Wie werden Orte zu Arbeitswelten?
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Das Arbeiten verändert sich. Kommunikation, zeitliche und räumliche Flexibilität spielen eine neue Rolle. Wir schaffen den baulichen Rahmen für Nutzungsflexibilität und Veränderungen. Das klassische Bürogebäude wird zu einer nutzerspezifischen Arbeitswelt, der wir mit einer Vielfalt an Raumsituationen begegnen mit Platz, Licht und Atmosphären für konzentrierte oder kommunikative Arbeit. Auch die urbane Qualität des Arbeitsumfeldes und die Vernetzung des Wohn- und Lebensortes werden immer wichtiger. Wir entwickeln Bürostandorte und Gewerbearchitekturen als integrierte Stadtbausteine mit „urbanem Mix".

  • Lune Delta°...im Kreislauf konzipiert

    In Anlehnung an die Cradle to Cradle Philosophie bildet das Lune Delta eine Wirtschaftsstruktur, die auch nach Ablauf der Nutzungsdauer einen gestalterischen, ökologischen und sozialen Mehrwert bringt. Das nachhaltige Gewerbegebiet basiert auf folgenden Prinzipien: 1. integral: Die Struktur fügt sich in vorhandene übergeordnete Strukturen ein, entwickelt sich aus ihnen und nutzt sie. 2. bedarfsgerecht: Unterschiedlichste Bedarfe werden über das Initialcluster gedeckt. Das Grabensystem bildet Ökosysteme aus und Flächen für Commons werden zur Verfügung gestellt 3. divers: Freiraumsysteme und Branchenmix lösen den Widerspruch von gewerblicher Nutzung und Landschaftsraum auf und fördern kreative und soziale Vielfalt. 4.zirkulär: Gebäude, Freiraum und Infrastrukturen funktionieren in Stoffkreisläufen, unterstützen technische oder biosphäre Prinzipien und passen sich gestalterisch und funktional an. 5. erneuerbar: Die Nutzung erneuerbarer Energien erfolgt im Mix. Die Anlagen sind lokal, formal sowie infrastrukturell angeschlossen. 6. orchestriert: Die kooperative Entwicklungsgesellschaft Lune-Delta steuert Prozesse, stellt Synergien her und fördert die Kommunikation.

    in Bearbeitung
    2017
    Luneplate
    27572 Bremerhaven
    Deutschland
  • Fassadenerneuerung Hochhaus der Leibniz Universität Hannover

    Die Leibniz Universität Hannover (LUH) plant die Fassade des Hochhauses an der Appelstraße 9A zu sanieren. Mit einer Höhe von knapp 70m ist es eine Landmarke im Stadtraum Hannovers. Vergleichbar mit dem Hauptgebäude Welfenschloss und dem Conti-Hochhaus bildet es eine der Hauptadressen der LUH. Beide Gebäude zeichnen sich durch eine hohe Plastizität und eine warme, sandig-goldene Farbigkeit aus. Der Fassadenentwurf für das Hochhaus Appelstraße greift diese Charakteristika auf und formuliert davon ausgehend eine eigenständige, zukunftsgerichtete Gestalt. Durch eine Schichtung der Bauteile erfährt die neue Fassade des Hochhauses eine hohe Plastizität und Tiefe. Alle Bauteile erhalten eine warme, sandig-goldene Materialität – von den Aluminiumlisenen und -gesimsen über das matte Glas der Brüstungen bis hin zu den gepixelten PV-Modulen und dem Sonnenschutz. Eine umlaufende Holzbank im Innen- und Außenraum bietet Platz für informelles Lernen, Dialog, Warten, Ausruhen und belebt die gesamte Erdgeschosszone. Das über die Attika hinausgezogene „Mediengeschoss" strahlt Botschaften, wie bspw. den leibniz-typischen Binärcode, weithin sichtbar als Lichtinstallation aus.

    Idee
    2019
    Appelstraße 9A
    30159 Hannover
    Deutschland
  • CLG Training Institute

    Ziel des Masterplanes für das Chalimbana Local Government Training Institute ist es, den Lebensalltag der Studenten und der Mitarbeiter auf dem Campus aufzuwerten, den Campus auf lange Sicht zu strukturieren und dem Ort eine klare Identität zu verschaffen. Die Hauptorientierung der Gebäude unterliegt einer strikten Ost-West-Ausrichtung mit den Längsfassaden im Norden und Süden, um die Sonneneinstrahlung ins Gebäudeinnere zu minimieren. Eine neue Hauptachse für die fußläufige Verknüpfung formt das neue Herz des Campus. Sie spannt sich zwischen dem Wohngebiet im Norden und dem Bildungsbereich im Süden auf. Diese beiden Hauptpole des Campus werden von Wohnhäusern für die ansässigen Lehrer und mehreren Freizeitflächen eingerahmt.Die Ausbildung von atmosphärischen Wohnquartieren wird durch Sichtbeziehungen der jeweils innenliegenden Gärten der Wohngebäude erzeugt.

    im Bau
    2014
    Lusaka
    10101 Chalimbana
    Zambia
  • Hochhausensemble Kurfürstenstraße | An der Urania

    Das Tor zum Verdichtungsraum der City West ist heute von groß dimensionierten Verkehrsräumen gepägt. Das Werkstattverfahren hatte zum Ziel, ein Gesamtkonzept für vier in Beziehung stehende Grundstücke am Kreuzungsbereich Kurfürstenstraße / An der Urania zu entwickeln. Unser Entwurf sieht auf den Grundstücken je zwei bis frei Hochpunkte vor. Inspiriert und abgeleitet aus der vielfältigen Bebauung in der Umgebung werden die Baumassen auf mehrere Volumina aufgeteilt und in ihrer Höhe und Breite variiert. Die Konzeption setzt auf die Fortführung der vielfältigen und anspruchsvollen Stadtstruktur bei gleichzeitig hoher Grundstücksauslastung. Dabei vermittelt er vielfältig zwischen den großen und kleinen Maßstäben und den inneren und äußeren Räumen. Die Verteilung der Baumasse auf abwechslungsreiche Hochpunkte macht die Gebäude resilient und leistungsfähig. Dabei schafft die Verteilung der Nutzungen über unterschiedliche Zielgruppen und Tageszeiten einen lebendigen Ort und macht ihn für verschiedene Bewohner der Stadt relevant.

    Idee
    2018
  • Rinia Complex

    Rinia Complex befindet sich in einem ehemaligen Jugendpark im Centrum von Fier. Das Grundstück ist zu drei Seiten geöffnet und ist umgeben von verschiedenen Kontexten. Der Entwurf eines mischgenutzten Gebäudes zielt darauf ab mit seinen Kontexten zu verschmelzen, welche die Vielseitigkeit von Bedarfen des Gebietes wiederspiegeln. Das Gebäude ist ein Symbol für die Ambitionen eines neuen Gesichts für die Stadt Fier, die kontinurierlich dynamischer wird und wächst.
    Bar Rinia ist ein multifunktionales Gebäude mit einer Vielzahl von Funktionen, zum Beispiel ein 5 Sterne Hotel, Parkgarage, Wohnungen, Bank, Bar, Restaurant, Casino, Kino, Einkaufsmöglichkeiten, Fitnessstudio und einem Schwimmbad. Von der Straße ist das Gebäude gut erschlossen und über verschiedene Erschließungsstraßen in die Stadt eingebettet. Der Gebäudeentwurf ermöglicht verschiedene Nutzungen zu verschiedenen Tageszeiten mit sowohl öffentlich zugänglichen als auch privaten Funktionen und Bereichen. Die räumlichen Bedarfe des komplexen Nutzungsprogramms sind in einem einzigartig geformten Volumen untergebracht, dessen Innenraum fragmentiert ist um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden.

    im Bau
    2018
    Rr. Dervish Hekali, Fier, Albania
    Fier
    Albanien
  • Meyer Forum

    An der Hettlicher Masch soll das neue Herz des Firmengeländes Meyer&Meyer entstehen. Offen, einladend und präsent ist das Bürogebäude als "Forum" geplant. Der Entwurf gliedert sich selbstverständlich in die Höhenentwicklung der Umgebung ein, bildet eine markante und einladende Adresse zur Straße, ist aber durch seine Dreigeschossigkeit auch zur Autobahn präsent und sichtbar. Die Räume des Bürogebäudes sind um einen zweigeschossigen Galerieraum organisiert und bieten neben flexiblen Arbeits- und Lernräumen eine große Programmvielfalt mit Cafe, Showroom und Fitnessbereich. Besonders das Erdgeschoss zeichnet sich durch seine Grundrissflexibilität aus, indem sich das Atrium für Firmenfeste oder große Kongresse erweitern lässt. Darüber hinaus bilden großzügige Terassen und Loggien Begegnungs- und Pausenräume. Eine Photovoltaikanlage, die extensive Dachbegrünung sowie ein intelligentes Selbstversorgungskonzept, machen diesen Entwurf in Holz-Stahlbeton-Hybridbauweise zukunftsfähig. Damit ist dieser Entwurf auch ein Prototyp neuer Arbeitswelten, die sich durch Atmosphäre, vielfältige Begegnungsräumen und Nutzungsoffenheit auszeichnen.

    Idee
    2016
  • Cradle-to-Cradle Gewerbepark

    Das Konzept Cradle-to-Cradle (C2C, Michael Braungart et al.) basiert auf der Idee einer Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen nicht verbraucht, sondern kontinuierlich weiterverwendet werden. Wie sich dieses Konzept auf die Gewerbegebietsentwicklung übertragen lässt, erforscht die Machbarkeitsstudie im Rahmen des EU-Projektes C2C-BIZZ. Fokussiert werden die Formulierung von C2C-Planungsleitlinien für die Bereiche Gebäude, Freiraum und Infrastruktur sowie der Entwurf eines Strukturplanes für ein Testgebiet in Bielefeld. Vertiefend werden ein Energiesystem für das Gesamtgebiet entworfen und C2C-Prototypen für Gebäude und Freiraumsituationen. Es wird ein ganzheitlicher, interdisziplinärer Planungsansatz erarbeitet, der für die Planung neuer und die Transformation bestehender Gewerbegebiete eingesetzt werden kann. Die Studie ist Teil des INTERREG-IVB-Projektes „Cradle to Cradle Business Innovation & Improvement Zones. C2C-BIZZ". Gern stellen wir auf Anfrage die gesamte Machbarkeitsstudie zur Verfügung.

    abgeschlossen
    2014
    Am Niedermeyers Feld
    33719 Bielefeld
    Deutschland
  • TXL Neustart. Integrale Systeme

    Der Flughafen Berlin Tegel wird geschlossen. In Zukunft wird TXL als hochwertiger Forschungs-, Gewerbe- und Industriepark mit dem Profil ‚Urbane Technologien' entwickelt werden. Ein strategischer Masterplan stellt die Grundlage für einen robusten, da flexiblen Planungsprozess. Entwicklungsleitlinien und ein umfangreiches Regelwerk sorgen für strukturelle, programmatische und gestalterische Qualität an strategisch wichtigen Teilräumen im Gebiet. Gleichzeitig werden für andere Bereiche freiere Entwicklungsoptionen gesichert. Quartiersprofile stellen vorhandene Potentiale der Teilräume heraus und stärken die spezifische Adressbildung und Identität. Ein ganzheitliches Energie- und Wasserkonzept unterstützt die zukunftsfähige Entwicklung: Biomasse, Geothermie, Windkraft und Photovoltaik liefern lokal generierte Energie. Grau- und Regenwasser werden lokal gesammelt, aufbereitet und wiederverwertet. Eine urbane Luftseilbahn verbindet den Standort mit dem Hauptbahnhof sowie der S-Bahnringlinie. Dabei stellt die Seilbahn nicht nur ein effizientes, nachhaltiges Transportmittel dar, sondern fungiert auch als Zeichen für zukunftsfähige Mobilität im Sinne des Standortprofils.

    abgeschlossen
    2012
    Saatwinkler Damm 62
    13627 Berlin Tegel
    Deutschland
  • Bürogebäude. New Lands Commission

    Das neue Hauptgebäude der NLC ist ein klimagerechtes Gebäude, das 5.000m2 Bürofläche für das Ministerium für das "Ministry of Lands and Natural Resources" in einem flexiblem Gebäude mit repräsentativem Charakter vereint. Seine besondere Typologie, Ausrichtung und kompakte Form, der Einsatz von lokalen Materialien, als auch sein smartes Lüftungs- und Belichtungskonzept zeigen, wie der Nachhaltigkeitsansatz auf allen Ebenen des Entwurfes und in allen Bauteilen verfolgt wird. Mithilfe eines parametrischen Entwurfsansatzes wird eine Fassade aus diamantförmigen Panelen entwickelt, deren Geometrie eine optimale Verschattung ermöglicht, aber gleichzeitig aus Modulen besteht, die einfach und lokal gefertigt werden können. Ein ausgeklügeltes Erschließungssystem führt auf einem einzigen Flur die Bewegungen aller Büros zusammen und schafft, sich spiralförmig hinaufbewegend, im 
Inneren eine Vielfalt an Raumeindrücken und Blickbeziehungen zwischen den einzelnen Einheiten.

    in Bearbeitung
    2010-2015
    Ghana Survey School, Achimota Rd
    1757 Accra
    Ghana
  • West African Science Center - WASCAL

    Das Design für den Neubau des Kompetenzzentrums des westafrikanischen Wissenschaftszentrums für Klimawandel und angepasste Landnutzung ist anhand natürlich vorherrschender Bedingungen sowie landestypischen Formen der Raumorganisation- und konstruktion entwickelt. Das Gebäude reflektiert die Idee eines Forschungsszentrum, indem es ansässige Partner miteinander wie mit Besuchern und der Stadt Ouaga¬dougu verknüpft. Das Erdgeschoss verbindet durch vielfältige Blickbeziehungen die didaktischen, administrativen und akademischen Funktionen des Zentrums. Das Kernstück des Gebäudes ist der dreistöckige Forschungsbereich.
    Als Best-Practice-Gebäude für energieeffizientes und klimaangepasstes Bauen, orientiert sich die runde Gestaltung des Gebäudes an einheimischen Formen und vermeidet effektiv die wandernde Sonneinstrahlung. Das Klimakonzept konzentriert sich neben der Form und den Einsatz lokaler Materialen, auf ein smartes Lüftungssystem, das auf einer natürlichen Ventilation durch Nachtkühlung, Deckenventilatoren und Aufwindkraftwerken beruht.

    Idee
    2014
    Boulevard Mouammar Kadafi, Patte d'oie, 06 B.P 9507, Ouagadougou, Burkina Faso
    Ouagadougou
    Burkina Faso
  • Expo Park Hannover

    Auf dem ehemaligen Gelände der Weltaustellung entsteht der EXPO PARK HANNOVER: ein hochwertiger Gewerbe-und Technologiepark in direkter Nähe zum weltgrößten Messegelände mit erstklassiger Infrastruktur. Rund 85% der Fläche sind bereits wieder bebaut und werden von Unternehmen, Dienstleistern, Hochschuleinrichtungen und Event-Locations genutzt. Für die verbleibenden Grundstücke wurde eine Bebauungsstudie zur Gestaltung und Volumenentwicklung der Gebäude erstellt. Besonderes Augenmerk wird auf eine hohe Angebotsvielfalt gelegt: Die Parzellierung bietet Grundstücke von 2.000m2 bis 20.000m2 und mögliche Geschossflächen von 4.000m2 bis zu 30.000m2. Ebenso wurden unterschiedliche Gebäudetypen visualisiert, die verschiedenen Ansprüchen an Adressbildung, Erschließung oder interne Raumorganisation gerecht werden können. Beispielhaft für diese Typologien stehen der OfficeTower, der ShowSPACE, die OfficeCUBES oder das Start-upLAB.

    abgeschlossen
    2006
    Straße der Nationen 10
    30539 Hannover
    Deutschland
  • Green Wave. Glitnir Bank Hauptgebäude

    Der Entwurf ‚Green Wave' generiert eine charakteristische Skyline als kohärentes Bild für das neue Stadtquartier Kirkjusandur in Reykjavik, Island. Die dynamische Form der Welle als ästhetisches Konzept und die Integration von ‚Grünräumen' bestimmen die Erscheinung aller Gebäude. Das neungeschossige Hauptgebäude der Glitnir Bank ist zur Küste ausgerichtet und wird über das neue Stadtquartier erschlossen. Die Eingangs-plaza befindet sich auf einem kommerziellen Sockelgeschoss – windgeschützt und getrennt von der öffentlichen Passage darunter. Der Haupteingang mit dem Foyer öffnet sich in ein zentrales Atrium mit Blick auf die Küste im Hintergrund. Die oberen Geschosse sind als offene Arbeitsbereiche konzipiert, die sich um das Atrium gruppieren. Mehrere Wintergärten pro Geschoss dienen als informelle Kommunikationsräume und erhöhen die natürliche Belichtung, Belüftung und die atmosphärische Qualität. Ein dezentrales Belüftungssystem und ein geothermisches Heizsystem sorgen für einen nachhaltigen Betrieb der Klima-technik. Die Fassade setzt sich aus gekippten, teils pigmentierten Glasmodulen zusammen, die das Licht vielfach brechen.

    Idee
    2006/07
    Laugarnesvegur 52
    105 Reykjavik
    Island