• Design des Holiday Resorts in Drymades
  • Drymades, Albanien
  • Gjikuria shpk
  • 14.140 m²
  • in Bearbeitung, 2020
  • 2041-DRR
  • Designansatz, Konzeptentwurf, schematischer Entwurf und Folgekonstruktion.
  • Andrés Lopéz, Quang Minh Huynh, Shubham Thakur, Michał Komosiński, Annika Brammer
  • Kantoor, Joost Emmerik, CosmosCube, XPlan Studio 

Drymades Village

Das am Strand von Drymades gelegene Ferienresort Drymades Village besteht aus einer Reihe von in Stufen angelegten Innenhöfen, die von der Architektur eingerahmt sind und das Projekt zu einem zusammenhängenden Dorfgefühl verschmelzen lassen.

Das Gelände hat einen Höhenunterschied von 15 Metern und befindet sich vor dem Strand, wo manche der umliegenden Gebäude (Morina Palace und The Radisson Hotel) den direkten Meerblick teilweise blockieren. Heute ist das Gelände geprägt von einem natürlichen Wald aus Oliven-, Zypressen- und Kiefernbäumen, der teilweise charaktergebend in die Gestaltung miteinfließt.

Der Masterplan basiert auf den Villen und ihrer Ausrichtung zur Sonne sowie auf der gesamten visuellen Verbindung zur Küste. Typologisch werden die Villen durch die vorherrschende Architektur des Umgebung und das Ziel angesprochen, eine andere Herangehensweise an ein Resortprojekt zu finden, bei dem die Individualisierung ein monotones Design bricht. Beide Ansätze werden durch die Verwendung von an der Mittelmeerküste wie Santorini in Griechenland einheimischer Architektur verbunden. Hier passen sich einzelne Einheiten an die Topographie an und bieten Flexibilität für vertikale und horizontale Kombinationen.

Das ikonische Bild der mediterranen Dörfer wird in der Architektur mit vorher festgelegten Elementen wie Dächern und Fassaden kommuniziert, die einen Katalog zur Personalisierung der Villen bilden. Hauptsächlich drei unterschiedlich große Einheiten formen den Masterplan, der von Studioeinheiten bis zu großen Familieneinheiten reicht. Sie können auch horizontal und vertikal verbunden werden, wodurch die Möglichkeiten für zukünftige Eigentümer erweitert werden.

Insgesamt sind sechs Plätze miteinander verflochten und bilden einen großen Innenhof, der durch Öffnungen in der Architektur die privaten Flächen mit dem öffentlichen Raum verbindet. Sie befinden sich in unterschiedlichen Höhen, eröffnen den Blick auf die Küste und bieten den Besuchern eine Reihe von Aktivitäten. Der Access und das Café Plaza bieten ein urbanes Gefühl, um die Anreisenden willkommen zu heißen und ihnen die Möglichkeit zu geben, einen Drink zu genießen. Der Pool Plaza bietet die Erholungselemente des Resorts, während der Olivenwald und der Spa Plaza den Besuchern die Möglichkeit bieten, zu trainieren und die Landschaft zu erforschen.

Der Hauptansatz für die Landschaftsarchitektur besteht darin, die vorhandene Vegetation so weit wie möglich zu erhalten. Dabei ändert sie ihre Zusammensetzung von einem dichten Wald im untersten Teil des Grundstücks zu einem städtischen Platz im höchsten Teil. Einheimische Arten (Zypressen- und Olivenbäume) und pflegeleichte Pflanzen (Bougainvillea, Cacti) bilden die ausgewählte Vegetation.

Dicke Wände in Kombination mit geweißtem Putz bilden die äußeren Schichten der Einheiten, die sie von der direkten Strahlung isolieren. Dächer aus einer dünnen Betonschicht mit gewölbten Formen tragen zur Akklimatisierung des Innenraums bei, indem sie die Wärme in den Gewölben speichern und nachts abgeben. Die Fassaden mit einer zusätzlichen Putzschicht schützen die Einheiten vor Regen und Wind. Darüber hinaus blockieren Holzläden die Hitze und dekorieren die Fassaden gleichzeitig mit lebendigen Farben.

Villen: 164 Einheiten
Einzelhandel: 20 Einheiten
Technisch: 7 Einheiten
Sport: 1 Einheit
Rezeption: 1 Einheit

Gesamt: 193 Einheiten

  • Design des Holiday Resorts in Drymades
  • Drymades, Albanien
  • Gjikuria shpk
  • 14.140 m²
  • in Bearbeitung, 2020
  • 2041-DRR
  • Designansatz, Konzeptentwurf, schematischer Entwurf und Folgekonstruktion.
  • Andrés Lopéz, Quang Minh Huynh, Shubham Thakur, Michał Komosiński, Annika Brammer
  • Kantoor, Joost Emmerik, CosmosCube, XPlan Studio