• Ecovillage - im Kreislauf entworfen

    Mit der Entwicklung des ecovillage in Hannover besteht die große Chance einen wichtigen Beitrag zu zukunftsorientierter Stadtentwicklung zu leisten. Basierend auf den genossenschaftlichen Grundwerten Gleichwertigkeit, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und Vielfalt entstehen bis 2026 ca. 500 Wohnungen. Suffizienz, Holzbau, lokale Energie- und Nahrungsmittelproduktion, Autoarmut Gemeinschaftseinrichtungen charakterisieren Städtebau und Architektur. Im Mittelpunkt des ecovillage steht das lebendige Zentrum mit Dorfplatz. Die Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit und Genossenschaft bildet dabei der CYC-Hub, welcher Energiezentrale, Werkstätten, Bauteilbörse, Seminarräumen und dem Gästehaus Raum gibt.Das Zentrum wird von der Allmende umrahmt. Sie ist das grüne Herz des ecovillage. Hier wird Wasser versickert, Lebensmittel produziert und Gemeinschaft gelebt. Die Nachbarschaften bestehen aus unterschiedlich großen Clustern. In diesen befinden sich vielfältige Bautypologien, die vielfältigen Wohnungsformen Raum geben. Die demokratische Mischung fördert soziale Durchmischung und schafft starke Nachbarschaften.

    in Bearbeitung
    2020
    30539 Hannover
    Deutschland
  • Tannenberg Quartier

    Das Tannenberg-Quartier zeichnet sich durch einen markanten baulichen Rahmen aus, der eine klare Mitte formt und das Quartier vor Verkehrslärm schützt. Ein eigenständiges Ensemble. In den Bestand integrierend wirken die Eingänge und Blickbezüge in das Quartier. Das Wegenetz schafft mehrere Anknüpfungspunkte zur Kleingarten-Anlage und in die westlich gelegenen Nachbarschaften: Der Gumbinnenweg wird mit seiner markanten Baumreihe zum Hauptverbinder für Fuß- und Radverkehr. Private Gärten und umlaufende Gartenwege bilden anschlussfreudige Übergänge zu den privaten Gärten der benachbarten Wohngebäude und den Kleingärten (Klönschnack am Zaun). Die großzügigen Freiräume mit dichtem Baumbestand („Hain") und die diversen Gartenareale prägen den Charakter des Quartiers wesentlich: Hier wohnt man „gärtnerisch grün".

     

    Idee
    2020
    Bremen
  • Blankenburger Süden - Stadt der Kreisläufe

    Der Entwurf basiert auf dem Konzept einer „Circular City", eines zirkulär organisierten Quartiers, und ist durch das räumliche Prinzip „Landschaf(f)tStadt" geleitet: Die Landschaft schafft die Stadt. Einen strukturellen und gestalterischen Schwerpunkt bildet die blau-grüne Infrastruktur: ein 60 ha großer Landschaftspark mit Garten-, Wald- und Wasserland bietet nicht nur diverse Orte für Freizeit, Sport und Erholung, sondern übernimmt zahlreiche Ökosystemleistungen wie die Klimatisierung der Stadträume, das Regenwassermanagement, die Nahrungsmittelproduktion und die Stärkung der Biodiversität. Das Quartier ist in vier Teilbereiche gegliedert mit je spezifischer Gebäude- und Freiraumstruktur. Alle Gebäude öffnen sich zum Grünraum und bieten eine Vielfalt an bezahlbaren Wohnformen. Konstruktiv trägt das Bauen mit Holz und Recyclingmaterialien sowie die Ausbildung blau-grüner Dächer zu einer guten Klimabilanz des Quartiers bei. Ein neuer Gebäudetypus, der sogenannte CYC-Hub, fungiert als Kreislaufschnittstelle. Hier ist die technische Infrastruktur der zirkulär organisierten Nachbarschaften untergebracht - wie die Energiestation und die Quartiersgarage mit Mobilstation- sowie sozio-kulturelle und Bildungseinrichtungen wie Kindergarten, Jugendclub, Nachbarschaftstreff und Quartiersmanagement.

    in Bearbeitung
    2019
    Berlin
    Deutschland
  • Lune Delta°...im Kreislauf konzipiert

    In Anlehnung an die Cradle to Cradle Philosophie bildet das Lune Delta eine Wirtschaftsstruktur, die auch nach Ablauf der Nutzungsdauer einen gestalterischen, ökologischen und sozialen Mehrwert bringt. Das nachhaltige Gewerbegebiet basiert auf folgenden Prinzipien: 1. integral: Die Struktur fügt sich in vorhandene übergeordnete Strukturen ein, entwickelt sich aus ihnen und nutzt sie. 2. bedarfsgerecht: Unterschiedlichste Bedarfe werden über das Initialcluster gedeckt. Das Grabensystem bildet Ökosysteme aus und Flächen für Commons werden zur Verfügung gestellt 3. divers: Freiraumsysteme und Branchenmix lösen den Widerspruch von gewerblicher Nutzung und Landschaftsraum auf und fördern kreative und soziale Vielfalt. 4.zirkulär: Gebäude, Freiraum und Infrastrukturen funktionieren in Stoffkreisläufen, unterstützen technische oder biosphäre Prinzipien und passen sich gestalterisch und funktional an. 5. erneuerbar: Die Nutzung erneuerbarer Energien erfolgt im Mix. Die Anlagen sind lokal, formal sowie infrastrukturell angeschlossen. 6. orchestriert: Die kooperative Entwicklungsgesellschaft Lune-Delta steuert Prozesse, stellt Synergien her und fördert die Kommunikation.

    in Bearbeitung
    2017
    Luneplate
    27572 Bremerhaven
    Deutschland
  • Düsseldorfer Mosaik

    Wie kann Düsseldorf auf den demographischen Wandel reagieren? Wer spielt bei aktuellen Stadtentwicklungsprozessen welche Rolle? Wo kann bezahlbarer Wohnraum entstehen? Wie weit ist die freie Landschaft, der nächste Spielplatz entfernt? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen die Bürgerschaft Düsseldorfs. Das „Raumwerk D", das sich parallel zu dem „Mobilitätsplan D" entwickelt, soll für solche Fragen gemeinsam erarbeitete Antworten liefern. Das in diesem Rahmen ermittelte Raumbild ist kein Plan im herkömmlichen Sinne. Es orientiert sich am heutigen Zustand der Stadt- und Landschaftsräume und hebt strukturgebende Elemente hervor. Es markiert identitätsbildende Orte, sowie stadtgliedernde Strukturen, die wichtige Funktionen für die Orientierung übernehmen. Darüber hinaus markiert es räumlich bildhaft die Qualifizierung und Profilierung der Stadträume und die Schwerpunkte der Stadtentwicklung. Die Teilnehmer*Innen des Dialogprozesses haben das Raumbild mit inhaltlichen und darstellungsbezogenen Vorschlägen angereichert und präzisiert.

     

    https://www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/raumwerkd.html

    in Bearbeitung
    2019
    Düsseldorf
    Deutschland
  • Münchner Nordosten

    Ein Dorf und seine Kirche. Hybride Mehrgeschosser im Mosaik aus Plätzen, Gärten und Feldern. Eine Wasserlandschaft mit Alpenblick. Wechselseitige Bezüge und weiche Übergänge erleichtern das Zustandekommen von Diversität und einer gemischten Stadt mit vielfältigen Akteuren. Ein Spannungsfeld zwischen Anonymität und Gemeinschaft, zwischen zentraler S-Bahn und historischen Dorfplatz, zwischen Arbeitswelt und Acker.
    München Nordost verbindet die Sehnsüchte nach Stadt, nach Ländlichkeit und Wasser. Entlang der vorhandenen und kommenden Infrastrukturen (S-Bahn+U-Bahn) entstehen dichte, urbane und nutzungsdurchmischte Quartiere, welche als Herzen des Entwurfes den Raum gliedern. Sie sind der kraftvolle, aber reaktionsbereite Partner im spannungsvollen Wechselspiel von Stadt und Land.

    Idee
    2019
    81929 München
    Deutschland
  • Quartierslandschaft Dietenbach

    Die neue „Quartierslandschaft Dietenbach" setzt einen hohen Anspruch an seine stadträumliche Vollständigkeit. Sie versteht sich nicht als bloße Siedlung am Stadtrand, sondern als Verdichtung vielfältiger stadträumlicher Elemente: Quartiere, Ring-Boulevard, Zentrum, Quartiersplätze, Knotenpunkt, Landschaftsraum sowie Bebauungsstrukturen und Programme - verdichtet und überlagert - fügen sie sich zu einem lebendigen Stadtteil, der in seiner Struktur eigenständig ist und sich gleichzeitig bewusst in den großräumlichen Stadt- und Landschaftsraum integriert. Vier individuelle Quartiere orientieren sich zu zwei großen Freiräumen, die die neue Quartierslandschaft durchfließen sowie zu der großen Landschaftsszenerie Freiburgs. Neben dem kleinteiligen Wegenetz verbindet der Ring-Boulevard die Quartiere. Hier befinden sich vielfältig nutzbare Quartiersplätze, die für urbane Aufgeschlossenheit stehen und Orientierung bieten. Eine Stadt-teilmitte dient als verklammerndes Versorgungszentrum und gemeinschaftlicher Bezugspunkt mit symbolischer Zentralität.

    in Bearbeitung
    2018
    79114 Freiburg im Breisgau
    Deutschland
  • Grün, grüner, Pelikan

    Der Entwurf setzt den städtebaulichen Schlussstein für das Pelikanviertel. Das ursprüngliche Werksgelände, die Neikes-Bauten, das VIER und „Grün, grüner PELIKAN"– stehen jeweils für sich und nehmen gleichzeitig aufeinander Bezug. Durch die Selbstähnlichkeit der fünf Gebäude entsteht eine starke charaktervolle Einheit, die individuell auf ihre Nachbarschaft reagiert. Jedes der fünf L-förmigen Gebäude besteht aus einem zweiteiligen „Riegel" und einem „Kopf", der über die Akzentuierung der Hochpunkte mittels pyramidenähnlichen Dächern gebildet wird und den Auftakt zum Quartier darstellt. Die Dächer ermöglichen dabei die maximale Auslastung der Grundstücke und steigern den Wiedererkennungswert. Das Nutzungsangebot bietet Vielfalt - vom grünen Wohnen, oder Mansardwohnungen mit Dachgärten, über hybride Atelierwohnungen, hin zu unterschiedlichsten Nutzungformen im Erdgeschoss, die den Straßencharakter individuell prägen. Die Grünen Oasen in den Wohnhöfen bieten Rückzugsorte und sind das Herzstück des Entwurfs. Intensive Begrünungen der Balkone und Fassaden bilden vertikale Gärten und gewährleisten neben Sicht-, Sonnen- und Schallschutz, hochwertigen Freiraum mit Privatsphäre trotz relativ dichter Bebauung.

    abgeschlossen
    2018
    30177 Hannover
    Deutschland
  • Rosenstein entfalten

    Der Entwurf vervollständigt die Stuttgarter Innenstadt. Wie in einem Mosaik fügen sich drei neue Quartiere in die bestehende Situation ein. Sie bilden eine Erweiterung des Stadtteils mit starkem und eigenem Charakter. Die drei neuen Quartiere nehmen strukturell Bezug auf ihre Nachbarn und bilden mit jeweils eigenen „Mitten" starke Identitäten aus. Das gemeinsame „Urbangrüne Band" vermittelt das Innere des Stadtteils mit der Umgebung und bildet einen gemeinsamen Begegnungsort. So wird die Barriere des Gleisbogens abgebaut und in einen neuen zentralen Freiraum mit innerer grüner Lunge überführt. Im neuen östlichen Stadtteil-Saum trifft der historische Park auf vermittelnde Landschaften sowie vielfältige Freizeitangebote und schließlich auf den neuen Stadtteil. Einen zentralen Baustein im Mosaik Rosenstein bilden die großen Schulcampi, welche als Gelenke zwischen den neuen Quartieren vermitteln und den freiräumlichen „Saum" mit dem „Urbangrünen Band" verknüpfen. Der Entwurf wird so in das großräumliche Grünsystem von Stuttgart einbezogen. Dabei wird gleichzeitig die Verbindung zum Neckar und nach Bad Cannstatt sowie die Vernetzung in die Gesamtstadt wesentlich gestärkt.

    Idee
    2018
    Stuttgart
    Deutschland
  • Gartenstadt 21. grün–urban–vernetzt.

    Im Stadtrand steckt das Versprechen nach Wohnen mit Landschaftsbezug, von „viel Platz" und offenen, informellen Nutzungsstrukturen wie auch die Kritik an Nutzungsarmut und Langeweile. Wie kann eine „Urbanität im Grünen" real werden, die sich vielfältiger, dichter, sozial gemischter, produktiver geriert und dabei die besondere Situation des Stadtrands aufgreift? Realisierbare Optionen entstehen dann, wenn räumliche Prinzipien, spezifische Raumqualitäten mit Prozessen, Strukturen und Akteure, die Stadt produzieren, zusammengebracht und -gedacht werden. Der Planungsansatz für die Gartenstadt21 bezieht seine Themen, Konzepte und Strategien stets aus dem Kontext. Anhand von vier Beispielräumen wird illustriert, wie durch kontextuelle und strategische Vernetzung von Räumen
    und deren Qualitäten, von lokalen Kompetenzen, Programmen und Förderstrukturen sich Entwicklungsperspektiven einer Gartenstadt21 aufbauen lassen. Szenarische Entwürfe bilden zusammen mit den strategischen Stories die Basis um städtebaulich-freiräumliche Qualitäten und Prozessebenen zu veranschaulichen und mit den Akteuren diskutieren zu können.

    Am Report 'Gartenstadt 21', Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 

    abgeschlossen
    2017
    Am Markt 21, 28195 Bremen, Duitsland
    Bremen
    Deutschland