• circUlar Halle - grüner Ring

    Die existierende U-Halle ist das Herzstück der BUGA. Darüber schwebt als weithin sichtbares Wahrzeichen ein grüner Ring. Eine lebendige Skulptur, die für nachhaltige Kreislaufwirtschaft, Experimentierfreudigkeit und Aufbruchstimmung steht.

    Diese zirkulär gedachte und in die Vertikale gebrachte Baumhalle ist nicht nur Teil der Ausstellung, sondern auch Pause im Rundgang und Ort für beste Aussichten über das gesamte Gelände. Das aus recycelten Baumaterialien errichtete Baumhaus bietet Lebensraum für Flora und Fauna, Ausstellungsmöglichkeiten für Feldforschungen und ermöglicht Blicke auf das solare Kraftwerk auf der U-Halle. Somit ist der Ring der zentrale Ort der U-Halle. Hier starten die Rundgänge und Führungen, hier trifft man sich und finden kleinere und größere Veranstaltungen statt.

    Idee
    2020
    Spinelli-Barracks 1536
    68259 Mannheim
    Deutschland
  • Campus als Quartier

    Der neue Quartierscampus bildet eine wertvolle innerstädtische Schnittstelle zwischen der West- und Südstadt aus, die durch eine gezielte Revitalisierung und Nachverdichtung die Bildungslandschaft Heidelbergs nachhaltig ergänzt und bereichert. Ziel ist die Verknüpfung der Freizeit- und Bildungseinrichtungen und eine sinnvolle programmatische Erweiterung durch Wohnen, Arbeiten und Versorgung für ein diversifiziertes und lebendiges Quartier. Das grüne Freiraumband mit seinen wertvollen Biotopstrukturen und eine auf die Nahmobilität ausgerichtete Nord-Süd-Verbindung verknüpfen das Quartier mit der Umgebung. Übergeordnete Entwicklungsprinzipien fokussieren die nachhaltige Sicherung der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen und sorgen für die Entstehung integrierter und lebendiger Lern- und Lebensräume.

    „Bildung geschieht überall – in der Familie, mit Gleichaltrigen, in der Freizeit und in der Schule. Eltern, Schule, Tagesstrukturen, Vereine – sie tragen alle zu einer ganzheitlichen Bildung bei." (Bildungslandschaft Schweiz)

    Idee
    2019
    Heidelberg
    Deutschland
  • Fassadenerneuerung Hochhaus der Leibniz Universität Hannover

    Die Leibniz Universität Hannover (LUH) plant die Fassade des Hochhauses an der Appelstraße 9A zu sanieren. Mit einer Höhe von knapp 70m ist es eine Landmarke im Stadtraum Hannovers. Vergleichbar mit dem Hauptgebäude Welfenschloss und dem Conti-Hochhaus bildet es eine der Hauptadressen der LUH. Beide Gebäude zeichnen sich durch eine hohe Plastizität und eine warme, sandig-goldene Farbigkeit aus. Der Fassadenentwurf für das Hochhaus Appelstraße greift diese Charakteristika auf und formuliert davon ausgehend eine eigenständige, zukunftsgerichtete Gestalt. Durch eine Schichtung der Bauteile erfährt die neue Fassade des Hochhauses eine hohe Plastizität und Tiefe. Alle Bauteile erhalten eine warme, sandig-goldene Materialität – von den Aluminiumlisenen und -gesimsen über das matte Glas der Brüstungen bis hin zu den gepixelten PV-Modulen und dem Sonnenschutz. Eine umlaufende Holzbank im Innen- und Außenraum bietet Platz für informelles Lernen, Dialog, Warten, Ausruhen und belebt die gesamte Erdgeschosszone. Das über die Attika hinausgezogene „Mediengeschoss" strahlt Botschaften, wie bspw. den leibniz-typischen Binärcode, weithin sichtbar als Lichtinstallation aus.

    Idee
    2019
    Appelstraße 9A
    30159 Hannover
    Deutschland
  • CLG Training Institute

    Ziel des Masterplanes für das Chalimbana Local Government Training Institute ist es, den Lebensalltag der Studenten und der Mitarbeiter auf dem Campus aufzuwerten, den Campus auf lange Sicht zu strukturieren und dem Ort eine klare Identität zu verschaffen. Die Hauptorientierung der Gebäude unterliegt einer strikten Ost-West-Ausrichtung mit den Längsfassaden im Norden und Süden, um die Sonneneinstrahlung ins Gebäudeinnere zu minimieren. Eine neue Hauptachse für die fußläufige Verknüpfung formt das neue Herz des Campus. Sie spannt sich zwischen dem Wohngebiet im Norden und dem Bildungsbereich im Süden auf. Diese beiden Hauptpole des Campus werden von Wohnhäusern für die ansässigen Lehrer und mehreren Freizeitflächen eingerahmt.Die Ausbildung von atmosphärischen Wohnquartieren wird durch Sichtbeziehungen der jeweils innenliegenden Gärten der Wohngebäude erzeugt.

    im Bau
    2014
    Lusaka
    10101 Chalimbana
    Zambia
  • Nivica – Modellprojekt für ländliche Entwicklung in Süd-Albanien

    Im Mai 2018 machten sich Studenten und Fachleute aus Albanien und den Niederlanden auf den Weg nach Nivica, um das Dorf und die Region zu erkunden und erste Ideen für die Zukunft Nivica's zu entwickeln. Das Team bestand aus Architekten, Stadtplanern, Archäologen, Landschaftsarchitekten und Architekturhistorikern. Die Ergebnisse dieses Workshops bildeten die Grundlage für die Weiterentwicklung eines Masterplans.

    Ziel dieses Masterplans ist es, ein Modell für eine nachhaltige und prosperierende ländliche Wirtschaft mit touristischem Potenzial innerhalb Albaniens, aber auch international zu entwickeln. Nivica bietet als „Living Lab" die Möglichkeit, mit alternativen Tourismus-Konzepten, kleinen Investitionen, erneuerbarer Energieerzeugung und lokalen Lebensmittel- und Abfallkreisläufen zu experimentieren. Der Masterplan verbindet den Erhalt von Gebäuden und Strukturen – aufbauend auf der reichen Geschichte der Region - mit einer nachhaltigen und vielfältigen Ausweitung des touristischen Potenzials.
    Nivica soll der Prototyp für Albaniens „100 Dörfer" Plan sein, der eine grundlegende Überarbeitung der ländlichen Entwicklung des Landes zum Ziel hat.

    Idee
    2017
    6VPV+GP Distretto di Tepelenë, Albania
    Nivica
    Albanien
  • Neue Schule Wolfsburg

    Die Bestandsbauten der ehemaligen Hermann-Löns-Schule Wolfsburg sollen um einen Neubau für die Sekundarstufe I erweitert werden. Der Neubau soll über den heute schon bestehenden Verbindungsgang angeschlossen werden. Kern des Konzeptes ist nicht nur der respektvolle Umgang mit dem Bestand, sondern auch die logische und konsequente Weiterführung. Die kammartige Struktur der ehemaligen Hermann-Löns-Schule setzt sich im Erdgeschoss des Neubaus nach Norden fort. In dem sich dazwischen aufspannenden großzügigen Raum befindet sich die „gemeinsame Mitte" oder das „Herz" der Schule: ein dreigeschossiger offener Raum. Dieser Hauptversammlungsort verbindet alle  Geschosse vertikal miteinander und setzt sie räumlich zueinander in Beziehung. Gleichzeitig öffnet sich hier das Gebäude in horizontaler Richtung: Großzügige Glasflächen mit Ein- bzw. Ausgängen öffnen das Erdgeschoss sowohl im Norden zur Stadt als auch im Süden zum Schulhof bzw. der Parklandschaft des Klieversbergs. So werden fließende Übergänge zwischen Innen und Außen geschaffen.

    abgeschlossen
    2016
    Heinrich-Heine-Straße 36
    38440 Wolfsburg
    Deutschland
  • Treetop Trail in Lagodechi

    Der Lagodechi Nationalpark im äußersten nordosten Georgiens an den Südhängen des Kaukasus mit Höhen von 590 bis 3500 m ist eines der am besten erhaltenen Gebiete der Welt für vielfältige Naturlandschaften. Das Projekt zur Entwicklung eines Baumwipfelpfades als neues touristische Attraktion soll mehr Besucher anziehen und den Nationalpark zu einem attraktiven Ziel für den Ökotourismus machen.

    Das Konzept betont den Wald als Protagonisten und schlägt ein minimalistisches Design vor, welches aus einem kreisförmigen Pfad besteht, der allmählich die Baumkronen hinaufführt. Zusätzliche Programme werden hinzugefügt um das Erlebnis im Wald zu verbessern. Dazu gehören ein Wachturm, eine Kuppel, ein großes Netz, eine Höhle und mehrere Plattformen.

    in Bearbeitung
    2018
    15 კოსტავა ქ., Lagodekhi, Georgië
    Lagodechi
    Georgien
  • Campus Nümbrecht

    In mehreren Bauabschnitten soll das Schulzentrum Nümbrecht neu strukturiert werden und somit von einer klassischen Flurschule mit innenliegenden, anonymen und ungenutzten Fluren zu einem neuen räumlich-pädagogische Konzept, der Cluster Schule, umgebaut werden.
    Die Flure werden aktiviert und zu Kommunikationszonen umgestaltet und durch Gruppen- / EVA-Räume und Teamstationen, sowie durch Nischen und Selbstlernbereiche ergänzt und zu den Kommunikationszone hin geöffnet.

    Um nach der Zusammenlegung der Haupt- und Realschule zur Sekundarschule trotzdem eine klare Verortung von Gymnasium und Sekundarschule zu erhalten wird die ehemalige Hauptschule abgebrochen und das Schulzentrum durch den Neubau der Sekundarschule ergänzt. Der geplante Neubau beinhaltet 18 Klassen, 3 Teamräumen und 12 Sonderlernräumen, welche in Jahrgangscluster zusammen gefasst sind.
    Zentrale Schnittstelle zwischen Bestand und Neubau ist die „gemeinsame Mitte", die die Anbindung der Neubauflächen an das Schulzentrum sicherstellt.

    im Bau
    2019
    Mateh-Yehuda Str. 5
    51588 Nümbrecht
    Deutschland
  • Gymnasium Lutherschule

    Der Entwurf sieht eine Erweiterung der Lutherschule durch einen kraftvollen und eigenständigen Baukörper vor, der sich in die bestehende Blockrandsstruktur einfügt und selbstbewusst zum Engelbosteler Damm positioniert. Der fünfgeschossige Neubau bildet dabei eine deutlich wahrnehmbare Adresse, die eine moderne und zeitgenössische Architektursprache spricht und dabei Offenheit und Transparenz ausstrahlt.Gleichzeitig schafft die eingeschobene Erdgeschossfassade mit ihren markanten Mauerwerksbögen einen großzügigen und überdachten Eingangsbereich. Der zentrale Organisationsgedanke ist die Clusterung und sinnfällige Stapelung der verschiedenen Nutzungsbereiche:
    Im Erdgeschoss befinden sich die Gemeinschaftsbereiche, im 1.Obergeschoss die kreativen Bereiche, im 2.Obergeschoss Naturwissenschaften und in den beiden obersten Geschosse die Jahrgangscluster. Wie auch in den darunter liegenden Geschossen gruppieren sich die Unterrichtsräume um eine zentrale Kommunikationszone, die mit Nischen und offenen Bereichen zusätzliche Lernorte schafft.

    Idee
    2018
    30167 Hannover
    Deutschland
  • Meyer Forum

    An der Hettlicher Masch soll das neue Herz des Firmengeländes Meyer&Meyer entstehen. Offen, einladend und präsent ist das Bürogebäude als "Forum" geplant. Der Entwurf gliedert sich selbstverständlich in die Höhenentwicklung der Umgebung ein, bildet eine markante und einladende Adresse zur Straße, ist aber durch seine Dreigeschossigkeit auch zur Autobahn präsent und sichtbar. Die Räume des Bürogebäudes sind um einen zweigeschossigen Galerieraum organisiert und bieten neben flexiblen Arbeits- und Lernräumen eine große Programmvielfalt mit Cafe, Showroom und Fitnessbereich. Besonders das Erdgeschoss zeichnet sich durch seine Grundrissflexibilität aus, indem sich das Atrium für Firmenfeste oder große Kongresse erweitern lässt. Darüber hinaus bilden großzügige Terassen und Loggien Begegnungs- und Pausenräume. Eine Photovoltaikanlage, die extensive Dachbegrünung sowie ein intelligentes Selbstversorgungskonzept, machen diesen Entwurf in Holz-Stahlbeton-Hybridbauweise zukunftsfähig. Damit ist dieser Entwurf auch ein Prototyp neuer Arbeitswelten, die sich durch Atmosphäre, vielfältige Begegnungsräumen und Nutzungsoffenheit auszeichnen.

    Idee
    2016
    49084 Osnabrück
    Deutschland