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Es geht auch anders.

Das gilt auch für Architektur und Stadtplanung, wenn wir beide als Teile von Systemen begreifen. Konzipieren, Entwerfen, Bauen verstehen wir als Teamarbeit, bei der sich die besten Ideen durchsetzen. Deshalb arbeitet CITYFÖRSTER als Partnerschaft - unterstützt durch ein interdisziplinäres Netzwerk. Wir entwickeln mit Ihnen bessere Lösungen für das Arbeiten und Lernen, Wohnen und Leben.

Der Wohnkomplex befindet sich auf einem schön gelegenen Hanggrundstück in der Nähe der studentischen Wohnsiedlung der Universität Tirana. Zur Straße befindet sich die Schmalseite des Grundstücks, das sich am Hang verbreitert und dabei 15 Metern abfällt. Der Gesamtbaukörper ist segmentiert, geknickt und abgetreppt, um der Topografie zu entsprechen, angemessene Proportionen der Baumasse zu gestalten sowie erforderliche  Abstandsflächen einzuhalten. Einschnitte in das Volumen sorgen für eine natürliche Belichtung und Belüftung. Das Dachgeschoss ist in Teilbereichen zurückgesetzt, so dass großzügige Terrassen mit weitem Ausblick entstehen. Die markante Form erscheint in der heterogenen Umgebung als erkennbare Landmarke. Ein öffentlicher Weg ist in das Gebäude integriert, um eine Verbindung zwischen der studentischen Wohnsiedlung und den nördlich gelegenen Gebieten zu ermöglichen. Diese Passage belebt zudem die gewerblich genutzten Erdgeschosse und kleinen Plätze der Anlage. Das klare Weiß der Fassade fasst den Komplex als Einheit zusammen. Gleichzeitig sind die einzelne Baukörperteile in Materialität und Textur unterschieden: Das Sockelgeschoss ist in Sichtbeton mit musterhaften Texturen ausgeführt, die Obergeschosse in Putz. Das Dachgeschoss ist mit schimmernden Reliefkacheln verkleidet.

25. Apr. 2015

„Häuser für Menschen", der Film des österreichischen Planers und Filmemachers Reinhard Seiß begibt sich auf die Suche nach den Qualitäten, die es braucht, um aus einem Haus mehr als nur eine Wohn- und Schlafstätte, sondern vielmehr einen zentralen Lebensraum zu machen und zeigt auf, wie sich eine hohe Wohnzufriedenheit in kompakten, nachhaltigen Wohn- und Siedlungsformen erreichen lässt.

Cityförster initiierte mit den Veranstaltern, der Architektenkammer Niedersachsen und der Fakultät für Architektur und Landschaft, am 21.4.2015 die Filmvorführung und anschließende Diskussionsrunde mit dem Filmemacher im hannoverschen Kino im Sprengel.

08. Apr. 2015

„Wie können Gewerbegebiete im Sinne des Konzeptes „Cradle-to-Cradle" (C2C) entwickelt werden?"
Das Konzept C2C basiert nach Prof. Dr. Michael Braungart auf der Idee einer Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen nicht verbraucht, sondern kontinuierlich weiterverwendet werden. Wie sich dieses Konzept auf die Gewerbegebietsentwicklung übertragen lässt, haben wir in einer Machbarkeitsstudie im Auftrag der Stadt Bielefeld im Rahmen des EU-Projektes C2C-BIZZ erforscht. Fokussiert wurden die Formulierung von C2C-Prinzipien für die Bereiche Gebäude, Freiraum und Infrastruktur sowie der Entwurf eines Strukturplanes für ein Testgebiet. Die Ergebnisse werden am Mittwoch, 15.4.2015, ab 17 Uhr in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt, zu der wir herzlich einladen.

Mittwoch, 15. April 2015, ab 17:00 Uhr
GOLDBECK GmbH, Ummelner Straße 4 – 6, 33649 Bielefeld

Download Einladungsflyer

 

27. Mär. 2015

Wir freuen uns darüber, dass die Buchdokumentation "Urban Living: Strategien für das zukünftige Wohnen" mit unserem Projekt Baulücken über den Dächern von Berlin erschienen ist.

Die Publikation wird am 30.03.2015 um 18.00 Uhr im Deutschen Architekturzentrum DAZ, Köpenicker Str. 48/ 49, Berlin, vorgestellt.
Die Herausgeberinnen Kristien Ring AA Projects und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin laden zu einem Vortrag von Jean-Philippe Vassal und einem anschließendem Gespräch mit der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher ein.

Für den König-Bansah-Förderverein e.V. wurde ein Gebäude für eine neue Werkstattschule entworfen. Unter einem ca. 75m langen Dach entstehen unterschiedliche Schulwerkstätten in einer einfachen Bauweise, die mit lokalen Mitteln kostengünstig umgesetzt werden kann und dabei eine eigene Identität behält. Unter dem zweigeteilten Dach erhalten die licht- und luftdurchlässigen Kuben eine natürliche Ventilation. Die unter den Vordächern abgekühlte Luft strömt durch die Öffnungen der Betonsteine in die einzelnen Werkstätten und entweicht über eine Öffnung im Dach. Photovoltaik-Module für eine autarke Stromerzeugung werden auf dem Dach installiert. Die Schule wird in drei Bauabschnitten realisiert, die jeweils direkt nach Fertigstellung in Betrieb genommen werden können. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Kunsthandwerkstätten, im zweiten werden Holz- und Metallwerkstatt sowie das Lehrerzimmer gebaut. Im letzten Abschnitt folgt die Kfz-Werkstatt mit dem überdachten Vorplatz. Die Belichtung und Belüftung erfolgt über speziell entworfene Betonsteine, deren Öffnungen sich auf Muster traditioneller Stoffe beziehen. Den unteren Wandabschnitt bilden geschlossene Formate, die einerseits als Schmutzschutz dienen, andererseits von der Schildermalklasse als Spenderwand gestaltet werden. Auf Wunsch findet hier jeder Spender seinen Platz.