• Perspektivplan Freiburg

    Freiburg ist eine wachsende Stadt, in der immer mehr Menschen leben wollen. Wie kann die Stadt sich nachhaltig weiterentwickeln? Der Perspektivplan Freiburg zeigt Wege für die räumliche Entwicklung der Stadt Freiburg in den nächsten 10-15 Jahren auf. Dabei wird Bebauung und Freiraum immer zusammen gedacht und entwickelt. Basierend auf einer differenzierten (GIS)-Strukturanalyse werden bisher unentdeckte Potenziale sichtbargemacht, Entwicklungsstrategien aufgezeigt und mithilfe von Szenarien ein zukünftiges Raumbild mit Strukturplan entwickelt. Entstanden ist der Perspektivplan in einem kooperativen Prozess, an dem unterschiedliche Gruppen der Stadtgesellschaft, die Verwaltung, die Politik und die Öffentlichkeit gemeinsam intensiv gearbeitet haben.

    www.perspektivplan-freiburg.de

    in Bearbeitung
    seit 2014
    Berliner Allee 1
    79114 Freiburg im Breisgau
    Deutschland
  • House 1

    Das Wohn- und Geschäftshaus markiert den südwestlichen Auftakt des neuen Stadtquartiers „Mirror Twins" nördlich der
    Innenstadt Tiranas. Das Volumen des Baukörpers wird durch großzügige, gemeinschaftlich genutzte Freiräumen ausformuliert. Sie verbinden das innere Atrium mit dem Außenraum, so dass eine gute natürliche Belüftung und Belichtung gewährleistet ist. Im Sockelgeschoss befinden sich Läden, darauf ist ein Hof für die Bewohner angelegt. Jede Wohnung ist mit einem Balkon ausgestattet. Auf dem Dach können zudem Gartenparzellen als private Außenräume gemietet werden. Das weiße Fassadenrelief ist angelehnt an die typischen vor- und zurückspringenden Fassaden im Stadtbild von Tirana.

    abgeschlossen
    2009
    Rruga Jordan Misja 20
    8303 Tirana
    Albanien
  • Langfristige Siedlungsentwicklung München

    Die Aufgabe des Gutachtens Stadtrand | Landschaft ist es, die Möglichkeiten von Siedlungsentwicklungen am Stadtrand aufzuzeigen und konkret für den Münchner Nordosten eine Entwicklungsstrategie zu erarbeiten. Diese wird anhand von Entwürfen für ein Vertiefungsgebiet veranschaulicht, differenziert und getestet. Aus dieser Reflexion wird eine Strategie für die Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf andere Stadtrandgebiete entwickelt und Handlungsempfehlungen für Quantität und Qualitäten zukünftiger Wohnraumentwicklung im Münchner Nordosten abgeleitet. Das Vorgehen gliedert sich in folgende Bearbeitungsschritte: Die Besonderheiten des Gebiets werden in Potentialkarten aufgezeigt und in einer Synthesekarte für die Entwurfsarbeit aufbereitet (A). Übergeordnete Strategien formulieren Regeln für die Siedlungsentwicklung am Stadtrand (B). Das Raumstrukturbild zeigt einen Rahmen für die räumliche Entwicklung von Siedlungsbereichen und Freiräumen auf und definiert unterschiedliche Stadtrandtypen. Diese Stadtrandtypen verfügen über unterschiedliche Qualitäten und werden in Entwicklungsstrategien, Stories und Referenzprojekten (D) sowie beispielhaft an einem Testgebiet differenziert (E).

    abgeschlossen
    2011
    Marienplatz 8
    80331 München
    Deutschland
  • Urban Living. Baulücken über den Dächern von Berlin

    Immer mehr Menschen möchten in zentralen Lagen leben. Hier gibt es eine Vielzahl von Funktionsgebäuden (Parkhäuser, Gleichrichterwerke, Supermärkte etc.), die nur geringe Bebauungshöhen aufweisen. Die Freiräume darüber bleiben unbelegt und stehen oft in keiner Relation zum baurechtlichen Potential. Da herkömmliche Baulücken mittlerweile weitgehend bebaut sind und der Preisspiegel für das Wohnen in guten Lagen steigt, werden die „besonderen Baulücken" interessant. Die Bestandsbebauung Parkhaus Briesestraße weist eine Höhendifferenz zur baurechtlich zulässigen Bebauung von drei Vollgeschossen aus. Statisch ist hier eine 1- bis 2-geschossige Aufstockung problemlos realisierbar. Heterotope Räume haben Konjunktur, neuralgische Orte werden wiederentdeckt und mit zeitgemäßen Nutzungsprogrammen reformiert. Bei einer Umnutzung von Bestandsgebäuden entsteht immer ein Unikat, die Boni sind eine besondere Atmosphäre und Raumqualität. Für viele Nutzergruppen sind gerade die verhandelbaren Realitäten so eines Gebäudes interessant. Dadurch ist auch die Akzeptanz für einen guten Remix in der Nachbarschaft weit höher als für Abriss und Neuanfang.

    Idee
    2013-2014
    Briesestraße 19
    12053 Berlin
    Deutschland
  • TXL Neustart. Integrale Systeme

    Der Flughafen Berlin Tegel wird geschlossen. In Zukunft wird TXL als hochwertiger Forschungs-, Gewerbe- und Industriepark mit dem Profil ‚Urbane Technologien' entwickelt werden. Ein strategischer Masterplan stellt die Grundlage für einen robusten, da flexiblen Planungsprozess. Entwicklungsleitlinien und ein umfangreiches Regelwerk sorgen für strukturelle, programmatische und gestalterische Qualität an strategisch wichtigen Teilräumen im Gebiet. Gleichzeitig werden für andere Bereiche freiere Entwicklungsoptionen gesichert. Quartiersprofile stellen vorhandene Potentiale der Teilräume heraus und stärken die spezifische Adressbildung und Identität. Ein ganzheitliches Energie- und Wasserkonzept unterstützt die zukunftsfähige Entwicklung: Biomasse, Geothermie, Windkraft und Photovoltaik liefern lokal generierte Energie. Grau- und Regenwasser werden lokal gesammelt, aufbereitet und wiederverwertet. Eine urbane Luftseilbahn verbindet den Standort mit dem Hauptbahnhof sowie der S-Bahnringlinie. Dabei stellt die Seilbahn nicht nur ein effizientes, nachhaltiges Transportmittel dar, sondern fungiert auch als Zeichen für zukunftsfähige Mobilität im Sinne des Standortprofils.

    abgeschlossen
    2012
    Saatwinkler Damm 62
    13627 Berlin Tegel
    Deutschland
  • Beteiligungsprozess Quartier Scheelen- + Osterstraße

    Unter Beteiligung von Anwohnern, Eigentümern und Geschäftsleuten sollte das innerstädtische Quartier ‚Scheelen- und Osterstraße' in Hildesheim an Profil gewinnen. In einem partizipativen Prozess hat CITYFÖRSTER ein Entwicklungsleitbild erstellt und ein Gestaltungskonzept für den öffentlichen Raum entwickelt, das phasenweise umsetzbar ist. Das Projekt beruht maßgeblich auf der effektiven Zusammenarbeit der Stadt Hildesheim, der Marketinggesellschaft, dem Verein HBA sowie der Quartierinitiative: In regelmäßigen Lenkungsgruppentreffen wurden Planungsstände vorgestellt, diskutiert und Realisierungsmaßnahmen bestimmt. Essentiell für den langfristigen Erfolg des Projektes ist die Akzeptanz und finanzielle Unterstützung der Maßnahmen durch die Anlieger. Durch Beteiligungsveranstaltungen wurden Anliegerwünsche gezielt in die Planungen integriert. Darüber hinaus konnten über öffentlichkeitswirksame Aktionen und Pressearbeit eine hohe Akzeptanz ebenso wie ein finanzielles Engagement der Anlieger erreicht werden.

    abgeschlossen
    2011
    Osterstraße 40
    31134 Hildesheim
    Deutschland
  • Steinway Museum

    In einer 14-monatigen Planungs- und Realisierungs-phase wurde das barocke Jagdschloss mit Fokus auf Einfachheit und Klarheit kostengünstig saniert und die neu konzipierte Dauerausstellung umgesetzt. Zentrales Augenmerk bei den Umbauarbeiten war die Wiederherstellung räumlicher Bezüge und Strukturen sowie die Gestaltung eines hochwertigen, modernen und zugleich zeitlosen Ausstellungsraumes, der die vielseitigen Ausstellung­sobjekte und speziell entwickelte Exponate - wie die Experimen­tierstation der ‚Längsten Klaviersaite der Welt' - aufzunehmen vermag. Das Ausstellungskonzept basiert auf einem modernen muse­umpädagogischen Ansatz, der für alle Altersgruppen Anreize und Informationen bietet. Verstärkt wurde hierbei Wert auf die Kinderebene, Experimentier- und Hörstationen gelegt. So entstand ein Museum zum Sehen, Hören und Anfassen.

    abgeschlossen
    2010
    Wilhelmsplatz 4
    38723 Seesen
    Deutschland
  • Wolkenbügel Europacity Berlin

    „...Vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße..." Im Europaquartier kann man diesem Ideal näher kommen. Der Entwurf kombiniert eine Blockrandbebauung mit einem markant geformten Riegel - „dem Wolkenbügel" -, dessen Gestalt durch einen großen, außermittigen Unterschnitt geprägt ist. Dieser große Durchgang verbindet die stadtseitige Blockrandbebauung über den Quartiers-platz hinweg mit dem Wasser und gleichzeitig die Uferpromenade mit der Stadt. Es entsteht eine teilweise überdachte Quartiersbühne für öffentliche Nutzungen wie Wochenmarkt, Spiel oder Sport und damit ein lebendiger Ort entlang der Promenade. Der Stadtblock orientiert sich zu einem zentralen Gartenhof, der über eine Durchfahrt mit dem Quartiersplatz verbunden ist. Gegliedert wird die Blockrandbebauung in zehn ablesbare Häuser, deren Geschossigkeit von sieben auf fünf stufenartig abnimmt. Alle Dachflächen werden als Terrassen genutzt. Gemäß der unterschiedlichen Wohnungstypologien und -größen variieren die Hausbreiten. Die Häuser werden zusätzlich hinsichtlich Fassadenrhythmus und Materialität unterschieden.

    Idee
    2013
    Heidestraße 19
    10557 Berlin
    Deutschland
  • Neugestaltung Quartier Scheelen- + Osterstraße

    Die Scheelen- und Osterstraße gehören zu den ältesten Handelsstraßen Hildesheims und bilden das Rückgrat des Quartiers S'O - das größte der sechs Innenstadtquartiere. Eine hohe Anzahl inhabergeführter Fachgeschäfte und Familienunternehmen verleihen dem Quartier einen besonderen Charakter, der im Außenraum bisher nicht wahrnehmbar wird. In einem Beteiligungsprozess wurden ein Leitbild für das Quartier und ein Gestaltungskonzept für den Straßenraum entworfen. Kurz-, mittel- und langfristig umsetzbare Gestaltungsbausteine ermöglichen eine prozesshafte Entwicklung mit den Hauptzielen: ‚Aufräumen! Vernetzen! Identität stiften!' In der ersten Realisierungsphase wurde der Straßenraum durch den Abbruch von über 170 Betonpollern aufgeräumt. Die existierenden Pflanzkübel wurden durch eine Hochdruckheißwasserstrahlreinigung gesäubert und neu bepflanzt. Als Identität stiftende Elemente wurden Sitzauflagen und Fahrradbügel gesetzt, die durch das Quartierslogo gekennzeichnet sind.

    abgeschlossen
    2011
    Osterstraße 40
    31134 Hildesheim
    Deutschland
  • Petriviertel. Zur Stadt, im Land, am Fluss

    Das Gebiet 090 Nord im Rostocker Entwicklungsgebiet Petriviertel zeichnet sich durch seine herausragenden Standortqualitäten aus. Der Entwurf „Zur Stadt, im Land, am Fluss" übersetzt diese unterschiedlichen Qualitäten des Standortes in drei unterschiedliche Arten des Wohnens: Das kompakte Wohnen im „Ring", das effiziente Wohnungsgrundrisse mit gemeinschaftlichem Luxus kombiniert. Das durchgesteckte Wohnen in den „Reihen", in denen offene Wohnungsgrundrisse den Bezug in die Landschaft und zum grünen Innenhof gewährleisten. Und das Panorama-Wohnen in den „Endhäusern", in denen großzügige Penthouses den weiten Blick auf die Warnower Flusslandschaft zelebrieren. Die Durchwegung des Quartiers sowie die Ausbildung der privaten und gemeinschaftlichen Freiräume schaffen einen Zusammenhang der einzelnen Bereiche. Durch Material und Fassadenspiel entsteht trotz der Unterschiedlichkeit eine Verwandtschaft der Gebäude. Dies wird durch das „Innen-Außen-Prinzip" der Fassaden verstärkt. Nach außen zur Straßenseite sind die Fassaden gleich- und regelmäßig. Im Innern zum Hof ist die Gestaltung verspielter und weniger gleichförmig.

    Idee
    2012
    Gerberbruch 20
    18055 Rostock
    Deutschland