• SAVI Guggenheim Helsinki

    Der Entwurf basiert auf einem Sockel, der die städtebauliche Grundlage für den Baukörper schafft. Er schließt den Observatoriebergets Park, über eine Fußgängerbrücke an die Uferzone an und hebt dadurch den urbanen Vorplatz vom Straßenraum der Laivasillankatu ab. Richtung Eteläesplanadie wird der Sockel über eine großzügige Rampe auf das Straßenniveau herabgesetzt, wodurch ein weiterer städtischer Freiraum entsteht. Durch diese Maßnahme können auch die von der Eteläesplana kommenden Fußgänger den Sockel direkt erschließen. Hier entsteht ein neuer Treffpunkt für Touristen und Einwohner, an dem Kontakte geknüpft und Freunde getroffen werden. Der Übergang vom dem öffentlichen Raum erfolgt fließend in das offene multifunktionale Forum. Über ihm "schwebt" eine horizontal ausgerichtete Holzbox, die die Hauptausstellung beinhaltet und die Uferzone durch einen subtilen aber stadtbildprägenden Baukörper betont. Das Forum und der hölzernde Baukörper sind über den sogennanten "Project Space", einer als Doppelhelix ausgebauten Rampe verbunden. Hierdurch entstehen zwei Erschließungsmöglichkeiten, wovon eine in die Ausstellungsebene führt und die weitere, öffentlich zugängliche die Besucher über die Café-Bar zu einem Skulpturengarten auf der Dachzone leitet.

    Idee
    2014
    Makasiiniterminaali
    00140 Helsinki
    Finnland
  • Moskau Nationalzentrum für zeitgenössische Kunst

    Der Entwurf für das neue nationale Zentrum für zeitgenössische Kunst sieht ein Cluster fragmentierter Volumen vor. Die Ausstellungsräume sind so organisiert, dass maximale Flexibilität mit inspirierenden räumlichen Situationen kombiniert werden, welche auf der Logik von Trampelpfaden beruhen. Vergleichbar mit dem Prozess des Kunst schaffen, spiegeln diese Trampelpfade den kreativen Prozess wieder, stellen einen Querverweis und ein "Aus der Box"-Denken dar.
    Abgeleitet von der Logik der Trampelpfade und der Hervorhebung der Logik ihrer Abgelegenheit, ergibt sich der grundsätzliche Aufbau der Volumen und Räume, bestehend aus einer klaren und strengen Struktur mit maximalen Spannweiten, um eine flexible und funktionale Unterteilung zu ermöglichen.
    Die vorgeschlagenen Körper rahmen mehrere öffentliche Räume zwischen sich, während sie eine intime Beziehung mit dem Park aufrecht erhalten. Andere Funktionen des Parkes, wie beispielsweise Sportplätze, besondere Gärten oder Cafes, passen sich dem übergeordneten Raster an. Durch die Integration des gesamten lokalen Verkehrs, wie zum Beispiel die Besucher des Einkaufszentrums, wird der Museumsplatz zu einem gemischten Raum, in dem das Kunstzentrum die Grenzen zwischen Kunst, Arbeit, Aufenthalt und Handel verwischt.

    Idee
    2013
  • Steinway Museum

    In einer 14-monatigen Planungs- und Realisierungs-phase wurde das barocke Jagdschloss mit Fokus auf Einfachheit und Klarheit kostengünstig saniert und die neu konzipierte Dauerausstellung umgesetzt. Zentrales Augenmerk bei den Umbauarbeiten war die Wiederherstellung räumlicher Bezüge und Strukturen sowie die Gestaltung eines hochwertigen, modernen und zugleich zeitlosen Ausstellungsraumes, der die vielseitigen Ausstellung­sobjekte und speziell entwickelte Exponate - wie die Experimen­tierstation der ‚Längsten Klaviersaite der Welt' - aufzunehmen vermag. Das Ausstellungskonzept basiert auf einem modernen muse­umpädagogischen Ansatz, der für alle Altersgruppen Anreize und Informationen bietet. Verstärkt wurde hierbei Wert auf die Kinderebene, Experimentier- und Hörstationen gelegt. So entstand ein Museum zum Sehen, Hören und Anfassen.

    abgeschlossen
    2010
    Wilhelmsplatz 4
    38723 Seesen
    Deutschland