• VEEDL4, Köln

    Das VEEDL4 entwickelt ein lebendiges Stück Stadt: dicht, vielfältig und gut vernetzt. Freiraum, Bebauung, Wohnen und Arbeiten greifen eng ineinander und bilden ein starkes Ganzes, bei dem die Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Viele Angebote werden geteilt, Wege sind kurz und der Alltag lässt sich direkt vor Ort organisieren. Gleichzeitig profitiert auch die Nachbarschaft von neuen Wegen, Freiräumen und Angeboten.
    Der Entwurf baut bewusst auf dem vorhandenen Ort auf. Ein markanter Hochpunkt an der Brühler Straße bündelt Kita, Gesundheitsangebote und Nahversorgung. Dahinter öffnet sich das Quartier mit dem erhaltenen Bestandsgebäude, dem VEEDL-Café und der belebten Mitte – dem VEEDLHerz. Etwas ruhiger liegt der Wohnhof als geschützter Rückzugsort für die Bewohnenden.
    Ein durchgehender Grünzug verbindet alle Bereiche miteinander und knüpft an die Umgebung an. VEEDL-Park, Quartiersmitte, grüner Weg und Wohnhof ergänzen sich zu einem vielseitigen Freiraumangebot. Neue Wegebeziehungen stärken zudem die Verbindung zu Schulen, Haltestellen und den angrenzenden Wohngebieten. Bäume, Grünflächen und offene Böden verbessern das Mikroklima und unterstützen die Regenwasserversickerung.
    Arbeiten und Wohnen sind eng miteinander verknüpft. Neben Räumen für Gesundheit, Handwerk, kleine Betriebe und kreative Arbeit entstehen Wohnungen in unterschiedlichen Formen. Die kompakt geplanten Wohnungen werden durch gemeinschaftliche Angebote ergänzt, sodass mehr Raum für alle entsteht, ohne zusätzliche Flächen zu beanspruchen.
    Das Quartier ist vor allem für Menschen gedacht: Wege können zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden, der Autoverkehr bleibt reduziert und gut organisiert. Die Gebäude sind einfach und flexibel geplant und können sich an zukünftige Bedürfnisse anpassen.

    Idee
    2026
  • Új Rákosrendező, Budapest

    Der Rákosrendező-Masterplan ist eine transformative Umnutzung einer 244 Hektar großen Brachfläche im Herzen von Budapest, einschließlich eines 148 Hektar umfassenden Kerngebiets. Er definiert eines der bedeutendsten innerstädtischen Entwicklungsprojekte Europas neu.

    In Zusammenarbeit mit Coldefy, Treibhaus, Spora Architects sowie Markó & Placemakers wurde das Projekt im Rahmen eines intensiven internationalen Wettbewerbs mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

    Der Entwurf sieht über 10.000 neue Wohnungen sowie eine Mischung aus gewerblichen und öffentlichen Nutzungen vor, die nach den Prinzipien der 15-Minuten-Stadt organisiert sind. Im Zentrum steht die bestehende Eisenbahnlandschaft, die als prägende räumliche Struktur neu interpretiert wird und Mobilität, weite Sichtachsen sowie ein System miteinander verbundener grüner und blauer Korridore ermöglicht, das die Stadtnatur stärkt und zugleich attraktive, zugängliche Freiräume schafft.
    Das neue Quartier ist in sechs Nachbarschaften gegliedert, die jeweils über eine eigene Identität und ein lokales Zentrum mit einem Mobilitätshub verfügen. Diese Struktur bietet räumliche Flexibilität und ermöglicht unterschiedliche Lebensstile, Haushaltsformen und zukünftige städtische Entwicklungen.
    Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualität der öffentlichen Räume: Eine Abfolge prägender Grünflächen – darunter ein Gleis-, ein großer Wald- und ein Sportpark – ist über eine durchgehende Nord-Süd-Grünachse miteinander verbunden.
    In den nächsten 15 Jahren wird das Projekt, das als europäischer Maßstab für nachhaltige Stadtentwicklung fungiert – gemischt genutzt, landschaftsverbunden und adaptiv, phasenweise realisiert.

    in Bearbeitung
    2026
  • O.A.S.E., Stuttgart Rosenstein

    Das Baufeld A3 nimmt als Entree am neuen Stuttgarter Hauptbahnhof eine besondere stadträumliche Rolle ein. An einem Ort, der wie kaum ein anderer für Transformation und öffentliche Aushandlungsprozesse steht, zeigte der offene Bürger:innenwettbewerb „Raum für Ideen", was in der zukünftigen Innenstadt fehlt: ein konsumfreier, witterungsgeschützter und zugleich offener Raum für die Stadtgesellschaft.
    Mit der O.A.S.E. schlagen wir hier ein Social Innovation Hub als gemeinwohlorientierte Infrastruktur vor – ein Offener Aneignungs- und Sozialer Entwicklungsraum, der als klimatische und soziale Oase funktioniert.
    Das wiederverwendete Tragwerk der historischen Bahnhofsüberdachung spannt dabei einen übergeordneten Rahmen auf, unter dem ein durchlässiges Gefüge aus Freiraum und Gebäuden entsteht. In diesem geschützten Innenraum treffen Aufenthalt und Aktivität aufeinander: Menschen können hier einfach sein, ins Gespräch kommen, Projekte anstoßen, gemeinsam weiterentwickeln und praktisch erproben. Werkstätten, offene Lern- und Austauschräume sowie Orte des Zeigens und Präsentierens greifen ineinander und machen gesellschaftliche Themen sichtbar und verhandelbar.
    So entsteht ein neuer Stadtraum, der nicht nur Schutz und Aufenthaltsqualität bietet, sondern als Katalysator für Austausch, Teilhabe und gemeinsames Handeln wirkt und die Innenstadt um eine bislang fehlende öffentliche Infrastruktur ergänzt.

    Idee
    2026
  • Elisabeth-Aue, Berlin

    Das neue Stadtquartier Elisabeth-Aue verbindet einen hohen Anteil modularer Wohnungsbausteine mit einer differenzierten städtebaulichen Struktur. Grundlage ist ein flexibles Grundgerüst, das durch räumliche und landschaftliche Ausprägung vielfältige, klimaangepasste Räume mit hoher Wohnqualität schafft. Die zentrale „Elisabeth-Meile" mit TRAM-Anbindung strukturiert das Quartier in Nord-Süd-Richtung, während zwei grün-blaue Freiraumachsen in Ost-West-Richtung die umliegenden Landschaftsräume einbinden und zusätzliche Gliederung schaffen.

    Insgesamt entstehen ca. 5.000 Wohneinheiten, überwiegend in 5–6-geschossiger Bauweise mit punktuellen Akzenten. Großzügige Baufelder mit unversiegelten, grünen Innenhöfen sowie ergänzende Gebäudetypen und Mischnutzungen sorgen für ein vielfältiges Wohnangebot. Das Zentrum mit Quartiersplatz, Nahversorgung, Gewerbe (ca. 30.000 m² BGF), Mobilitätsangeboten und sozialen Einrichtungen bildet das lebendige Herz.

    Das Freiraumkonzept zielt auf einen klimaangepassten Stadtraum mit geringem Versiegelungsgrad (ca. 30 %) und multifunktionalen Grünräumen für Regenwassermanagement, Biodiversität und Erholung. Insgesamt entsteht ein nachhaltiges, resilientes Quartier mit Modellcharakter.

    Idee
    2025
  • Nad Kaminkou, Zbraslav

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    Mit dem Entwurf für ein neues Wohngebiet in Nad Kamínkou nutzen wir die
    städtebauliche Entwicklung nicht nur zur Schaffung von Wohnraum, sondern
    als Impuls für die nachhaltige Transformation der gesamten Nachbarschaft.
    Ziel ist es, ein heute autoorientiertes und fragmentiertes Areal in ein lebendiges,
    grünes und hervorragend angebundenes Quartier zu verwandeln, das
    die Urbanität von Prag mit der landschaftlichen Qualität von Zbraslav verbindet
    und als Entwicklungsvorbild fungiert.
    Der Masterplan kombiniert die Potenziale der hochfrequentierten Elišky-
    Přemyslovny-Straße mit dem weitläufigen Borovičky-Park.
    Am westlichen Quartierseingang setzt ein Mobility Hub als klare Landmarke
    mit lebendigem Vorplatz ein starkes städtebauliches Zeichen. Er ermöglicht
    den komfortablen Wechsel zwischen Auto, Bus, Fahrrad und Fußverkehr und
    markiert den Übergang in ein autoarmes Wohnumfeld. Im Osten bildet der
    Park den grünen Gegenpol mit großzügigen Flächen für Natur, Sport und
    Erholung. Das Quartier vermittelt räumlich wie funktional zwischen Urbanität
    und landschaftlicher Offenheit und schafft zugleich eine klare Differenzierung
    zwischen geschützter Privatsphäre und Durchgängigkeit.
    Drei grüne Achsen strukturieren das Gebiet: eine gemeinschaftliche Nordachse
    mit Platz, Obstgarten und Gärten, eine blau-grüne Achse mit sichtbarem
    Regenwassermanagement sowie ein begrünter Boulevard im Süden.
    Die Architektur folgt dieser Logik: Terrassierte Blockstrukturen definieren
    klare Raumkanten und lebendige Erdgeschosszonen, während freistehende
    Stadtvillen einen weichen Übergang zum Park schaffen. Gemeinsame Höfe
    verbinden Architektur und Freiraum.

    Idee
    2025
  • Neue Mitte Silberstedt

    Mit der Neuen Mitte erhält Silberstedt ein starkes, identitätsstiftendes Zentrum, das Daseinsvorsorge neu organisiert und den Ort aus seinem Bestand heraus weiterentwickelt. Bildung, Gesundheit, Kultur, Wohnen, Versorgung und Mobilität werden räumlich gebündelt und über kurze Wege miteinander verknüpft. So entsteht ein alltagstaugliches, generationenübergreifendes Quartier, das die Grundfunktionen des Dorflebens im Kern zusammenführt.

    Ausgangspunkt ist der behutsame Umbau eines ortsbildprägenden Gebäudes von 1886. Statt Neubau setzt das Konzept auf Weiterbauen: Bestehende Strukturen werden erhalten, umgenutzt und mit neuen Funktionen aktiviert. Gemeindehaus, Dorfbüro und Dorfkantine schaffen Raum für Vereine, Arbeit und Begegnung – ressourcenschonend, wirtschaftlich effizient und fest in der Geschichte des Ortes verankert. Der Bestand bleibt identitätsstiftender Anker und wird zum Motor der Entwicklung.

    Zwischen Dorfplatz und Dorfpark entfaltet sich ein klar gegliedertes Freiraumsystem. Der Platz bildet die urbane Bühne für Märkte, Feste und Austausch, während der Park als grüne Mitte Naherholung, Spiel, Sport und Biodiversität vereint. Gleichzeitig übernimmt er eine klimaangepasste Funktion als Retentionsraum bei Starkregen.

    Ergänzt wird das Zentrum durch eine Gemeindeschwimmhalle, ein generationenübergreifendes Wohnquartier sowie die Aufwertung von Schule und Kindergarten. Barrierefreie Wege, neue Bushaltestellen, Sharing-Angebote und Fahrradstellplätze stärken die nachhaltige Mobilität.

    Idee
    2025
  • Quartier Immengarten, Hannover

    Die Entwicklungsvision überführt den ehemaligen Gewerbestandort in ein urbanes, vielfältig nutzbares Quartier. Der Entwurf setzt dabei auf klare Raumkanten, präzise Adressbildung und eine feine Abstimmung zwischen Wohnen, Arbeiten und öffentlichem Raum. Prägnante Gebäudeecken, maßstäbliche Körnung und eine differenzierte Höhenstaffelung sorgen für Orientierung und Wiedererkennbarkeit.

    Im Zentrum liegt ein großzügiger öffentlicher Spielplatz, der als Herz des Quartiers funktioniert und von lebendigen Erdgeschosszonen gefasst wird. Eine durchgängige Ost-West-Verbindung stärkt die Verknüpfung zu den umliegenden Grünzügen und schafft neue Adressen im Quartiersinneren. Die Hofstrukturen orientieren sich an den typischen Listhöfen und bilden geschützte Freiräume für Wohnen, Kita und gemeinschaftliche Nutzung.

    Das Freiraumkonzept setzt auf klimaresiliente Gestaltung, vielfältige Vegetation, klare Aufenthaltsorte und die Option einer Schwammstadt. Blühflächen, Retentionsräume und begrünte Fassaden fördern Biodiversität und ein angenehmes Mikroklima.

    Die Gebäude greifen Motive der Umgebung auf: Büro- und Gewerberiegel mit markanten Sockelzonen sowie farblich differenzierte Wohngebäude mit Gauben, Loggien und Mansarddächern. Flexible Grundrisse ermöglichen langfristige Anpassbarkeit. Eine Tiefgarage, Fahrrad-HUBs und kurze Wege fördern einen autofreien Lebensstil. So entsteht ein lebendiger Stadtbaustein, der Offenheit, Vielfalt und hohe Freiraumqualität zu einem klaren, robusten Quartier bündelt.

    abgeschlossen
    2025
  • Blankenburg Quartett, Berlin

    Unter dem Titel „Blankenburger Quartett" entsteht ein neues Stadtquartier mit vier eigenständigen Nachbarschaften, die sich zu einem vielfältigen, gemeinschaftlichen und nachhaltigen Ganzen verbinden. Der Entwurf entwickelt die Planungen zur Zirkulären Stadt im Blankenburger Süden weiter. Wasserkreisläufe, Biodiversität, Mikroklima, aktive Mobilität und vielfältige Freiraumnutzungen bilden die Grundlage einer resilienten Quartiersstruktur, die soziale, ökologische und ökonomische Aspekte gleichwertig berücksichtigt.

    Die Nachbarschaften setzen unterschiedliche Schwerpunkte in Landschaft, Nutzungsmischung, öffentlichem Raum und gemeinschaftlicher Infrastruktur:

    AuenKiez: Landschaftsbezogenes Wohnquartier entlang der Tramtrasse, geprägt vom Schmöckpfuhlgraben mit Retentionsflächen und Wetlands – ein klimaangepasstes Wohnumfeld.

    WaldAllmende: Inselquartier mit Schule, Sporthalle, Kita, Spiel- und Freiflächen für Anwohnende, Vereine und Bildungseinrichtungen. Der angrenzende Wald bleibt Natur- und Erholungsraum.

    ZenKiez: Kombination aus Wohnen im Osten und gewerblichen Höfen im Westen, die Arbeit, Alltag und Rückzug verbindet und die bestehende spirituelle Nutzung integriert.

    Produktionsdreieck: Urbanes Gewerbe mit Circular Hub als Herzstück ressourcenschonender Kreislaufwirtschaft.

    Alle Nachbarschaften sind über eine gemeinsame Mitte verbunden, die als sozialer, kultureller und funktionaler Treffpunkt dient. Bestehende Wege- und Grünverbindungen werden fortgeführt, landschaftliche Strukturen integriert und an den Rändern durch kleinteilige Bebauungen und grüne Übergangszonen vermittelt.

    Idee
    2025
  • Wohntraum Fürstenried, München

    Nachhaltiges und gemeinschaftsorientiertes Quartier
    Das Projekt entwickelt ein zukunftsfähiges, gemeinschaftsorientiertes und ökologisch verantwortungsvolles Wohnquartier. Eine zentrale Quartiersachse verbindet die Nachbarschaften, bietet Aufenthalts- und Spielräume und integriert klimafreundliche Elemente wie Baumbestand, entsiegelte Flächen und Regenwassermanagement. Grüne Wohnhöfe strukturieren das Quartier, fördern Biodiversität und schaffen lebendige Orte für Austausch.

    Aktive Erdgeschosszonen und Bautypen
    Die Erdgeschosse beleben das Quartiersleben mit Co-Working, Werkstätten, Gästeappartements, Kita, Mobilitätsangeboten und kleinteiligem Gewerbe. Drei Bautypen – Polygon, Punkt, Riegel – ermöglichen vielfältige Wohnformen, klare Orientierung und eine serielle, wirtschaftliche Umsetzung. Die Realisierung erfolgt in vier Bauabschnitten, bestehende Gebäude werden integriert.

    Pilotprojekt für zirkuläres Bauen
    Der polygonale Baukörper dient als Pilotprojekt für kreislaufgerechtes Bauen. Er zeichnet sich durch einfache Kubatur, Holzbauweise, biogene Dämmstoffe, Low-Tech-TGA, reduzierte Spannweiten und einheitliche Raster aus. Diese Prinzipien sichern Rückbaubarkeit, Materialeffizienz, kurze Bauzeiten und Kostenvorteile. Die Erfahrungen bilden die Grundlage für alle folgenden Bauabschnitte.

    Freiräume und Klimaresilienz
    Die Freiräume sind klar gegliedert und vernetzt. Offene Höfe, kleine Nachbarschaftsplätze und eine autofreie Achse mit Spiel-, Sport- und Aufenthaltsbereichen sorgen für Orientierung, Interaktion und hohe Aufenthaltsqualität. Entsiegelte Flächen, klimaresiliente Vegetation, Blühwiesen und dezentrales Regenwassermanagement schaffen „Cool Islands" und erhöhen die Klimaresilienz des Quartiers.

    Vielfältiges Wohnangebot und neue Identität
    Insgesamt entstehen rund 440 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen und Typologien – von Kleinwohnungen bis zu Cluster- und Familienwohnungen. Die Mischung aus Wohnen, Gemeinschaft, sozialen Einrichtungen und quartiersdienlichem Gewerbe schafft ein lebendiges, nachhaltiges und zukunftsfähiges Quartier, das sich am Maßstab des Ortes orientiert und gleichzeitig neue Identitäten stiftet.

    Idee
    2025
  • Dransdorfer Berg, Bonn

    Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei entsteht ein gemeinschaftsorientiertes Quartier, das Wohnen, Bildung, Pflege und Naturschutz verbindet. Die bestehende Struktur mit Gewächshäusern, Saatbeeten und wilden Grünräumen prägt den Entwurf. Die typischen Satteldächer finden sich als Gestaltungselemente wieder, großzügige Freiräume holen den Landschaftsraum ins Quartier.

    Herzstück ist die Quartiersmitte mit dem Werkhof: ein lebendiger Treffpunkt mit Werkstätten, Gärten, Kantine und Angeboten der Montagsstiftung sowie der Initiative Neue Stadtgärtnerei. Pflegeeinrichtungen und ein Café ergänzen das gemeinschaftliche Zentrum.

    Die Wohngebäude orientieren sich an der Nord-Süd-Ausrichtung des Bestands, bleiben durch Holzskelettbau flexibel und fördern durch gemeinschaftlich genutzte Freiräume nachbarschaftliches Zusammenleben.

    Der grüne Saum mit Wildniszonen, alten Gehölzen und Saatgutbeeten verbindet Quartier und Landschaft, schafft Biodiversität und macht Natur über Erlebnispfade erlebbar.

    in Bearbeitung
    2025
  • Modellquartier 1, Münster

    Der Entwurf orientiert sich an den historischen Elementen der Münsteraner Kulturlandschaft und greift diese in der räumlichen Konzeptionierung auf.


    Ausgehend vom Wasserweg, gliedert ein behutsam konfiguriertes Freiraumgerüst aus Landschafts- und Parkräumen mit  ortsspezifischen Schwerpunkten und Funktionen den Raum und bildet die Grundlage für ein attraktives und zukunftssicheres Modellquartier. Eine Kombination aus hoher Nutzungsmischung zur Belebung und nutzungsoffenen Strukturen für eine flexible Entwicklung bildet das bauliche Rückgrat eines anpassungsfähigen und nachhaltigen Stadtquartiers. Neue Ideen des Zusammenlebens, Teilens und Arbeitens werden hier zur gelebten Realität.
    Das Freiraumkonzept verfolgt eine behutsame Verzahnung von Landschaft und Städtebau, bei der die natürliche Topografie und beste-hende Biotopstrukturen in die urbane Entwicklung integriert werden.

    Ausgehend vom Wasserweg fließt die Landschaft durch das gesamte Entwurfsgebiet und verbindet die neuen baulichen Setzungen mit ihrer Umgebung. So entsteht ein harmonisches Wechselspiel zwischen offener Kulturlandschaft, urbanem Leben und naturnaher Gestaltung. Der Fokus liegt dabei auf der Nutzung von Regenwasser, das nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch in die Freiräume integriert wird. Das Mobilitätskonzept setzt auf die Förderung des Umweltverbunds mit einem klaren Fokus auf den ÖPNV, den Radverkehr und den Fußverkehr und trägt damit zur Reduzierung von Emissionen, zur Erhöhung der Lebensqualität und zur klimaresilienten Entwicklung des Quartiers bei.

    Idee
    2025
  • Setex Areal, Greven

    Das neue Quartier bringt urbane Dichte und naturnahes Wohnen zusammen. Zwei klar gegliederte Bereiche – das urbane Ems-Karree mit Quartiersplatz und die durchgrünten Ems-Gärten – bilden eine starke städtebauliche Figur. Vom Stadt-Entree bis zur Deich-Terrasse spannt sich eine öffentliche Achse, die Stadt und Landschaft verbindet. Punktbauten rhythmisieren die Struktur, grüne Wohnhöfe schaffen Rückzugsorte. Der Quartiersplatz wird lebendiger Mittelpunkt mit Gastronomie, Gewerbe und Co-Working. Punktbauten strukturieren den urbanen Raum, während grüne Höfe das gemeinschaftliche Wohnen stärken. Im Süden öffnet sich das Quartier zur renaturierten Ems. Promenade, Spielwiese und Deichterrasse laden zur Begegnung ein – Landschaft wird Teil des Alltags.

    Der bestehende Emsradweg als übergeordnete Verbindung macht die Natur direkt erlebbar. Die städtebauliche Figur reagiert sensibel auf Lärm und Topografie. Entlang der Hauptstraße schützt eine robuste Randbebauung das Quartier und bildet gleichzeitig klare Stadträume. Flexible Gebäudetypen und gemischte Wohnformen ermöglichen vielfältige Lebensmodelle. Das Freiraumkonzept verknüpft urbanes Leben, nachbarschaftliche Höfe und offene Landschaft zu einem zusammenhängenden Netz. So entsteht ein Quartier mit eigener Identität – offen, grün und gemeinschaftlich gedacht.

     

    Idee
    2025
  • Emil im Aufbruch - Musikzentrum Hannover, Hannover

    Die Emil-Meyer-Straße in Hannover Vahrenwald ist im Aufbruch. Die Entwicklung des bislang isolierten Areals um das Musikzentrum und die Neuvernetzung mit seiner Umgebung bieten die Chance, als Katalysator für eine nachhaltige Quartiersentwicklung im Stadtteil Vahrenwald und darüber hinaus zu wirken – Als spannendes Produktivquartier für Kulturwirtschaft und urbane Produktion, als stadtklimatisch wirksamer und verbindender Grünkorridor und als offener, einladender Stadtraum für Spiel, Sport und Bewegung, insbesondere für Kinder und Jugendliche.

    Stadträumlich stößt das Quartier an zwei zentra¬le Qualitäten. Zu einer Seite prägt der typische „Vahrenwalder Block" den Stadtraum – klar strukturierte Räume, geprägt durch Wohnnutzung und geschütztes Grün in den Innenhöfen, aber auch ein Mangel an öffentlichen Grün-, Verweil- sowie Spielflächen. Zur anderen Seite begrenzt die Bahntrasse das Quartier – starke Barrierewirkung, Lärmbelastung, aber auch schützenswerte Biotopstrukturen und viel Raum für bisher unterrepräsentierte Nutzun¬gen und neue Ideen.

    Eine gezielte Öffnung hin zur Nachbarschaft und ein vielseitiger Nutzungsmix machen den Ort zu einem inklusiven Treffpunkt werden, der Gewerbe, Wohnen, Kultur, Bildung und soziale Teilhabe miteinander verbindet. Niedrigschwellige Kultur- und Freizeitangebote fördern nicht nur Kreativität und Chancengleichheit, sondern stärken auch das Zugehörigkeitsgefühl der Bewohnerinnen und Bewohner. Aus Reflexion unterschiedlicher Planungsszenarien wurde ein Gesamtkonzept erarbeitet, das den Fokus auf resiliente, phasenweise Stadtentwicklung setzt, die Potenziale des baulichen Bestands nutzt und die Dynamik der lokalen Kulturszene antizipiert.

    abgeschlossen
    2025
  • Istropolis, Bratislava

    Die Umwandlung von Trnavské Mýto in ein dynamisches kulturelles und urbanes Zentrum geht in die nächste Phase. Nachdem die Baugenehmigung erteilt wurde, beginnt der Bau von Istropolis – entworfen von CITYFÖRSTER und KCAP in Zusammenarbeit mit Immocap – im Sommer 2025.

    Das Projekt umfasst eine nach neuesten Standards ausgestattete Konzert- und Kongresshalle, moderne Wohnungen und hochwertige Büroflächen. Der Veranstaltungsort für 3.000 Personen ist für verschiedenste kulturelle und geschäftliche Veranstaltungen konzipiert und bietet eine Rundum-Bestuhlung sowie flexible Nutzungsmöglichkeiten. Die Büroräume werden ein großzügiges Atrium und flexible Arbeitsbereiche beinhalten, während die Wohnungen an grüne Innenhöfe angrenzen und durch ein fußgängerfreundliche Umgebung angebunden sind.

    Istropolis setzt neue Maßstäbe in der nachhaltigen Stadtentwicklung, indem es passive Klimalösungen, energieeffizientes Design und biodiverse öffentliche Räume integriert – darunter 147 Bäume, 70 einheimische Pflanzenarten und eine durchdachte Fahrradinfrastruktur.

    Trnavské Mýto, das trotz seiner zentralen Lage lange Zeit übersehen wurde, wird bald mit grünen Promenaden, Springbrunnen und einem lebendigen öffentlichen Platz revitalisiert – ein Ort für Märkte, Versammlungen und das tägliche Leben.

    Mit dem bevorstehenden Baubeginn wird die Vision von Istropolis Realität und prägt die Zukunft von Bratislava durch Architektur, Nachhaltigkeit und ein lebendiges öffentliches Leben.

    in Bearbeitung
    2025
  • Kodak-Areal, Stuttgart Wangen

     Mit der SCHAFFEREI auf dem ehemaligen Kodak-Areal bietet sich für die Stadt Stuttgart die große Chance, ihren Ruf als „Produktive Stadt" weiter auszubauen. Hier treffen optimale Bedingungen für Innovation und Entwicklung auf Wohnraumangebote, Freizeiteinrichtungen und eine biodiverse Landschaft. Der Entwurf stellt dabei die Begünstigung kühlender Windströmungen, die Vernetzung der Stadtteile Wangen und Hedelfingen sowie den Erhalt landschaftlicher Qualitäten in den Fokus und wird so der sensiblen stadträumlichen Lage und der Verantwortung für unsere Umwelt gerecht.
    Als Tor zum Stadtbezirk Wangen an der Hedelfinger Straße vermittelt die SCHAFFEREI strukturell, freiräumlich und programmatisch zwischen den Stadtteilen Wangen und Hedelfingen, der Kulturlandschaft der Wangener Höhe und dem Neckar. Mit ihrer urbanen Dichte wird sie zu einem neuen Anlaufpunkt für das lokale Umfeld und die Gesamtstadt. Die städtebauliche Figur akzentuiert den Straßenraum durch Hochpunkte geringer Höhe und öffnet sich in Ost-West-Richtung über großzügige, biodiverse „Klimafugen" zu den sensiblen Landschaftsräumen von Neckar und Wangener Höhe. Die klimatologisch begründete Ost-West-Gliederung teilt die Baumasse in sechs gut durchlüftete, flexible Baufeldstreifen, die sich zu einer lebendigen Mitte um die identitätsstiftenden Kodak-Bestandsgebäude orientieren. So werden Bestand und Neubauten zu einem vielfältigen Produktivquartier verbunden mit unterschiedlichen Typologien. Der öffentliche Freiraum besteht aus grünen „Klimafugen", kleinteiligen Wegen und Gassen, kleinen Plätzen, dem „Quartiersplatz" sowie dem vielseitig programmierten „Hangpark". Das Konzept fördert flexible, multifunktionale Räume und bleibt so anpassungsfähig für zukünftige Anforderungen.

      

    Idee
    2024-2026