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Es geht auch anders.

Das gilt auch für Architektur und Stadtplanung, wenn wir beide als Teile von Systemen begreifen. Konzipieren, Entwerfen, Bauen verstehen wir als Teamarbeit, bei der sich die besten Ideen durchsetzen. Deshalb arbeitet CITYFÖRSTER als Partnerschaft - unterstützt durch ein interdisziplinäres Netzwerk. Wir entwickeln mit Ihnen bessere Lösungen für das Arbeiten und Lernen, Wohnen und Leben.

Auf dem Kronsberg in Hannover entsteht ein Wohngebäude als Recyclinghaus: Das Gebäude wird aus recycelten (wiederverwendeten) und recyclingfähigen (wiederverwendbaren) Bauteilen in recycling gerechter Bauweise (Nutzung und Demontierbarkeit der Bauteile ohne Qualitätsverlust durch z.B. Schadstoffbelastung o.ä.) erstellt. Die Bauteile sollen möglichst aus „gundlach eigenen" oder lokalen Quellen stammen.

Das Gebäude wird auf einer Gründung aus Recyclingbeton und Schaumglasschotter in leimfreier Massivholzbauweise erstellt. Fassaden, Fenster und der Innenausbau werden aus anderen Abbruchbauvorhaben "geernet" und nach einer Überarbeitung wieder eingebaut. Einzelne Objekte werden vor der Entsorgung gerettet und als Readymade wiederverwertet.

Die Bauindustrie ist einer der größten Abfallproduzenten und Energieverbraucher. Das Forschungsprojekt Recyclinghaus liefert einen wichtigen Beitrag zum Nachhaltigkeitsdiskurs. Bei der Betrachtung von energetischer Effizienz ist nicht nur der Energieverbrauch eines Gebäudes im Betrieb von Bedeutung, sondern auch die graue Energie, die mit der Herstellung des Gebäudes einhergeht. Sowohl dem Produkt- und Materialrecycling als auch recycling gerechten Bauweisen wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle zukommen.

05. Feb. 2019

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg veranstaltet in Stuttgart das sechste Fachsymposium der Reihe R-Beton und Kreislaufwirtschaft.

Nils Nolting von Cityförster stellt in einem Werkbericht unser Recyclinghaus vor.

Recyclinggerecht – ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen
29. Nov. 2018

Wir hatten einen sehr erfolgreichen Tag auf der diesjährigen Expo Real und freuen uns über zahlreiche neue Kontakte. Wir sind gespannt auf die zukünftigen Herausforderungen die sich ergeben haben.

Video: Expo Real 2018 - Stadtentwicklung

16. Nov. 2018

Diese Frage diskutiert Nils Nolting von Cityförster am 8. November 2018 zusammen mit anderen Experten aus Forschung und Bauwirtschaft.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung „Regionale Ressourcenwende in der Bauwirtschaft" der Zukunftsagentur Rheinisches Revier stellt Nils Nolting unser Recyclinghaus vor. An Hand dieses praktisch-angewandten Forschungsprojektes zeigt Nils Nolting verschiedene Spielweisen des Recyclings und spricht über Möglichkeiten und Grenzen des Bauens mit recycelten Baustoffen und gebrauchten Bauteilen in recycling-gerechter Bauweise.

Hier geht es zur Zukunftsagentur Rheinisches Revier und hier zum Projekt.

Wieviel Recycling ist möglich?

Hannover wird unter großräumlicher Betrachtung durch vielfältige Grünräume und eine ausgeprägte Infrastruktur
charakterisiert. Das Projekt Park'n'Ride befasst sich mit diesen beiden charakteristischen Raumtypen und bearbeitet die Schnittstellen zwischen städtischer Landschaft und Infrastruktur. Viele Unterführungen, Tunnel oder Brücken sind von Monotonie geprägte Unorte mitten in der Stadt. Park'n'Ride ist als Interventionsserie an diesen Orten vorstellbar.
Die Neugestaltung der Unterführung an der Dornröschenbrücke in Hannover Linden arbeitet mit schwarzer Farbe und weißer, reflektierender Markierungsfarbe aus dem Straßenbau. Als Motiv dient das Unterholz der Umgebung. Eine neue Beleuchtung sorgt für mehr Sicherheit in dem stark frequentierten Tunnel. Ziel der Farb- und Lichtinstallation Park'n'Ride ist es nicht nur, den Ort funktional angemessen zu gestalten, sondern darüberhinaus seine Funktion wahrnehmbar und seine Bedeutung erfahrbar zu machen, ohne dabei den Kontext zu negieren.