• Embassy residences

    Die „Embassy residences" sollen hochwertige, familienfreundliche und energiesparende Wohneinheiten im Stadtzentrum von Tirana, einer der am schnellsten wachsenden Städte Europas, anbieten.
    Das Projekt folgt den Ambitionen des Bürgermeisters, das Wachstum der Stadt zu begrenzen und der Suburbanisierung mit einer breiten Palette von Wohnraumtypologien entgegenzuwirken. Über einem kommerziellen Sockel und zwei Parkebenen erhebt sich eine Reihe gestapelter Villen, die durch eine halböffentliche Treppe verbunden sind. Diese dient als alternative Erschließung und zusätzlicher, gemeinsam genutzter Außenraum der Wohnungen. Durch die Treppe entstehen Verknüpfungen zwischen den Apartments und ein sicherer Ort, an dem Kinder spielen und sich treffen können. Die Grundrisse schützen die Privatsphäre der Apartments. Gleichzeitig ermöglichen sie es den Bewohnern, auf ihrer Veranda zu sitzen oder über die Treppe andere Apartments zu erreichen, wenn sie Lust auf ein Gespräch oder einen Drink am Freitagnachmittag haben.
    Studien haben zu einem kompakten Aufbau von bewässerten Substratschichten geführt, die eine üppige Vegetation auf Treppen, Balkonen und Dachterrassen unterstützen erlauben. Die Fassade besteht aus zwei Schichten, die entsprechend der Sonneneinstrahlung angeordnet sind. Eine Basisglasschicht wird durch eine sekundäre Beschattungsschicht aus eloxiertem Aluminium geschützt, soweit sie nicht durch umgebende Gebäude oder auskragende Volumina geschützt ist.

    im Bau
    2018
  • Perspektivplan Freiburg

    Freiburg ist eine wachsende Stadt, in der immer mehr Menschen leben wollen. Wie kann die Stadt sich nachhaltig weiterentwickeln? Der Perspektivplan Freiburg zeigt Wege für die räumliche Entwicklung der Stadt Freiburg in den nächsten 10-15 Jahren auf. Dabei wird Bebauung und Freiraum immer zusammen gedacht und entwickelt. Basierend auf einer differenzierten (GIS)-Strukturanalyse werden bisher unentdeckte Potenziale sichtbargemacht, Entwicklungsstrategien aufgezeigt und mithilfe von Szenarien ein zukünftiges Raumbild mit Strukturplan entwickelt. Entstanden ist der Perspektivplan in einem kooperativen Prozess, an dem unterschiedliche Gruppen der Stadtgesellschaft, die Verwaltung, die Politik und die Öffentlichkeit gemeinsam intensiv gearbeitet haben.

    www.perspektivplan-freiburg.de

    in Bearbeitung
    seit 2014
    Berliner Allee 1
    79114 Freiburg im Breisgau
    Deutschland
  • Cross-over

    Zwischen Medienhafen und Wirtschaftshafen entsteht ein Quartier, das die Verschränkung von Raum, Atmosphären und Programm zum Prinzip erklärt. Ein Ort zum Arbeiten, Forschen, Erfinden und Erholen mit starkem Bezug zum Wasser entsteht. 2 differenzierte Loops bilden das freiräumliche Grundgerüst. Zentral ist der Loop des Freizeithafens mit Stadtstrand, grünen Terrassen, Ruderclub, Yachthafen und dem Kesselplatz an der Spitze der Halbinsel. Zukunftsfähig ist auch der Industriehafen, welcher sich als zweiter Kreislauf in das System einfügt. Beide „Häfen" erhalten ihren neuen Kopf durch den Pier-One, der sie miteinander und mit der Umgebung verzahnt. Verbunden werden die Loops über 6 öffentliche Räume, sogenannte Klammern, die an städtebaulichen Schlüsselpositionen die 3 Plätze - Kesselplatz, Hafenplatz und Stadtstrand schaffen - Orte für Besucher und Anrainer gleichermaßen. Auch der Städtebau ist geprägt vom Ineinandergreifen der Typologien und befördert so Innovationen, kreatives Arbeiten und Lebendigkeit. Dieser „markante Hafenmix" mit Türmen, Hallen und Riegeln bildet die Identität stiftende und hoch flexible Struktur für ein lebendiges Quartier mit Ausstrahlungscharakter.

    abgeschlossen
    2019
  • Yueyang. Besseres Wasser - Bessere Stadt

    Yueyang ist eine wachsende Großstadt in der chinesischen Provinz Hunan. Ziel des in Zusammenarbeit mit Experten der Hydrologie, Wasserbewirtschaftung und Gewässerökologie, sowie Landschaftsplanern entwickelte Masterplan ist es, im Zuge der Verbesserung der Wasserqualität die stadträumliche Entwicklung neu zu justieren. Der Masterplan analysiert die räumlichen und programmatischen Potenziale des Südsees und der umgebenden Stadt- und Freiraumstrukturen und entwickelt sie als blau-grüne Infrastruktur, die die Anbindung und Vernetzung verbessert und das Freiraumangebot der bisher stark versiegelten Stadt erweitert. Ein Katalog aus Schwammstadtstrategien gibt stadttypenbezogene Vorschläge für die städtebauliche Integration der Schwammstadtprinzipien. Ein Strukturplan führt die Strategien zusammen und zeigt für unterschiedliche Stadtteilprofile und Ufersituationen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.

    abgeschlossen
    2016
    602 Dongting S Rd, Yueyanglou Qu, Yueyang Shi, Hunan Sheng, China
    414000 Yueyang, Hunan
    China
  • Cradle-to-Cradle Gewerbepark

    Das Konzept Cradle-to-Cradle (C2C, Michael Braungart et al.) basiert auf der Idee einer Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen nicht verbraucht, sondern kontinuierlich weiterverwendet werden. Wie sich dieses Konzept auf die Gewerbegebietsentwicklung übertragen lässt, erforscht die Machbarkeitsstudie im Rahmen des EU-Projektes C2C-BIZZ. Fokussiert werden die Formulierung von C2C-Planungsleitlinien für die Bereiche Gebäude, Freiraum und Infrastruktur sowie der Entwurf eines Strukturplanes für ein Testgebiet in Bielefeld. Vertiefend werden ein Energiesystem für das Gesamtgebiet entworfen und C2C-Prototypen für Gebäude und Freiraumsituationen. Es wird ein ganzheitlicher, interdisziplinärer Planungsansatz erarbeitet, der für die Planung neuer und die Transformation bestehender Gewerbegebiete eingesetzt werden kann. Die Studie ist Teil des INTERREG-IVB-Projektes „Cradle to Cradle Business Innovation & Improvement Zones. C2C-BIZZ". Gern stellen wir auf Anfrage die gesamte Machbarkeitsstudie zur Verfügung.

    abgeschlossen
    2014
    Am Niedermeyers Feld
    33719 Bielefeld
    Deutschland
  • Neue Energie. Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler

    Der Tagebau Garzweiler wandert innerhalb von Jahrzehnten in der Region Köln/Mönchengladbach/Düsseldorf. Autobahnen werden verlegt, Ortschaften abgebaggert, knapp 8.000 Menschen umgesiedelt. Eine ausgeräumte Landschaft ohne Geschichte(n) kennzeichnet die ehemaligen Abbaugebiete. ‚Neue Energie' ist Landschaft in Bewegung und setzt bewusst auf einen Entwicklungsprozess, der im Hier und Jetzt beginnt. Der fortschreitende Tagebau soll nicht länger monofunktional den Raum bestimmen, sondern durch räumlich und zeitlich vorgelagerte Projekte die Landschaft in jeder Phase attraktiv entwickeln. „Das Loch kapern" prägt die erste Entwicklungsphase: Dabei geht es nicht nur um die Erschließung des Abbaugebietes und seine Inszenierung als Faszinosum, sondern auch um einen Imagewechsel der Region. Im Weiteren wird eine grün-blaue Infrastruktur entwickelt, die als größter Park Europas das Tagebaugebiet umwebt. Eine Seilbahn „überfliegt" das Loch, macht es erlebbar und bindet abgehängte Ortschaften neu an. Nach Ende des Braunkohleabbaus werden große Flächen für Siedlungs-, Landschaft- und Gewerbeentwicklung frei: Ein Raum, der durch eine spannungsreiche Topografie mit neuartigen Bau-Freiraum-Strukturen geprägt sein wird.

    Idee
    2016
  • Greater Helsinki Vision. Eight profiles, one unity

    Der Entwurf formuliert eine Vision und ein robustes Entwick­lungskonzept für den Großraum Helsinki, Finnland. Die Region wird global als Interface zwischen der EU und Russland positio­niert. Hochgeschwindigkeitszüge verbinden Helsinki mit den Baltischen Zentren, Stockholm, Tallinn und St. Petersburg, um transnationale Verbindungen zu stärken. Der Großraum Helsinki wird in acht Kernbereiche mit jeweils charakteristischen programmatischen und räumlichen Profilen unterteilt. Diese beziehen wesentliche globale Entwicklungen (wie demografischer Wandel, Energieknappheit etc.) sowie beste­hende lokale Potentiale ein und fungieren als Leitmotive einer nachhaltigen Entwicklung: Globale Kompetenz und lokale Iden­tität werden gleichermaßen gesichert und gestärkt. Die spezifis­che urbane Form und Struktur jedes Kerngebietes unterstützen den programmatischen Fokus und generieren verschiedene Beziehungen zwischen urbanen und Landschaftsgebieten. Jedes Teilgebiet dieser Metropolregion bietet etwas Einzigartiges – so entsteht eine vielfältige Einheit nicht nur durch ein differenzi­ertes Transportsystem, sondern vor allem durch gegenseitiges Ergänzen.

    Idee
    2007
    Pohjoisesplanadi 11–13
    00170 Helsinki
    Finnland
  • Zhuhai Floating City

    Die Stadt Zhuhai wächst. Dieses Wachstum gilt es vor dem Hintergrund des Klimawandels mit Landschaft und Gewässern in Einklang zu bringen. Ziel ist es, den Eingriff in die Natur aus ökologischen und ökonomischen Gründen möglichst gering zu halten und dabei die Chance zu nutzen, eine hohe Lebensqualität in der Stadt zu schaffen. Das Schwammstadt-Prinzip bietet sich hierfür als geeignete Strategie an: Vielfältige Gewässersysteme zur Regulierung von Tiden, über die Ufer tretenden Flüssen und Starkregenereignissen werden nicht nur in die Stadtstruktur integriert, sondern bieten gleichzeitig vielfältige Freizeit-und Erholungsangebote. Die Schwammstadt-Prinzipien in Kombination mit lokalen Landschafts- und Gewässerprägungen, bestehenden Bebauungen und vorhandenen Planungen lassen eine unverwechselbare Stadtlandschaft entstehen. Um dies zu erreichen, entwickelt das Projekt eine Stadttypologie und unterschiedliche Uferstrategien als vielfältig einsetzbare und übertragbare Werkzeuge für die zukünftige stadträumliche Planungen.

    abgeschlossen
    2016
    32 Weiji Rd, Xiangzhou Qu, Zhuhai Shi, Guangdong Sheng
    519020 Zhuhai, Guangdong
    China
  • Langfristige Siedlungsentwicklung München

    Die Aufgabe des Gutachtens Stadtrand | Landschaft ist es, die Möglichkeiten von Siedlungsentwicklungen am Stadtrand aufzuzeigen und konkret für den Münchner Nordosten eine Entwicklungsstrategie zu erarbeiten. Diese wird anhand von Entwürfen für ein Vertiefungsgebiet veranschaulicht, differenziert und getestet. Aus dieser Reflexion wird eine Strategie für die Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf andere Stadtrandgebiete entwickelt und Handlungsempfehlungen für Quantität und Qualitäten zukünftiger Wohnraumentwicklung im Münchner Nordosten abgeleitet. Das Vorgehen gliedert sich in folgende Bearbeitungsschritte: Die Besonderheiten des Gebiets werden in Potentialkarten aufgezeigt und in einer Synthesekarte für die Entwurfsarbeit aufbereitet (A). Übergeordnete Strategien formulieren Regeln für die Siedlungsentwicklung am Stadtrand (B). Das Raumstrukturbild zeigt einen Rahmen für die räumliche Entwicklung von Siedlungsbereichen und Freiräumen auf und definiert unterschiedliche Stadtrandtypen. Diese Stadtrandtypen verfügen über unterschiedliche Qualitäten und werden in Entwicklungsstrategien, Stories und Referenzprojekten (D) sowie beispielhaft an einem Testgebiet differenziert (E).

    abgeschlossen
    2011
    Marienplatz 8
    80331 München
    Deutschland
  • Traveller and the Olive Grove

    Albanien verdient mit seiner unberührten Natur, seiner reichen Geschichte und dem hervorragenden Essen ein sehr viel breiteres Publikum als nur die Individualtouristen, die Orte abseits der großen Touristenströme suchen. Der Sektor des internationalen Tourismus befindet sich unter ständiger Entwicklung: Immer mehr Reisende sind auf der Suche nach authentischen Erlebnissen, die sie selbst als Person bereichern und ebenfalls dem Reiseland zugute kommen. Nachhaltiger Tourismus bietet diese Erlebnisse mit direkter Verbindung zu den Einheimischen und ihrer Kultur. In Anbetracht dessen unterstützte die Niederländische Regierung eine Kooperation mit MVO Nederland, Cityförster und anderen Partnern, um ein impulsgebendes Konzept für nachhaltigen Tourismus in Kombination mit der Landwirtschaft in Albanien zu erarbeiten. Ziel ist es, ein bestimmtes Reiseziel in Albanien durch einen Multi-Stakeholder-Ansatz zu stärken und auf diese Weise einen besseren Ort zum Leben und ebenso für den Tourismus zu schaffen. Nach einer umfangreichen Analyse wurde Qeparo, ein altes Dorf an der Küste Albaniens, als Pilotprojekt ausgewählt. Anschließend wurde im März 2016 ein einwöchiger Workshop in Qeparo organisiert. Diese Woche setzte sich aus Exkursionen, Interviews mit Unternehmern vor Ort und Workshops mit Akteuren aus Landwirtschaft, Hotel- und Gastgewerbe, Tourismusdienstleistungen, Stadtplanung und Produktdesign zusammen. Hieraus wurden mögliche Projekte, Business Cases und Zukunftsszenarien für Qeparo entwickelt. Anschließend traf sich das Team von „The Traveller and The Olive Grove" mit Unternehmern, Regierungsvertretern, internationalen Geldgebern und NGOs, um Handlungsempfehlungen und mögliche Folgeschritte zu diskutieren. So gilt das Projekt als Startpunkt für die Entwicklung eines nachhaltigen (Agro-)Tourismus in Albanien.

    in Bearbeitung
    2016