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Es geht auch anders.

Das gilt auch für Architektur und Stadtplanung, wenn wir beide als Teile von Systemen begreifen. Konzipieren, Entwerfen, Bauen verstehen wir als Teamarbeit, bei der sich die besten Ideen durchsetzen. Deshalb arbeitet CITYFÖRSTER als Partnerschaft - unterstützt durch ein interdisziplinäres Netzwerk. Wir entwickeln mit Ihnen bessere Lösungen für das Arbeiten und Lernen, Wohnen und Leben.

Die Nordweststadt nördlich von Frankfurt braucht - wie viele Wohnsiedlungen der 1960er Jahre - ein Update der realbaulichen Substanz. Eine Umgestaltung, die heutige und zukünftige Ansprüche an urbanes Wohnen erfüllen kann. Unter dem Titel „Aufräumen. Nachbarschaften bilden. Identität stärken." werden integrative, transferfähige Gestaltungsmaßnahmen entwickelt, die mit dem Bestand arbeiten und schrittweise umgesetzt werden können. Dazu gehört das gezielte Lichten des Strauch- und Baumbestandes, die Neuordnung der Parkflächen, das Einrichten von Fuß- und Radwegen, die Gestaltung neuer öffentlicher Plätze, die Markierung von Nachbarschaftsclustern durch attraktive Grünflächen, das Einrichten von Mietergärten und ein Lichtkonzept. Die Wohnhöfe werden durch sogenannte „Lichtlauben" aufgewertet: Diese Kleinstarchitekturen verbinden Wohnhof und Tiefgarage über eine großzügige Treppe, die auf Hofebene in ein Podest mit Sitzstufen übergeht. Die „Lichtlauben" enthalten zudem einen kleinen Aufenthaltsraum, einen Außengrill, Wasser- und Stromanschluss und eine Fahrradwerkstatt. In der Dämmerung belichten die Lauben den Hof, tagsüber sorgen sie für eine einfache Bespielung der Wohnhöfe und stärken lebendige Nachbarschaften

20. Mai. 2015

Der gewaltige Bedarf an zusätzlichem Wohnraum ist eine Chance für eine neue Ära des Wohnungsbaus. Die Ausstellung URBAN LIVING präsentiert Ideen und Best-Practice-Beispiele für neue bezahlbare Wohntypologien, lebendige Nachbarschaften und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Sie zeigt Strategien, die das urbane Leben und die Eigenheiten des Ortes stärken. Vorgestellt werden Projekte aus dem internationalen URBAN LIVING-Workshopverfahren und aus der Publikation SELF-MADE CITY. Wir freuen uns, dass unser Projekt WOHNEN ÜBER DEN DÄCHERN VON BERLIN in diesem Rahmen ausgestellt wird.

URBAN LIVING Strategien für das zukünftige Wohnen
Eröffnung: 21.5.2015, 19 Uhr
Ausstellung: 22.5. - 4.7.2015, Mi - So 14 - 19 Uhr
DAZ, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin

07. Mai. 2015

Heute besuchte der albanische Ministerpräsident Edi Rama die Baustelle des ‚Cape Square' in Durrës. Die Platzgestaltung und der Entwurf der künstlichen Landzunge sind in Zusammenarbeit mit BOOM Landscape Amsterdam enstanden.

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25. Apr. 2015

„Häuser für Menschen", der Film des österreichischen Planers und Filmemachers Reinhard Seiß begibt sich auf die Suche nach den Qualitäten, die es braucht, um aus einem Haus mehr als nur eine Wohn- und Schlafstätte, sondern vielmehr einen zentralen Lebensraum zu machen und zeigt auf, wie sich eine hohe Wohnzufriedenheit in kompakten, nachhaltigen Wohn- und Siedlungsformen erreichen lässt.

Cityförster initiierte mit den Veranstaltern, der Architektenkammer Niedersachsen und der Fakultät für Architektur und Landschaft, am 21.4.2015 die Filmvorführung und anschließende Diskussionsrunde mit dem Filmemacher im hannoverschen Kino im Sprengel.

Die Martin-Luther-Schule ist ein Gymnasium mit Schwerpunkt Musik für etwa 1600 Schüler. Die Planungsaufgabe war ein Erweiterungsbau, um zeitgemäßen Unterricht sowie Ganztag­esbetreuung zu ermöglichen. Das Raumprogramm des Neubaus beinhaltet neben Klassenräumen den naturwissenschaftlichen Bereich, Musikräume, eine Mensa und eine Zweifeld-Sporthalle. Der Entwurf vermittelt Ansprüche an eine energieeffiziente und ressourcenschonende Architektur sinnlich und sinnhaft und arbeitet mit einem einfachen Wechselwirkungsprinzip von Baukörperform und bauphysikalischen Eigenschaften: ‚So­larkamine' ermöglichen eine natürliche Belüftung des Schulge­bäudes und wirken gleichzeitig als wesentliche gestaltprägende Merkmale. Die äußere Erscheinung des Gebäudes wird von der auffälligen Dachform dominiert, aber auch im Inneren entstehen durch die Solarkamine besondere Orte: Die großen Öffnungen erweitern den Raum nach oben und erzeugen besondere Licht-situationen. Programmatisch werden sie im Schulbetrieb als offene Selbstlernbereiche der Jahrgänge genutzt. Der Bau ist als Holzskelettbau mit einer Lärchenholzfassade konzipiert.