• Lune Delta°...im Kreislauf konzipiert

    In Anlehnung an die Cradle to Cradle Philosophie bildet das Lune Delta eine Wirtschaftsstruktur, die auch nach Ablauf der Nutzungsdauer einen gestalterischen, ökologischen und sozialen Mehrwert bringt. Das nachhaltige Gewerbegebiet basiert auf folgenden Prinzipien: 1. integral: Die Struktur fügt sich in vorhandene übergeordnete Strukturen ein, entwickelt sich aus ihnen und nutzt sie. 2. bedarfsgerecht: Unterschiedlichste Bedarfe werden über das Initialcluster gedeckt. Das Grabensystem bildet Ökosysteme aus und Flächen für Commons werden zur Verfügung gestellt 3. divers: Freiraumsysteme und Branchenmix lösen den Widerspruch von gewerblicher Nutzung und Landschaftsraum auf und fördern kreative und soziale Vielfalt. 4.zirkulär: Gebäude, Freiraum und Infrastrukturen funktionieren in Stoffkreisläufen, unterstützen technische oder biosphäre Prinzipien und passen sich gestalterisch und funktional an. 5. erneuerbar: Die Nutzung erneuerbarer Energien erfolgt im Mix. Die Anlagen sind lokal, formal sowie infrastrukturell angeschlossen. 6. orchestriert: Die kooperative Entwicklungsgesellschaft Lune-Delta steuert Prozesse, stellt Synergien her und fördert die Kommunikation.

    in Bearbeitung
    2017
    Luneplate
    27572 Bremerhaven
    Deutschland
  • Campus als Quartier

    Der neue Quartierscampus bildet eine wertvolle innerstädtische Schnittstelle zwischen der West- und Südstadt aus, die durch eine gezielte Revitalisierung und Nachverdichtung die Bildungslandschaft Heidelbergs nachhaltig ergänzt und bereichert. Ziel ist die Verknüpfung der Freizeit- und Bildungseinrichtungen und eine sinnvolle programmatische Erweiterung durch Wohnen, Arbeiten und Versorgung für ein diversifiziertes und lebendiges Quartier. Das grüne Freiraumband mit seinen wertvollen Biotopstrukturen und eine auf die Nahmobilität ausgerichtete Nord-Süd-Verbindung verknüpfen das Quartier mit der Umgebung. Übergeordnete Entwicklungsprinzipien fokussieren die nachhaltige Sicherung der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen und sorgen für die Entstehung integrierter und lebendiger Lern- und Lebensräume.

    „Bildung geschieht überall – in der Familie, mit Gleichaltrigen, in der Freizeit und in der Schule. Eltern, Schule, Tagesstrukturen, Vereine – sie tragen alle zu einer ganzheitlichen Bildung bei." (Bildungslandschaft Schweiz)

    Idee
    2019
    Heidelberg
    Deutschland
  • Raum.Perspektive.Würzburg

    Die „Raum.Perspektive.Würzburg." bildet die Grundlage für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans. Der Fokus liegt dabei auf dem konkreten Raum, denn nur hier lassen sich konkurrierende Raumansprüche überprüfen, abwägen und priorisieren. Basierend auf vielfältige Fachanalysen, Ortserkundungen und facettenreichen Beteiligungsformaten entsteht ein planerischer Instrumentenkoffer aus Raumbild, Gebietstypologie, Raumbezügen, Entwicklungsschwerpunkten und synthetischen Zukunftsperspektiven. In der Summe ergibt das ein strategisches Raumbild für die Gesamtstadt, das einerseits ein starkes Gerüst bildet und andererseits flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren kann. Aus diesen Rauminformationen leiten sich sehr konkrete strategische Entwicklungsziele für den FNP ab, die bereits Flächenkonkurrenzen und widersprüchliche Anforderungen in Einklang gebracht haben.

    abgeschlossen
    2019
    97070 Würzburg
    Deutschland
  • Embassy Residences

    The "Embassy Residences" are intended to offer high-quality, family-friendly and energy-saving residential units in the city center of Tirana, one of the fastest growing cities in Europe.
    The project follows the mayor's ambitions to limit the growth of the city and counteract suburbanization with a wide range of housing typologies. A row of stacked villas rises above a commercial base and two parking levels, which are connected by a semi-public staircase. This serves as an alternative access and additional, shared outside space of the apartments. The stairs create links between the apartments and a safe place where children can play and meet. The floor plans protect the privacy of the apartments.At the same time, they allow residents to sit on their veranda or to reach other apartments via the stairs if they feel like talking or drinking on Friday afternoons.
    Studies have led to a compact structure of irrigated substrate layers, which support lush vegetation on stairs, balconies and roof terraces. The facade consists of two layers, which are arranged according to the solar radiation. A base glass layer is protected by a secondary shading layer made of anodized aluminum, unless it is protected by surrounding buildings or cantilevered volumes.

    im Bau
    2018
    Rr.Asim Zeneli, Tirana, Albania
    8303 Tirana
    Albanien
  • Fassadenerneuerung Hochhaus der Leibniz Universität Hannover

    Die Leibniz Universität Hannover (LUH) plant die Fassade des Hochhauses an der Appelstraße 9A zu sanieren. Mit einer Höhe von knapp 70m ist es eine Landmarke im Stadtraum Hannovers. Vergleichbar mit dem Hauptgebäude Welfenschloss und dem Conti-Hochhaus bildet es eine der Hauptadressen der LUH. Beide Gebäude zeichnen sich durch eine hohe Plastizität und eine warme, sandig-goldene Farbigkeit aus. Der Fassadenentwurf für das Hochhaus Appelstraße greift diese Charakteristika auf und formuliert davon ausgehend eine eigenständige, zukunftsgerichtete Gestalt. Durch eine Schichtung der Bauteile erfährt die neue Fassade des Hochhauses eine hohe Plastizität und Tiefe. Alle Bauteile erhalten eine warme, sandig-goldene Materialität – von den Aluminiumlisenen und -gesimsen über das matte Glas der Brüstungen bis hin zu den gepixelten PV-Modulen und dem Sonnenschutz. Eine umlaufende Holzbank im Innen- und Außenraum bietet Platz für informelles Lernen, Dialog, Warten, Ausruhen und belebt die gesamte Erdgeschosszone. Das über die Attika hinausgezogene „Mediengeschoss" strahlt Botschaften, wie bspw. den leibniz-typischen Binärcode, weithin sichtbar als Lichtinstallation aus.

    Idee
    2019
    Appelstraße 9A
    30159 Hannover
    Deutschland
  • CLG Training Institute

    Ziel des Masterplanes für das Chalimbana Local Government Training Institute ist es, den Lebensalltag der Studenten und der Mitarbeiter auf dem Campus aufzuwerten, den Campus auf lange Sicht zu strukturieren und dem Ort eine klare Identität zu verschaffen. Die Hauptorientierung der Gebäude unterliegt einer strikten Ost-West-Ausrichtung mit den Längsfassaden im Norden und Süden, um die Sonneneinstrahlung ins Gebäudeinnere zu minimieren. Eine neue Hauptachse für die fußläufige Verknüpfung formt das neue Herz des Campus. Sie spannt sich zwischen dem Wohngebiet im Norden und dem Bildungsbereich im Süden auf. Diese beiden Hauptpole des Campus werden von Wohnhäusern für die ansässigen Lehrer und mehreren Freizeitflächen eingerahmt.Die Ausbildung von atmosphärischen Wohnquartieren wird durch Sichtbeziehungen der jeweils innenliegenden Gärten der Wohngebäude erzeugt.

    im Bau
    2014
    Lusaka
    10101 Chalimbana
    Zambia
  • Neue Schule Wolfsburg

    Die Bestandsbauten der ehemaligen Hermann-Löns-Schule Wolfsburg sollen um einen Neubau für die Sekundarstufe I erweitert werden. Der Neubau soll über den heute schon bestehenden Verbindungsgang angeschlossen werden. Kern des Konzeptes ist nicht nur der respektvolle Umgang mit dem Bestand, sondern auch die logische und konsequente Weiterführung. Die kammartige Struktur der ehemaligen Hermann-Löns-Schule setzt sich im Erdgeschoss des Neubaus nach Norden fort. In dem sich dazwischen aufspannenden großzügigen Raum befindet sich die „gemeinsame Mitte" oder das „Herz" der Schule: ein dreigeschossiger offener Raum. Dieser Hauptversammlungsort verbindet alle  Geschosse vertikal miteinander und setzt sie räumlich zueinander in Beziehung. Gleichzeitig öffnet sich hier das Gebäude in horizontaler Richtung: Großzügige Glasflächen mit Ein- bzw. Ausgängen öffnen das Erdgeschoss sowohl im Norden zur Stadt als auch im Süden zum Schulhof bzw. der Parklandschaft des Klieversbergs. So werden fließende Übergänge zwischen Innen und Außen geschaffen.

    abgeschlossen
    2016
    Heinrich-Heine-Straße 36
    38440 Wolfsburg
    Deutschland
  • Perspektivplan Freiburg

    Freiburg ist eine wachsende Stadt, in der immer mehr Menschen leben wollen. Wie kann die Stadt sich nachhaltig weiterentwickeln? Der Perspektivplan Freiburg zeigt Wege für die räumliche Entwicklung der Stadt Freiburg in den nächsten 10-15 Jahren auf. Dabei wird Bebauung und Freiraum immer zusammen gedacht und entwickelt. Basierend auf einer differenzierten (GIS)-Strukturanalyse werden bisher unentdeckte Potenziale sichtbargemacht, Entwicklungsstrategien aufgezeigt und mithilfe von Szenarien ein zukünftiges Raumbild mit Strukturplan entwickelt. Entstanden ist der Perspektivplan in einem kooperativen Prozess, an dem unterschiedliche Gruppen der Stadtgesellschaft, die Verwaltung, die Politik und die Öffentlichkeit gemeinsam intensiv gearbeitet haben.

    www.perspektivplan-freiburg.de

    in Bearbeitung
    seit 2014
    Berliner Allee 1
    79114 Freiburg im Breisgau
    Deutschland
  • Campus Nümbrecht

    In mehreren Bauabschnitten soll das Schulzentrum Nümbrecht neu strukturiert werden und somit von einer klassischen Flurschule mit innenliegenden, anonymen und ungenutzten Fluren zu einem neuen räumlich-pädagogische Konzept, der Cluster Schule, umgebaut werden.
    Die Flure werden aktiviert und zu Kommunikationszonen umgestaltet und durch Gruppen- / EVA-Räume und Teamstationen, sowie durch Nischen und Selbstlernbereiche ergänzt und zu den Kommunikationszone hin geöffnet.

    Um nach der Zusammenlegung der Haupt- und Realschule zur Sekundarschule trotzdem eine klare Verortung von Gymnasium und Sekundarschule zu erhalten wird die ehemalige Hauptschule abgebrochen und das Schulzentrum durch den Neubau der Sekundarschule ergänzt. Der geplante Neubau beinhaltet 18 Klassen, 3 Teamräumen und 12 Sonderlernräumen, welche in Jahrgangscluster zusammen gefasst sind.
    Zentrale Schnittstelle zwischen Bestand und Neubau ist die „gemeinsame Mitte", die die Anbindung der Neubauflächen an das Schulzentrum sicherstellt.

    im Bau
    2019
    Mateh-Yehuda Str. 5
    51588 Nümbrecht
    Deutschland
  • Cross-over

    Zwischen Medienhafen und Wirtschaftshafen entsteht ein Quartier, das die Verschränkung von Raum, Atmosphären und Programm zum Prinzip erklärt. Ein Ort zum Arbeiten, Forschen, Erfinden und Erholen mit starkem Bezug zum Wasser entsteht. 2 differenzierte Loops bilden das freiräumliche Grundgerüst. Zentral ist der Loop des Freizeithafens mit Stadtstrand, grünen Terrassen, Ruderclub, Yachthafen und dem Kesselplatz an der Spitze der Halbinsel. Zukunftsfähig ist auch der Industriehafen, welcher sich als zweiter Kreislauf in das System einfügt. Beide „Häfen" erhalten ihren neuen Kopf durch den Pier-One, der sie miteinander und mit der Umgebung verzahnt. Verbunden werden die Loops über 6 öffentliche Räume, sogenannte Klammern, die an städtebaulichen Schlüsselpositionen die 3 Plätze - Kesselplatz, Hafenplatz und Stadtstrand schaffen - Orte für Besucher und Anrainer gleichermaßen. Auch der Städtebau ist geprägt vom Ineinandergreifen der Typologien und befördert so Innovationen, kreatives Arbeiten und Lebendigkeit. Dieser „markante Hafenmix" mit Türmen, Hallen und Riegeln bildet die Identität stiftende und hoch flexible Struktur für ein lebendiges Quartier mit Ausstrahlungscharakter.

    abgeschlossen
    2019
    40221 Düsseldorf
    Deutschland