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Es geht auch anders.

Das gilt auch für Architektur und Stadtplanung, wenn wir beide als Teile von Systemen begreifen. Konzipieren, Entwerfen, Bauen verstehen wir als Teamarbeit, bei der sich die besten Ideen durchsetzen. Deshalb arbeitet CITYFÖRSTER als Partnerschaft - unterstützt durch ein interdisziplinäres Netzwerk. Wir entwickeln mit Ihnen bessere Lösungen für das Arbeiten und Lernen, Wohnen und Leben.

Die Wohnkrone ist ein Prototyp der Siedlungsebene 2.0. Dachflächen von Einzelhandels-, Büro-, und Parkgebäuden werden belebt, attraktive Toplagen erschlossen, vorhandene Infrastrukturen besser ausgelastet und die Nutzungsmischung in der Innenstadt verbessert. Das vorhandene Parkhaus wird im Zuge der Sanierung von Fassade und Eingangsbereich mit Penthäusern aufgestockt. Diese setzen sich formal selbstbewusst - gleich einer „Krone" - von der vorhandenen Gebäudestruktur ab und geben dem Bestand zugleich einen harmonischen Abschluss. Eingänge und Erschließung des Gebäudes wurden neu organisiert, sodass eigenständige Adressen für das Parkhaus und die Wohnbebauung klar erkennbar sind. Barrierefrei erschlossen wird die Wohnbebauung über eine repräsentative Lobby im EG mit einem exklusiven Aufzug, der direkt zum zentralen, landschaftlich gestalteten Wohnhof führt. Von diesem gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsbereich sind die Wohneinheiten erreichbar. Jede Wohnung (50 bis 120m²) verfügt über eine großzügige, private Terrasse mit Blick über die Dächer der Stadt.

23. Sep. 2016

Als Teil des interdisziplinären Teams „Wasser Hannover" entwickelt Cityförster ein integriertes Planwerk zur Verbesserung der Gewässerqualität und damit einhergehend der Lebensqualität in der Stadt Yueyang. Die Maßnahmen reichen von der Neukonzeption des Kanalnetzes, über multicodierte Pflanzenkläranlagen bis hin zum klimagerechten Umbau der Bestandsstadt. Die Planung verfolgt die Leitidee, mit jeder Maßnahme zur Verbesserung der Wasserqualität zugleich auch die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen. Dafür erfolgt eine Anwendung der „Schwammstadt-Prinzipien" auf die Bestandsstadt und die noch zu planende bzw. bauende Stadt. Ziel ist es, Wasser dort, wo es anfällt, zurückzuhalten bzw. zu speichern, Wasser sukzessive an die Umwelt durch Versickerung und Verdunstung abzugeben und Wasser ökologisch zu klären. Damit einhergehend werden Freiräume aufgewertet, die Biodiversität erhöht und das Mikroklima verbessert. Im Zuge dieser Anpassung der Stadt werden die bisher nicht vollkommen genutzten Potenziale des Nanhu (Süßwassersee) weiterentwickelt und der See zum Mittelpunkt der Stadt gemacht.

22. Aug. 2016

Wir freuen uns zusammen mit Keferstein+Sabljo Architekten über den zweiten Preis beim Realisierungswettbewerb für 70 Wohneinheiten in Hannover-Bothfeld, ausgelobt durch das Unternehmen Gundlach.

Die Jury findet: Der Entwurf variiert auf interessante Weise eine Blockrandbebauung mit fein abgestimmter Kubatur. Die Aufweitung mit einem halböffentlichen Platz und dem dort angeordneten Gemeinschaftsbereich ist einladend und fordert zu Kommunikation und Interaktion auf...
Die großzügigen Laubengänge bieten sowohl private als auch gemeinschaftliche Aufweitungen, die jahreszeitenabhängig die Wohnfläche erweitern und zu lebendigen Knotenpunkten werden können. Es entstehen zwei Außenräume sehr unterschiedlicher Qualität - halböffentlich und geschützt.

20. Aug. 2016

CITYFÖRSTER wurde gemeinsam mit freiwurf und landinsicht vom BBSR (Bundesinstitut fuer Bau-, Stadt- und Raumforschung) eingeladen, Anfang September an dem ZUKUNFTSLABOR „Gartenstadt21 grün-urban-vernetzt" teilzunehmen. Während dieses dreitägigen Workshops sollen Thesen zur Gartenstadt 21 anhand von fiktiven Planungsgebieten diskutiert und eine Weiterführung von Howards Konzept unter Beruecksichtigung gegenwärtiger Herausforderungen der Planung weitergedacht werden. Neben dem Team um cityfoerster nehmen weiterhin Teams um die Bueros yellowz und Urbanista, sowie um topotek und HHF Architekten an dem Zukunftslabor teil. Wir freuen uns auf spannende Tage mit regem Austausch und Diskussionen.

Für den König-Bansah-Förderverein e.V. wurde ein Gebäude für eine neue Werkstattschule entworfen. Unter einem ca. 75m langen Dach entstehen unterschiedliche Schulwerkstätten in einer einfachen Bauweise, die mit lokalen Mitteln kostengünstig umgesetzt werden kann und dabei eine eigene Identität behält. Unter dem zweigeteilten Dach erhalten die licht- und luftdurchlässigen Kuben eine natürliche Ventilation. Die unter den Vordächern abgekühlte Luft strömt durch die Öffnungen der Betonsteine in die einzelnen Werkstätten und entweicht über eine Öffnung im Dach. Photovoltaik-Module für eine autarke Stromerzeugung werden auf dem Dach installiert. Die Schule wird in drei Bauabschnitten realisiert, die jeweils direkt nach Fertigstellung in Betrieb genommen werden können. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Kunsthandwerkstätten, im zweiten werden Holz- und Metallwerkstatt sowie das Lehrerzimmer gebaut. Im letzten Abschnitt folgt die Kfz-Werkstatt mit dem überdachten Vorplatz. Die Belichtung und Belüftung erfolgt über speziell entworfene Betonsteine, deren Öffnungen sich auf Muster traditioneller Stoffe beziehen. Den unteren Wandabschnitt bilden geschlossene Formate, die einerseits als Schmutzschutz dienen, andererseits von der Schildermalklasse als Spenderwand gestaltet werden. Auf Wunsch findet hier jeder Spender seinen Platz.