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Es geht auch anders.

Das gilt auch für Architektur und Stadtplanung, wenn wir beide als Teile von Systemen begreifen. Konzipieren, Entwerfen, Bauen verstehen wir als Teamarbeit, bei der sich die besten Ideen durchsetzen. Deshalb arbeitet CITYFÖRSTER als Partnerschaft - unterstützt durch ein interdisziplinäres Netzwerk. Wir entwickeln mit Ihnen bessere Lösungen für das Arbeiten und Lernen, Wohnen und Leben.

Die Wohnkrone ist ein Prototyp der Siedlungsebene 2.0. Dachflächen von Einzelhandels-, Büro-, und Parkgebäuden werden belebt, attraktive Toplagen erschlossen, vorhandene Infrastrukturen besser ausgelastet und die Nutzungsmischung in der Innenstadt verbessert. Das vorhandene Parkhaus wird im Zuge der Sanierung von Fassade und Eingangsbereich mit Penthäusern aufgestockt. Diese setzen sich formal selbstbewusst - gleich einer „Krone" - von der vorhandenen Gebäudestruktur ab und geben dem Bestand zugleich einen harmonischen Abschluss. Eingänge und Erschließung des Gebäudes wurden neu organisiert, sodass eigenständige Adressen für das Parkhaus und die Wohnbebauung klar erkennbar sind. Barrierefrei erschlossen wird die Wohnbebauung über eine repräsentative Lobby im EG mit einem exklusiven Aufzug, der direkt zum zentralen, landschaftlich gestalteten Wohnhof führt. Von diesem gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsbereich sind die Wohneinheiten erreichbar. Jede Wohnung (50 bis 120m²) verfügt über eine großzügige, private Terrasse mit Blick über die Dächer der Stadt.

30. Nov. 2017

Wir freuen uns weiterhin über die Auszeichnung beim BDA Preis "max45 - Junge Architekten in Niedersachsen" für die Wohnkrone - einem experimentellen Wohnungsbau der zweiten Siedlungsebene.

In dem dazu veröffentlichten Interview mit dem Redakteur Benedikt Kraft der Deutschen BauZeitschrift konnten wir uns über Gründe der Teilnahme, Planungsabläufe sowie über die Thematik der Siedlungsebene 2.0 als gesamtstädtisches Potential äußern. Im Gespräch wird die Funktion der Wohnkrone als impulsgebendes, übertragbares Konzept für eine funktionsmischende Stadtentwicklung erläutert.

DBZ Interview zur Auszeichnung beim Architekturförderpreis "max 45"
22. Nov. 2017

Anlässlich der Morgenstadt-Werkstatt 2017 treffen sich interdisziplinäre Vertreter um die Kommune der Zukunft mitzugestalten.Die Herausforderungen sind so komplex und weitreichend, dass es nicht genügt, heutige Infrastrukturbereiche wie Mobilität, Energie oder Wasser zu optimieren. Angesichts dieser komplexen Problemstellung stellen Sanna Richter und Oliver Seidel in ihrem Impulsvortrag „Forestry is concerned not with trees..." Aspekte für eine lebenswerte, zukunftsfähige Stadt heraus. In dem Workshop sollen gemeinsam Strategien und Werkzeuge gefunden werden und ein übergeordnetes Konzept entwickelt werden, das die die Stadt als wachsenden Organismus berücksichtigt.

Programm

Vortrag 29.11.2017, 9:30 Uhr, Workshop 30.11.2017, 13:30 Uhr

Morgenstadt: Vortrag und Workshop beim Fraunhofer-Kongress Morgenstadt
22. Nov. 2017

Im Wintersemester 2017/18 übernimmt Verena Brehm die Gastprofessur „Urbane Interventionen" an der Universität Kassel im Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung.

Gastprofessur, Uni Kassel

Der Tagebau Garzweiler wandert innerhalb von Jahrzehnten in der Region Köln/Mönchengladbach/Düsseldorf. Autobahnen werden verlegt, Ortschaften abgebaggert, knapp 8.000 Menschen umgesiedelt. Eine ausgeräumte Landschaft ohne Geschichte(n) kennzeichnet die ehemaligen Abbaugebiete. ‚Neue Energie' ist Landschaft in Bewegung und setzt bewusst auf einen Entwicklungsprozess, der im Hier und Jetzt beginnt. Der fortschreitende Tagebau soll nicht länger monofunktional den Raum bestimmen, sondern durch räumlich und zeitlich vorgelagerte Projekte die Landschaft in jeder Phase attraktiv entwickeln. „Das Loch kapern" prägt die erste Entwicklungsphase: Dabei geht es nicht nur um die Erschließung des Abbaugebietes und seine Inszenierung als Faszinosum, sondern auch um einen Imagewechsel der Region. Im Weiteren wird eine grün-blaue Infrastruktur entwickelt, die als größter Park Europas das Tagebaugebiet umwebt. Eine Seilbahn „überfliegt" das Loch, macht es erlebbar und bindet abgehängte Ortschaften neu an. Nach Ende des Braunkohleabbaus werden große Flächen für Siedlungs-, Landschaft- und Gewerbeentwicklung frei: Ein Raum, der durch eine spannungsreiche Topografie mit neuartigen Bau-Freiraum-Strukturen geprägt sein wird.