit Besuchern und der Stadt Ouaga¬dougu verknüpft. Das Erdgeschoss verbindet durch vielfältige Blickbeziehungen die didaktischen, administrativen und akademischen Funktionen des Zentrums. Das Kernstück des Gebäudes ist der dreistöckige Forschungsbereich.
    Als Best-Practice-Gebäude für energieeffizientes und klimaangepasstes Bauen, orientiert sich die runde Gestaltung des Gebäudes an einheimischen Formen und vermeidet effektiv die wandernde Sonneinstrahlung. Das Klimakonzept konzentriert sich neben der Form und den Einsatz lokaler Materialen, auf ein smartes Lüftungssystem, das auf einer natürlichen Ventilation durch Nachtkühlung, Deckenventilatoren und Aufwindkraftwerken beruht.

    Idee
    2014
    Boulevard Mouammar Kadafi, Patte d'oie, 06 B.P 9507, Ouagadougou, Burkina Faso
    Ouagadougou
    Burkina Faso
  • König-Bansah-Schule

    Für den König-Bansah-Förderverein e.V. wurde ein Gebäude für eine neue Werkstattschule entworfen. Unter einem ca. 75m langen Dach entstehen unterschiedliche Schulwerkstätten in einer einfachen Bauweise, die mit lokalen Mitteln kostengünstig umgesetzt werden kann und dabei eine eigene Identität behält. Unter dem zweigeteilten Dach erhalten die licht- und luftdurchlässigen Kuben eine natürliche Ventilation. Die unter den Vordächern abgekühlte Luft strömt durch die Öffnungen der Betonsteine in die einzelnen Werkstätten und entweicht über eine Öffnung im Dach. Photovoltaik-Module für eine autarke Stromerzeugung werden auf dem Dach installiert. Die Schule wird in drei Bauabschnitten realisiert, die jeweils direkt nach Fertigstellung in Betrieb genommen werden können. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Kunsthandwerkstätten, im zweiten werden Holz- und Metallwerkstatt sowie das Lehrerzimmer gebaut. Im letzten Abschnitt folgt die Kfz-Werkstatt mit dem überdachten Vorplatz. Die Belichtung und Belüftung erfolgt über speziell entworfene Betonsteine, deren Öffnungen sich auf Muster traditioneller Stoffe beziehen. Den unteren Wandabschnitt bilden geschlossene Formate, die einerseits als Schmutzschutz dienen, andererseits von der Schildermalklasse als Spenderwand gestaltet werden. Auf Wunsch findet hier jeder Spender seinen Platz.

    Idee
    Tema - Jasikan Road
    12345 Hohoe
    Ghana
  • Green Wave. Glitnir Bank Hauptgebäude

    Der Entwurf ‚Green Wave' generiert eine charakteristische Skyline als kohärentes Bild für das neue Stadtquartier Kirkjusandur in Reykjavik, Island. Die dynamische Form der Welle als ästhetisches Konzept und die Integration von ‚Grünräumen' bestimmen die Erscheinung aller Gebäude. Das neungeschossige Hauptgebäude der Glitnir Bank ist zur Küste ausgerichtet und wird über das neue Stadtquartier erschlossen. Die Eingangs-plaza befindet sich auf einem kommerziellen Sockelgeschoss – windgeschützt und getrennt von der öffentlichen Passage darunter. Der Haupteingang mit dem Foyer öffnet sich in ein zentrales Atrium mit Blick auf die Küste im Hintergrund. Die oberen Geschosse sind als offene Arbeitsbereiche konzipiert, die sich um das Atrium gruppieren. Mehrere Wintergärten pro Geschoss dienen als informelle Kommunikationsräume und erhöhen die natürliche Belichtung, Belüftung und die atmosphärische Qualität. Ein dezentrales Belüftungssystem und ein geothermisches Heizsystem sorgen für einen nachhaltigen Betrieb der Klima-technik. Die Fassade setzt sich aus gekippten, teils pigmentierten Glasmodulen zusammen, die das Licht vielfach brechen.

    Idee
    2006/07
    Laugarnesvegur 52
    105 Reykjavik
    Island