TWP Drewes&Speth, Brandschutz KMP Ingenieure, Energieberatung Die Energie Ingenieure
Das Bürogebäude der Firma Zeissig stammt aus den 1960er Jahren. In den 1990er Jahren wurde eine Erweiterung sowie Aufstockung umgesetzt und 1991 eingeweiht. Die Eingangsfassade und die Glasanbauten im Westen und Norden des Bürogebäudes sind in die Jahre gekommen und weisen einen geringen energetischen Standard sowie eine nicht mehr zeitgemäße Gestaltung auf. In der Vergangenheit wurde das in Massivbauweise errichtete Bestandsgebäude mehrmals umgebaut, sodass das Gebäude sowohl in Innenwirkung als auch Außenwirkung keine gemeinsame Sprache mehr spricht. Der Bestand wirkt dadurch „verbastelt".
Ziel der Baumaßnahme ist es, den Außenauftritt der Firma Zeissig zu erneuern, eine Flächenerweiterung zu schaffen und den Bestand zugleich übersichtlicher zu strukturieren. Zudem ist eine energetische Modernisierung des Bestandsgebäudes geplant. Der eingeschossige Glasanbau im Norden und Westen des Bestandsgebäudes soll im Zuge der geplanten Baumaßnahme aufgrund energetischer und nutzungstechnischer Anforderungen zurückgebaut werden. An gleicher Stelle ist ein zweigeschossiger Erweiterungsbau in Holzbauweise geplant, um zusätzliche Bürofläche und eine effizientere Flächenausnutzung zu schaffen. Bestand und Erweiterungsbau sollen eine gemeinsame vorgehängte, hinterlüftete Fassade erhalten.Ein Schwerpunkt der Gestaltung liegt in der Adressbildung des Bürogebäudes in Richtung Westen. Um einen repräsentativen Eingangsbereich zu formulieren, erhält des Bürogebäude im Bereich des Erweiterungsbaus einen Unterschnitt. Vorgelagert befindet sich die bestehende Skulptur des „Eichenhammer" und wird so in das Eingangsensemble integriert.
TWP Drewes&Speth, Brandschutz KMP Ingenieure, Energieberatung Die Energie Ingenieure