Ein Gespräch mit Martin Sobota über Hochhäuser und kohlenstoffbasierten Urbanismus
„Tower of Babel" ist eine monatliche Reihe im Architectenweb-Podcast. Darin spricht der Architekt Daan Roggeveen (MORE Architecture) mit Designern, Bauträgern und anderen Experten, die jeweils ihre eigene Sichtweise auf Hochhäuser haben. Ziel ist es, eine Antwort auf die Frage zu finden: Wie schafft man eigentlich ein wirklich gutes Hochhaus?
Gast in diesem Monat ist der Architekt Martin Sobota, Architekt und Gründungspartner bei CITYFÖRSTER.
Das Gespräch geht auf die von Cityförster in Zusammenarbeit mit PosadMaxwan und der Stadt Rotterdam durchgeführte Studie zum Thema „Carbon Based Urbanism" zurück. In dieser Studie verlagern die Forscher den Fokus auf die Nachhaltigkeit der bebauten Umwelt von der Gebäudeebene auf eine breitere Perspektive: die Stadtplanung und deren Einfluss auf den Lebensstil der Bewohner.
Martin erläutert die Beweggründe für die Forschung. Er skizziert die Forschungsmethodik und erörtert, welches städtische System am nachhaltigsten ist und wie dies gemessen werden kann. Er erklärt auch, warum ein dichter bebauter Stadtteil in Bezug auf die Nutzung einen geringeren CO₂-Fußabdruck aufweist als ein Vorort.
Martin spricht auch über seinen Werdegang und die Gründung seines transnationalen Büros Cityförster. Er geht auf die internationale Ausrichtung des Büros und seine langjährige Verbindung zur Stadt Tirana ein. Martin erläutert die Hochhausprojekte, an denen er in dieser Stadt arbeitet, sowie die Dynamiken, die bei der Festlegung des Programms eine Rolle spielen. Außerdem erklärt er, wie Flexibilität und die Gestaltung von Gemeinschaft bei den dortigen Hochhausprojekten eine wichtige Rolle spielen.
Hören Sie doch mal rein! Der Podcast ist auf architectenweb verfügbar: https://architectenweb.nl/podcasts/podcast.aspx?id=133 https://lnkd.in/g4CgPwB
Und auf Spotify, Apple Podcasts und allen anderen Plattformen!
Ein Artikel auf der Titelseite von „de Architect“ über Martin Sobotas erstes Haus!
„Das erste Zuhause von Martin Sobota und Elisabeth Boersma: ein Herrenhaus aus dem Jahr 1893, das Einblicke in ihr geschäftiges Familienleben gewährt."
Carbon-Based Urbanism in der Zeitschrift De Architect veröffentlicht
Unser Forschungsprojekt Carbon-Based Urbanism wird von De Architect vorgestellt ("10 CO2-rekentools als antwoord op de MilieuPrestatie Gebouwen"). Um den verkörperten Kohlenstoff zu bekämpfen, ergreifen Architekten die Initiative und entwickeln ihren eigenen Ansatz, um Erkenntnisse zu gewinnen und die Umweltbelastung zu reduzieren.
Martin Sobota: "Es ist schnell gesagt, dass etwas ökologisch und nachhaltig ist, weil es zum Beispiel aus Holz gebaut ist. Was nicht angesprochen wird, ist, ob es in hoher oder niedriger Dichte gebaut wird und welche Infrastruktur benötigt wird. Deshalb hat eine Villa auf dem Lande immer einen besseren MPG-Wert als ein Wohnturm. Wir sollten nicht nur darauf achten, was ein Gebäude ausstößt, sondern uns viel mehr darauf konzentrieren, was der Mensch, der dort lebt, ausstößt."
CITYFÖRSTER-Gründungspartnerin Verena Brehm diskutiert in der aktuellen Ausgabe der Stadtbauwelt über die Grundlagen eines funktionierenden Stadtquartiers. In der Diskussionsrunde mit Eva Herr, Rainer Johann und Gerko Schröder haben sich spannende Impulse zu den vielfältigen Perspektiven der Stadtquartiersentwicklung ergeben.
Das vollständige Interview finden Sie in der StadtBauwelt Ausgabe 238, 13.2023 oder hier.
MinisterievanMaak forderte 100 Designer und Experten auf, eine Antwort auf die aktuelle Wohnungskrise in den Niederlanden zu geben. Jedes Team hat das Ziel, 10.000 Häuser zu einem 2x2 km großen Grundstück hinzuzufügen. Zusammen werden sie 1 Million Häuser bauen und es zum größten Modell der Niederlande aneinanderfügen!
Das Modell wird vom 14. Oktober bis 13. November während der 10. Ausgabe der Architekturbiennale Rotterdam ausgestellt.
Als Teil der Ausstellung "The Circular Economy" werden unsere beiden Projekte Lune Delta°/Bremerhaven und Recyclinghaus/Hannover vom 14.04.2021 - 04.07.2021 im Haus der Architektur in Graz präsentiert.
Die Ausstellung im HDA stellt Studien und praktische Beispiele von Architekturen, Umnutzungen und Systemkreisläufen vor, die durch ihre hohe gestalterische Qualität sowie durch ihre beeindruckende Genese aus wiederverwendeten Materialressourcen überzeugen.
Weitere Informationen über das Haus der Architektur und die Ausstellung finden Sie hier.
Unser ecovillage in aktueller Ausgabe des Polis Magazins veröffentlicht
Wir freuen uns, mit Ihnen diesen Artikel über uns und unseren Masterplan und die Gebäudeplanung für das ecovillage in Hannover zu teilen, den Sie in der aktuellen Ausgabe des polis Magazins finden können.
„SUFFIZIENZ ALS STATEMENT - In Hannover wird noch in diesem Jahr der Bau des von den Architekturbüros Cityförster und Studiomauer entworfenen ecovillage beginnen, dessen Fertigstellung für 2026 geplant ist. Die Vision: Weniger zum Klimawandel beitragen, mehr zur Lösung. Infolgedessen entsteht dem Leitsatz der Suffizienz folgend ein Wohnprojekt auf fünf Hektar Fläche, das sich der gemeinschaftlichen Lebensweise in Form von offenen Räumen widmet (...)"
Für weitere Informationen besuchen Sie gerne die polis Website.
Während der Dutch Design Week nahm CITYFÖRSTER teil an der BPDlab#4 Design Challenge, und arbeitete mit Fien Dekker von Rainaway an dem "Smart Rainbarrel XXL 3.0 Deluxe" - einem integrierten System, um Regenwasser in Gebäuden (wieder) zu verwenden und gleichzeitig Bewusstsein für den Wasserkreislauf zu schaffen. Herzlichen Dank an BPD für ihre Einladung. Die Ergebnisse sind hier zu finden.
In dem dazu veröffentlichten Interview mit dem Redakteur Benedikt Kraft der Deutschen BauZeitschrift konnten wir uns über Gründe der Teilnahme, Planungsabläufe sowie über die Thematik der Siedlungsebene 2.0 als gesamtstädtisches Potential äußern. Im Gespräch wird die Funktion der Wohnkrone als impulsgebendes, übertragbares Konzept für eine funktionsmischende Stadtentwicklung erläutert.
Das Projekt „Cape Square" von CITYFÖRSTER und BOOM Landscape in Dürres, Albanien, ist eines von 17 ausgewählten Projekten im niederländischen Jahrbuch Städtebau und Landschaftsarchitektur 2016. Das Jahrbuch erscheint Ende November. Mehr Informationen hier.
Zusammen mit Marketing-, Tourismus- und Landwirtschaftsexperten hat CITYFÖRSTER eine Studie zu einem nachhaltigen, Sektoren übergreifenden Wirtschaftskonzept für das südlichen Albanien erarbeitet. Das Team von CITYFÖRSTER hat dabei insbesondere räumliche Potentiale und Rückstände analysiert und kartiert, um auf dieser Basis sowohl ein großmaßstäbliches Entwicklungskonzept für die „Albanische Riviera" als auch kleinräumliche Gestaltungsmaßnahmen für konkrete Orte zu entwerfen. Der Abschlussbericht beinhaltet unter anderem 18 detaillierte Geschäftsideen lokaler und internationaler Unternehmen. Das Projekt entstand im Auftrag der Niederländischen Botschaft und wurde im Oktober 2016 Vertretern der Albanischen Regierung und lokaler Initiativen präsentiert.
AiR Foundation Rotterdam hat ein kleines Feature über uns erstellt: Hier bekommt man einen Eindruck vom Rotterdamer Büro und einen Einblick in unsere Projekte und Arbeitsweise, die Martin erläutert. (auf Holländisch!) Zum Film