arbos landscape, ARGUS Studio/
Das neue Stadtquartier Elisabeth-Aue verbindet einen hohen Anteil modularer Wohnungsbausteine mit einer differenzierten städtebaulichen Struktur. Grundlage ist ein flexibles Grundgerüst, das durch räumliche und landschaftliche Ausprägung vielfältige, klimaangepasste Räume mit hoher Wohnqualität schafft. Die zentrale „Elisabeth-Meile" mit TRAM-Anbindung strukturiert das Quartier in Nord-Süd-Richtung, während zwei grün-blaue Freiraumachsen in Ost-West-Richtung die umliegenden Landschaftsräume einbinden und zusätzliche Gliederung schaffen.
Insgesamt entstehen ca. 5.000 Wohneinheiten, überwiegend in 5–6-geschossiger Bauweise mit punktuellen Akzenten. Großzügige Baufelder mit unversiegelten, grünen Innenhöfen sowie ergänzende Gebäudetypen und Mischnutzungen sorgen für ein vielfältiges Wohnangebot. Das Zentrum mit Quartiersplatz, Nahversorgung, Gewerbe (ca. 30.000 m² BGF), Mobilitätsangeboten und sozialen Einrichtungen bildet das lebendige Herz.
Das Freiraumkonzept zielt auf einen klimaangepassten Stadtraum mit geringem Versiegelungsgrad (ca. 30 %) und multifunktionalen Grünräumen für Regenwassermanagement, Biodiversität und Erholung. Insgesamt entsteht ein nachhaltiges, resilientes Quartier mit Modellcharakter.
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