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Es geht auch anders.

Das gilt auch für Architektur und Stadtplanung, wenn wir beide als Teile von Systemen begreifen. Konzipieren, Entwerfen, Bauen verstehen wir als Teamarbeit, bei der sich die besten Ideen durchsetzen. Deshalb arbeitet CITYFÖRSTER als Partnerschaft - unterstützt durch ein interdisziplinäres Netzwerk. Wir entwickeln mit Ihnen bessere Lösungen für das Arbeiten und Lernen, Wohnen und Leben.

Auf dem Kronsberg in Hannover entsteht ein Wohngebäude als Recyclinghaus: Das Gebäude wird aus recycelten (wiederverwendeten) und recyclingfähigen (wiederverwendbaren) Bauteilen in recycling gerechter Bauweise (Nutzung und Demontierbarkeit der Bauteile ohne Qualitätsverlust durch z.B. Schadstoffbelastung o.ä.) erstellt. Die Bauteile sollen möglichst aus „gundlach eigenen" oder lokalen Quellen stammen.

Das Gebäude wird auf einer Gründung aus Recyclingbeton und Schaumglasschotter in leimfreier Massivholzbauweise erstellt. Fassaden, Fenster und der Innenausbau werden aus anderen Abbruchbauvorhaben "geernet" und nach einer Überarbeitung wieder eingebaut. Einzelne Objekte werden vor der Entsorgung gerettet und als Readymade wiederverwertet.

Die Bauindustrie ist einer der größten Abfallproduzenten und Energieverbraucher. Das Forschungsprojekt Recyclinghaus liefert einen wichtigen Beitrag zum Nachhaltigkeitsdiskurs. Bei der Betrachtung von energetischer Effizienz ist nicht nur der Energieverbrauch eines Gebäudes im Betrieb von Bedeutung, sondern auch die graue Energie, die mit der Herstellung des Gebäudes einhergeht. Sowohl dem Produkt- und Materialrecycling als auch recycling gerechten Bauweisen wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle zukommen.

29. Nov. 2018

Wir hatten einen sehr erfolgreichen Tag auf der diesjährigen Expo Real und freuen uns über zahlreiche neue Kontakte. Wir sind gespannt auf die zukünftigen Herausforderungen die sich ergeben haben.

Video: Expo Real 2018 - Stadtentwicklung

16. Nov. 2018

Diese Frage diskutiert Nils Nolting von Cityförster am 8. November 2018 zusammen mit anderen Experten aus Forschung und Bauwirtschaft.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung „Regionale Ressourcenwende in der Bauwirtschaft" der Zukunftsagentur Rheinisches Revier stellt Nils Nolting unser Recyclinghaus vor. An Hand dieses praktisch-angewandten Forschungsprojektes zeigt Nils Nolting verschiedene Spielweisen des Recyclings und spricht über Möglichkeiten und Grenzen des Bauens mit recycelten Baustoffen und gebrauchten Bauteilen in recycling-gerechter Bauweise.

Hier geht es zur Zukunftsagentur Rheinisches Revier und hier zum Projekt.

Wieviel Recycling ist möglich?
18. Okt. 2018

Am Sonntag, den 21.10.2018 findet von 14:00-16:00 ein Tag der offenen Tür im Recyclinghaus statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich einen Eindruck vom Rohbau und einigen besonderen Details zu verschaffen.

Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen

Recyclinghaus - Tag der offenen Tür

Das Konzept Cradle-to-Cradle (C2C, Michael Braungart et al.) basiert auf der Idee einer Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen nicht verbraucht, sondern kontinuierlich weiterverwendet werden. Wie sich dieses Konzept auf die Gewerbegebietsentwicklung übertragen lässt, erforscht die Machbarkeitsstudie im Rahmen des EU-Projektes C2C-BIZZ. Fokussiert werden die Formulierung von C2C-Planungsleitlinien für die Bereiche Gebäude, Freiraum und Infrastruktur sowie der Entwurf eines Strukturplanes für ein Testgebiet in Bielefeld. Vertiefend werden ein Energiesystem für das Gesamtgebiet entworfen und C2C-Prototypen für Gebäude und Freiraumsituationen. Es wird ein ganzheitlicher, interdisziplinärer Planungsansatz erarbeitet, der für die Planung neuer und die Transformation bestehender Gewerbegebiete eingesetzt werden kann. Die Studie ist Teil des INTERREG-IVB-Projektes „Cradle to Cradle Business Innovation & Improvement Zones. C2C-BIZZ". Gern stellen wir auf Anfrage die gesamte Machbarkeitsstudie zur Verfügung.