• Cape Square Durrës

    Das Design für 'Cape Square' orientiert sich an der Küstenlinie Albanies, die als eine Abfolge von Buchten und natürlichen Kaps beschrieben werden kann. Dieser geographischen Vorgegebenheit folgend, kann 'Cape Square' schon von weitem gesehen werden und ist zum Wahrzeichen Durres geworden. Die Platzgestaltung, der Park und die künstlichen Landzunge fangen die Charakteristiken Durrës und gliedern das Ufer in drei Bereiche. Durch die Nutzung einheimischer Vegetation, wird der Park zu einem identitätsstiftenden öffentlichen Raum, der einfach zu pflegen ist. Der Platz verbindet die Promenade mit dem Cape und zeichnet sich unter Verwendung lokaler Materialien durch sein großflächiges Muster aus, das Besucher zum Verweilen einlädt. 'Cape Square' ermöglicht es sowohl den Sonnenaufgang als auch den Sonnenuntergang zu geniessen und lädt zum Klettern und Erforschen ein.

    abgeschlossen
    2015
  • Revitalisierung Guitanghe

    Der Fluss Guitanghe birgt in seinem Ist-Zustand komplexe Problematiken für die städtebauliche Entwicklung Changshas. Zukünftig soll er als zentrale und lebendige Lebensader in der Stadt herausgearbeitet werden und in seiner ökologischen, stadträumlichen sowie sozialen und kulturellen Bedeutung erheblich gesteigert werden.
    Ausgehend von der Hochwasserproblematik und unterschiedlichen Pegelständen des Guitanghe ergibt sich ein darauf dynamisch reagierender Städtebau, der das Wasser als Variable in der Dimensionierung und Programmierung von Räumen mitdenkt. Ein städtebauliches Experimentierfeld entsteht, wo innovative was-serwirtschaftliche und städtebauliche Konzepte ineinandergreifen und der wachsenden Stadt eine ambitionierte, positive und zukunftsgerichtete Perspektive geben.
    Dem Fluss soll somit als zentrales und lineares Zentrum der Stadt eine große Bedeutung zukommen und bietet die Chance, neben wasserwirtschaftlichen Maßnahmen gleichzeitig städtebauliche Verbesserungen vorzunehmen und Changsha über vom Fluss ausgehende grüne und blaue Adern sowohl innerstädtisch als auch in die Außenbereiche zu vernetzen. Somit wird gesichert, dass der Guitanghe als grüne Lunge das städtische Ökosystem stärkt und der Stadt Changsha durch Naherholungsorte sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur eine neue Identität verschafft.

    abgeschlossen
    2019
  • Hochhausensemble Kurfürstenstraße | An der Urania

    Das Tor zum Verdichtungsraum der City West ist heute von groß dimensionierten Verkehrsräumen gepägt. Das Werkstattverfahren hatte zum Ziel, ein Gesamtkonzept für vier in Beziehung stehende Grundstücke am Kreuzungsbereich Kurfürstenstraße / An der Urania zu entwickeln. Unser Entwurf sieht auf den Grundstücken je zwei bis frei Hochpunkte vor. Inspiriert und abgeleitet aus der vielfältigen Bebauung in der Umgebung werden die Baumassen auf mehrere Volumina aufgeteilt und in ihrer Höhe und Breite variiert. Die Konzeption setzt auf die Fortführung der vielfältigen und anspruchsvollen Stadtstruktur bei gleichzeitig hoher Grundstücksauslastung. Dabei vermittelt er vielfältig zwischen den großen und kleinen Maßstäben und den inneren und äußeren Räumen. Die Verteilung der Baumasse auf abwechslungsreiche Hochpunkte macht die Gebäude resilient und leistungsfähig. Dabei schafft die Verteilung der Nutzungen über unterschiedliche Zielgruppen und Tageszeiten einen lebendigen Ort und macht ihn für verschiedene Bewohner der Stadt relevant.

    Idee
    2018
  • Monheimer Band

    Die Stadt Monheim am Rhein suchte im Rahmen des Gutachterverfahrens nach Konzepten für die Transformation des Einkaufszentrums Monheimer Tor und seiner Umgebung, die die Monheimer Innenstadt mit dem südlich angrenzenden Berliner Viertel verbinen.

    Der Grundgedanke des Entwurfs ist eine neue urbane Achse, die die zwei ungleichen Hälften Monheims verbindet und neue urbane Räume, in Form von zwei Plätzen mit unterschiedlichen Charakteren, hinzufügt. Neue Baukörper bilden gemischte Stadtbausteine, bei denen flexibel nutzbare Sockelgeschosse mit Wohn- und Büroflächen kombiniert werden. Das Einkaufszentrum wird teilweise korrigiert und an der Südseite überbaut, sodass neue Ein- und Durchgänge geschaffen werden.

    Der Entwurf unterstreicht die städtischen Ambitionen Monheims. Dem drohenden weiteren Flächenverbrauch und damit wachsendem Mobilitätsbedarf wird ein Konzept entgegengesetzt, dass auf innerstädtische Verdichtung und Nutzungsmischung zielt.

    Idee
    2018
    Rathausplatz 20
    40789 Monheim
    Deutschland
  • Die albanische Riviera

    Unser Entwurf zielt darauf ab, die versteckten Potenziale und Qualitäten der albanischen Riviera aufzudecken und nimmt Vorhandenes als Basis fur eine Strategie der Wiederherstellung, Verbindung und Aktivierung der Region. Die Wiederherstellung dient der Revitalisierung der Landschaft insbesonderen neben touristisch und ökologisch sensiblen Bereichen. Neue und ausgebaute Wege, eine verbesserte Verbindung zum EuroVelo- und Fähren-Netzwerk und thematische Routen entlang der Küste sollen die Riviera mit dem Hinterland verbinden und die Landschaft erreichbar und erlebbar machen. Ausgebaute Raumbeziehungen können somit helfen, unterschiedliche touristische Gruppen und diverse Gebiete zu erreichen und die Region zu aktivieren. Mithilfe lokale Attraktionen und und der guten klimatischen Bedingungen, kann Tourismus zu einer ganzjährigen Einnahmequelle werden. Unsere Strategie strebt an, die Bewohner der Riviera miteinander und mit ihrer Heimat erneut in Kontakt zu bringen und der Region zu internationaler Aufmerksamkeit zu verhelfen.

    im Bau
  • Vocational College of Machinery and Irrigation - VCMI (Vietnam)

    Das Design für den VCMI Campus basiert auf Prinzipien der Nachhaltigkeit, um den besonderen klimatischen und räumlichen Herausforderungen zu begegnen. Unser Masterplan zielt auf eine klare funktionale Zonierung ab, die weiteres Wachstum zulässt. Der für Sport und Bewegung vorgesehene Raum ermöglicht unterschiedlichste Nutzungen, als eine pädagogische Ergänzung zu dem Ausbildungsprogramm. Zusätzlich trägt dieser Bereich zur wirtschaftlichen Nachhaltigkeit bei, indem er an Dritte vermietet werden kann. Großzügigere dem Lernen und dem Traning gewidmete Innen- und Aussenflächen sowie Gebäudezonierungen, erlauben VCMI sein Ausbildungsangebot zu vervierfachen. Der Campus ist um einen Kühlbecken organisiert, das im Mittelpunkt des Wasserkonzepts liegt: Das vom Becken aufgefangene Regenwasser kann als Grauwasser in den Gebäuden Wiederverwendung finden. Die geplante Expansion wird ein Kompetenzzentrum für Green TVET ergänzen, mit dem Ziel der Förderung vietnamnesisch-deutscher Finanzkooperationen. Durch Synergieeffekte kann so das wahre Potenzial des VCMI hervorgehoben werden, um einen Beitrag zu einem resilienten Klimawandel in Vietnam leisten.

    in Bearbeitung
    2015
  • Vaubanschleife

    Im Westen von Vauban entsteht ein bisher unzulänglich vorhandener Quartiersauftakt. Hier wird nicht nur städtebaulich ein Akzent gesetzt, sondern mit ca. 100 Wohneinheiten, einem Jugendtreff und in Kombination mit einem möglichen zukünftigen S-Bahnstopp ein lebendiger Ort geschaffen.
    Die Form des Gebäudes wird geprägt durch die Wendeschleife der Straßenbahn. Das Terrassenhaus fügt sich in die Wendeschleife ein, sodass der bestehende Schienenverlauf unverändert bleibt. Der dazugehörige Wohnturm greift die Grundform des Terrassenhauses auf, setzt durch seine Höhe einen städtebaulichen Akzent und vervollständigt das Ensemble. Die beiden Baukörper sind durch eine Gemeinschaftsebene verbunden, die den Gebäuden einen halbprivaten Gartenhof mit Pflanzen und Orten zum Verweilen bietet. Außerdem schirmt die verbindende Ebene den Lärm der Straßenbahn ab. Gleichzeitig erfolgt hierüber die Haupterschließung des Terassenhauses. Es müssen also nicht die Schienen überquert werden um in die Wohnung zu gelangen.

    Idee
    2017
  • Neue Energie. Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler

    Der Tagebau Garzweiler wandert innerhalb von Jahrzehnten in der Region Köln/Mönchengladbach/Düsseldorf. Autobahnen werden verlegt, Ortschaften abgebaggert, knapp 8.000 Menschen umgesiedelt. Eine ausgeräumte Landschaft ohne Geschichte(n) kennzeichnet die ehemaligen Abbaugebiete. ‚Neue Energie' ist Landschaft in Bewegung und setzt bewusst auf einen Entwicklungsprozess, der im Hier und Jetzt beginnt. Der fortschreitende Tagebau soll nicht länger monofunktional den Raum bestimmen, sondern durch räumlich und zeitlich vorgelagerte Projekte die Landschaft in jeder Phase attraktiv entwickeln. „Das Loch kapern" prägt die erste Entwicklungsphase: Dabei geht es nicht nur um die Erschließung des Abbaugebietes und seine Inszenierung als Faszinosum, sondern auch um einen Imagewechsel der Region. Im Weiteren wird eine grün-blaue Infrastruktur entwickelt, die als größter Park Europas das Tagebaugebiet umwebt. Eine Seilbahn „überfliegt" das Loch, macht es erlebbar und bindet abgehängte Ortschaften neu an. Nach Ende des Braunkohleabbaus werden große Flächen für Siedlungs-, Landschaft- und Gewerbeentwicklung frei: Ein Raum, der durch eine spannungsreiche Topografie mit neuartigen Bau-Freiraum-Strukturen geprägt sein wird.

    Idee
    2016
  • ISEK Holzwickede

    Die Gemeinde Holzwickede hat in den letzten Jahren einige nutzungs- und infrastrukturelle Veränderungen erlebt, besonders die wirtschaftlichen Potenziale der Gemeinde dienen als Motor für zukünftige Entwicklungen. Dabei werden durch aktuelle Themen wie demografischer Wandel, neue Mobilitätskonzepte und die Nachfrage nach Bildungs- und Kulturangeboten weitere Kräfte und Handlungsfelder erkennbar, die einen weitergehenden Wandlungsprozess in Gang setzen werden. Diese Veränderungen sind eine Chance und erfordern zugleich eine strategische Steuerung des Prozesses. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept dient hierzu als zentrales Instrument. Es wurden ein Leitbild und Entwicklungsziele für den Gesamtort definiert und konkrete Handlungsoptionen aufgezeigt. Schwerpunktbereiche wie die Gemeindemitte und das nördliche Gewerbegebiet ECO PORT wurden identifiziert und ihre Entwicklungsoptionen skizziert. Ein Projektkatalog zeigt konkrete Maßnahmen und ihre Umsetzung auf. Durch die Partizipation der Bürgerschaft und die Beteiligung der Politik wurde die Voraussetzung für ein konsensfähiges Entwicklungskonzept geschaffen.

    abgeschlossen
    2016
  • Updating Nordweststadt

    Die Nordweststadt nördlich von Frankfurt braucht - wie viele Wohnsiedlungen der 1960er Jahre - ein Update der realbaulichen Substanz. Eine Umgestaltung, die heutige und zukünftige Ansprüche an urbanes Wohnen erfüllen kann. Unter dem Titel „Aufräumen. Nachbarschaften bilden. Identität stärken." werden integrative, transferfähige Gestaltungsmaßnahmen entwickelt, die mit dem Bestand arbeiten und schrittweise umgesetzt werden können. Dazu gehört das gezielte Lichten des Strauch- und Baumbestandes, die Neuordnung der Parkflächen, das Einrichten von Fuß- und Radwegen, die Gestaltung neuer öffentlicher Plätze, die Markierung von Nachbarschaftsclustern durch attraktive Grünflächen, das Einrichten von Mietergärten und ein Lichtkonzept. Die Wohnhöfe werden durch sogenannte „Lichtlauben" aufgewertet: Diese Kleinstarchitekturen verbinden Wohnhof und Tiefgarage über eine großzügige Treppe, die auf Hofebene in ein Podest mit Sitzstufen übergeht. Die „Lichtlauben" enthalten zudem einen kleinen Aufenthaltsraum, einen Außengrill, Wasser- und Stromanschluss und eine Fahrradwerkstatt. In der Dämmerung belichten die Lauben den Hof, tagsüber sorgen sie für eine einfache Bespielung der Wohnhöfe und stärken lebendige Nachbarschaften. Die Arrondierungsfläche wird durch grüne Finger strukturiert, an denen offen bebaute Wohnhöfe liegen. Ensembles aus Riegel, Punkthaus und Reihenhäusern bieten eine Vielfalt an Wohnformen an, die das bestehende Angebot der Nordweststadt zeitgemäß ergänzen.

    abgeschlossen
    2010-2014
    Gerhart-Hauptmann-Ring
    60439 Frankfurt a.M.
    Deutschland